Dieses ist eine sehr persönliche Website mit von mir erstellten oder ausgesuchten Inhalten. Diese sind - v.a. bei Textbeiträgen - weder "politisch" (hoffe ich) noch "gendermäßig" korrekt, und auch bei der Sprache "pfeiffe" ich auf Zustimmungen der Duden-Redaktion.

Was finden Sie hier? Quergedachte Texte, Bilder aus der Wahlheimat = von der wunderschönen Insel Rügen und Filme übers Glasmachen.
Ich hoffe, Sie haben trotzdem oder gerade deswegen Spaß auf dieser Website, die etwas anders sein will!

Empfehlung der Redaktion:
Kunstort auf Rügen:Wassermühle

Diese Möwen habe ich in Juliusruh am Strand fotografiert, das sind nicht die, von denen in der Geschichte die Rede ist.
Diese Möwen habe ich in Juliusruh am Strand fotografiert, das sind nicht die, von denen in der Geschichte die Rede ist.
Empfehlung

[Klaus Bock, 12.2.12] Ich stamme aus dem hohen Norden Deutschlands und lebe in München. Ab und zu fahre ich gerne für ein paar Tage an die Nordsee, um mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Ich tue dann so, als ob ich immer noch Biologe sei: In Gummistiefeln und Öljacke mit Bestimmungsbuch und Fernglas stapfe ich irgendwo an der Nordsee doch durchs Vordeichland und versuche, die anwesenden Piepmätze zu identifizieren. Ab und zu habe ich einen „Treffer“, ab und zu!

Moewen4

Man nehme...

eine Krähe und mache ihr andere Füße, lackiere den Schnabel orange/rot und das ganze Tier weiß. Dann lange genug trocknen lassen... Fertig sind seltene Möwenarten!

Die hier sind eindeutig zu früh losgeflogen, da hat die Farbe nicht gehalten

Ab und zu treffe ich auch eine Touristin auf dem Deich, die mich (mehr oder weniger) bewundernd anschaut und mich offenbar für einen Profi hält. "Was ist denn das da?", fragt sie mich dann vielleicht und zeigt auf eine Durchschnittsmöwe.
Ich antworte dann (nach prüfendem Blick in den Himmel), das es sich vermutlich um eine der sehr seltenen Buntköpfigen Sturmmöwen handele, die eigentlich nur in Schottland vorkommen (und da auch selten, weil die eigentliche Heimat dieses Vogel die Äußeren Hebriden seien) und die hier eigentlich nix zu suchen habe. Naja, vielleicht wurde der arme Vogel durch einen Sturm hierher verweht wie anne dunnemals die Große Armada...?
Man muss seine Bewunderinnen einfach zu beindrucken wissen...
Nach dem Federkleid zu urteilen, sei es noch ein Jungtier, wahrscheinlich höchstens 2 Jahre alt, füge ich dann noch hinzu, um mit der Bemerkung abzuschließen: "Da haben Sie aber Glück gehabt, meine Liebe, hier ein so seltenes Tier zu sehen..."
Dann tippe ich mit zwei Fingern an den Schirm meines abgegriffenen Elbseglers (die ebenfalls weit verbreitete Prinz Heinrich-Mütze finde ich eher affig) und verabschiede mich mit einem landschaftstypischen "Na denn, tschüss..." und gehe beschwingten gummistiefelbewehrten Fußes weiter den Deich längs (Süddeutsche würden „entlang“ sagen).
Ab und zu bleibe ich stehen und stiere durchs Fernglas an den Spülsaum, als gäbe es dort wunder was für ornithologische Sensationen zu sehen. Man muss den Touristen  schließlich eine gute Show bieten.
Aber es ist einfach schön, hier zu sein, den Wind um die Ohren zu haben und einfach nix anderes zu sehen als blauen Himmel, weiße Wolken, grünen Deich betupft mit weißen  und wenigen schwarzen Schafen und blaues Meer. Der Geruch ist einmalig... Bei gutem Wetter!
Bei schlechtem Wetter ist natürlich alles grau: Himmel, Meer, Deich - einfach alles. Dann weht eine steife Brise und der Regen kommt einem fast waagerecht entgegen. Einheimische sagen dann manchmal, dass die Heringe heute tief fliegen würden. Naja, das stimmt, glaube ich, nicht. Ich habe hier lange keine Heringe mehr gesehen, weder im Regen (wo sie deshalb nicht hingehören, weil das Süßwasser ist) noch auf den Fischkuttern im Hafen. Nee, Heringe gibt es hier nur noch in der Dose, glaube ich.
Jeden Tag endet mein biologischer Spaziergang im kleinen Fischerhafen. Also, der ist schon sehr klein, gleich hinter dem Deich.
Im Sommer fährt die "Käpt’n Baubär" Sommerurlauber ins Watt, wo ihnen ein paar Robben als Wattsensation gezeigt werden. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob da draußen sich wirklich immer Robben auf den Sandbänken rumtreiben. Die fressen nämlich eigentlich Heringe! Und die sind nicht mehr da. Weggefangen! Und wo keine Nahrung, da keine Robben. Eigentlich, habe ich mal gelernt.
Ich hege ja den Verdacht, dass der relativ clevere Kapitän der "Käpt’n Baubär" da draußen ein paar funkferngesteuerte Attrappen installiert hat. Und wenn wieder mal keine echten Robben aufzutreiben sind, fährt der da hin - aber nicht zu nahe ran! - und ruft aufgeregt durch sein Mikrofon, dass an Steuerbord Robbenmamas mit ihren ach so süßen Babies zu sehen seien. Aber wegen der strengen Vorschriften - auch außerhalb des Naturschutzgebietes! - dürfe er leider nicht näher ranfahren..., ach Scheiß, was soll`s, sagt er dann, schließlich hätten die Passagere ja bezahlt... ein bisschen ginge vielleicht noch, aber nur wenn sie an Land nix erzählen würden... Aber dann müsse er doch Abstand halten wegen der süßen Babies..., nicht wahr, und da hätten die Passagiere aber Glück gehabt.
Und dann dreht er sein Boot und sagt noch, dass jetzt alle die, die eben Backbord mit Steuerbord verwechselt hätten und deshalb ins Leere gestiert hätten, jetzt noch einmal die einmalige Chance hätten... und so weiter. Er macht das richtig gut.
Und jetzt sei dann aus Anlass des freudigen Ereignisses mit den süßen Babies der Baubär-Shop geöffnet, in dem er trotz strengstem Verbotes kleine Mengen des unter Kennern hochgeschätzten selbstgebrannten Lotsenschnapps zu sensationellen Sonderangebotspreisen abgegeben würde. Sonst würde er das ja nicht tun, aber dass sien Robbenbabies gesehen hätten, sei schließlich ein triftiger Grund, weil, die sehe man schließlich nicht alle Tage! Aber nur eine kleine Flasche pro Mann, bitte! Frunslüüd müssten aus der Buddel von ihrem Angetrauten oder Begleiter suupen. So sei das nun mal Brauch an Bord. Und so weiter... In Hamburg auf der Hafenrundfahrt nennen sie solche Kerle "He lücht", was nix anderes heißt als "Er lügt". Aber die Burschen sind charmant... Und manche von den Passagierinnen findet den Kapitän der "Käpt’n Baubär" denn auch gleich so charmant, dass der erst am nächsten Morgen wieder auftaucht.
Ach ja, die "Käpt’n Baubär" heißt wirklich so und nicht, wie man vermuten sollte, "Käpt’n Blaubär"!
Das liegt nun an seinem Bootsmann, der die Leinen beim Ablegen und Anlegen bedient. Das ist Pit. Pit ist ein bisschen zurückgeblieben – er ist völlig harmlos, aber in der Schule ist er nur bis zu sechsten Klasse in der Volksschule NORDLAND gekommen.
Pit ist groß, kräftig, nett, sieht sogar ganz gut aus – ist aber, wie gesagt, ein büschen doof. Und als er den alten Kahn neu pönen sollte (pönen heißt „mit neuem Farbkleid versehen“) hat er sich einfach verschrieben und das "L" weggelassen.
Eigentlich hatte der Käpt’n ihm gesagt, den Bug mit dem Schiffsnamen würde er selber malen. Aber da kam ihm eine sehr attraktive Touristin dazwischen - und als er nach drei Tagen wieder auftauchte, war das Unglück mit dem "L", also eigentlich ohne das "L" schon geschehen. Und deshalb heißt der Kahn jetzt "Käpt’n Baubär".
Aber das wollte ich ja eigentlich gar nicht erzählen sondern das, was ich neulich im Hafen erlebt habe: Hatte ich schon erwähnt, dass Jan und Hinnerk da einen Stand betreiben, an dem es Fischbrötchen, Bier und Cola etc. gibt? Aber keine Currywurst, denn die gibt es nur bei Heinz in der Kneipe hinterm Deich. Nun, das mag verstehen wer will, das ist aber so.
Und täglich esse ich bei Jan am Nachmittag ein Fischbrötchen oder zwei mit einem Bier. Meistens bin ich da ganz allein mit Jan, dem Fischbrötchenfachverkäufer.  Jan macht sich meist auch ein Bier auf, es gibt nur FLENS oder BECKS. Alles anderes schmeckt Jan nicht und deshalb gibt’s auch nix anderes. Süddeutsches Bier schon mal gar nicht. Das kommt bei Jan nicht in den Kühlschrank. „Zu süß“, findet Jan, „nix für hier. Hier gibt´s nur richtiges Männerbier: Flens oder Becks eben. Und auch keines von den den Fernsehbieren: „Kommt mir nich´ annen Stand“, sagt Jens. Basta.
Also, ich beiße an dem Tag in mein zweites Brötchen (das mit der Extraportion Krabben - bei den normalen Brötchen schmeckt mir das Brot zu sehr durch, wissen sie) und schlendere zu einem der pilzförmigen Poller am Kai. Die sind so groß (nur um das klar zu stellen: Die Poller, nicht die Brötchen!), da könntest du glatt einen Überseedampfer dran festmachen. Die gibt es hier zwar nicht und die passen auch gar nicht in den Hafen, aber irgendein cleverer Pollerverkäufer hat sie der Gemeinde aufgeschwätzt („für alle Fälle…, falls doch mal so ein großer Pott kommen sollte“) und jetzt sind die Poller da. Ich setze mich auf einen und kaue lustvoll mein Brötchen vor mich hin. Da setzt sich auf den nächsten Poller ein Junge. Auch mit Fischbrötchen - Hering. Er trinkt ´ne Cola dazu, kein Bier. Dazu ist er auch zu jung, er dürfte so 10 jahre alt sein.
"Naaa“, spreche ich ihn mit gaaanz lang gezogenem „na“ an, "ganz alleine hier?"
"Nein“, antwortet er höflich, "ich warte auf meinen Papa. Der kommt gleich"
"So“, sage ich, "und wo kommst Du her?". Nicht dass mich das wirklich interessieren würde, aber man hier unter dem Himmel nicht so viele Gelegenheiten für eine Konversation, wissen sie.
"Bochum", sagt er mit vollem Mund.
Dann herrscht erst einmal Ruhe.
"Und“, breche ich die lastende Stille nach mehreren Bissen, „gefällt es dir hier?".
Er nickt. "Geht so...", sagt er und macht eine Pause, "ist ja nichts los hier. Nur Strand und Sand...". Und nach einer weiteren Pause sagt er noch: "... und Scheißmöwen...". Damit deutet er auf drei oder vier einjährige Möwen, die im Hafenwasser vor sich hin paddeln.
"Wieso Möwen?", reitet mich der Teufel, "das sind doch keine Möwen..."
Er schaut mich entgeistert an. "Das sind Möwen, was denn sonst?"
"Tja",  seufze ich und lasse den Satz ausklingen mit: "So ist das mit den Binnenländern, die fallen eben auf alles rein..."
"Was sollen die denn sonst sein?"
"Krähen“, sage ich bestimmt, "Krähen!"
"Krähen sind schwarz“, sagt der Junge aus Bochum überzeugt, "und die da sind alle weiß!". Wo er Recht hat, hat er Recht.
"Tja“, beginne ich meinen Satz wieder – das „tja“ schon wegen des Lokalkolorits, "man darf eben nicht allem trauen, was man sieht. Man muss schon genauer hinsehen."
Ich drehe mich um und deute auf eine große Winkraftanlage in der Ferne. „Was glaubst Du denn, was das da ist?"
"Eine Windturbine."
"Schon wieder falsch. Denn das da“, ich schaue ihn inzwischen wieder an und deute mit dem Daumen über meine Schulter in Richtung Growian, "ist eine Krähenfanganlage."
Er schaut mich sehr skeptisch aber mit einem Hauch von Interesse an, was da gleich kommen soll. Um die Spannung zu erhöhen, beiße ich in mein Brötchen. Dann deute ich in den Herbsthimmel, wo sich sehr weit entfernt ein kleiner Vogelschwarm sammelt. "Da hinten sammeln sich die Krähen zu ihrem Flug in den Süden.". Ich bin mir in dem Moment völlig unsicher, ob Krähen überhaupt in den Süden fliegen, aber jetzt bin ich in meiner Story gefangen. "Also, die kommen da angeflogen und sehen diese riesigen Flügel, die sich in der Luft gaaanz langsam drehen. Für die Krähen – Krähen sind keine sooo schlauen Tiere, weißt du - ist das so eine Art übergroße Mutterkrähe. Und was machen Krähen, wenn Sie ihre Mutter sehen? Sie machen ihnen alles nach. Das nennt man Erziehung, weißt Du?". Ich brauche einen Moment Zeit, um zu überlegen, wie das weitergehen soll. Was soll´s? Also: "Die Krähen fangen also an, sich im Flug zu drehen..."
"Aber das Ding hat drei Flügel und Krähen haben nur zwei...", wendet er völlig logisch ein.
"Krähen können nicht zählen, das kommt in ihrem Leben nicht vor, weißt Du. Und deshalb ist es für sie egal, ob Mama zwei oder drei Flügel hat. Wenn sie das überhaupt merken."
Er schaut mich mit schief gelegten Kopf an und überlegt offenbar, ob er dem Schwachsinn trauen soll oder nicht. Ich rede also schnell weiter: "Also, die Krähen, die drehen sich jetzt im Flug wie die Flügel von der Krähenfanganlage um ihre Längsachse. Davon wird denen natürlich kotzübel... Bist Du mit der „Käpt’n Baubär" draußen gewesen?" Er nickt. "Und ist dir schlecht geworden?" Er nickt wieder. "Siehst du, genauso geht das den Krähen..."
Er schaut mich zwar immer noch skeptisch an, aber nicht mehr ganz so... "Okay, die Krähen landen, weil ihnen so schlecht ist, um zu kotzen. Die sind richtig Luftkrank. Und dann kommen die Bauernlümmel aus der Gegend hier ins Spiel. Die sind fast alle arbeitslos."
Er nickt, davon hat er gehört.
„Also die Bauernjungs sammeln die Krähen, denen immer noch kotzübel ist und die noch nicht wieder fliegen können, ein und liefern sie da hinten ab. Ich deute auf eine große Scheune in ein paar Hundert Metern Entfernung.
"Das ist ein Schweinestall!" sagt er.
Ich nicke verständnisvoll, woher soll der kleine Lümmel auch wissen, was das wirklich ist, jedenfalls in meiner Fantasie: "Was habe ich vorhin gesagt? Nix ist hier so, wie es aussieht. Das...," sage ich triumphierend, "ist eine Krähenspritzanlage!"
Er schaut mich irgendwie blöd an, wirklich.
"Ja, das ist eine Krähenspritzanlage. Also, die Bauernlümmel liefern die Krähen da ab. Pro Krähe gibt es einen Euro oder so, das ist hier viel Geld, weißt du“, bemerke ich vertrauenserheischend, "dann kriegen die Krähen sobald sie nicht mehr kotzen, wieder was zu fressen und da ist ein Beruhigungsmittel drin, damit sie auf dem Laufband ruhig stehen bleiben."
"Laufband?", rutscht ihm die naheliegende Frage raus.
"Ja, Laufband…, ungefähr wie in einer Autowaschanlage, da stehen die Krähen drauf und werden weiß gespritzt, und der Schnabel wird einmal in gelbe Lebensmittelfarbe getaucht. Das soll ja nicht giftig sein."
"Und warum das Ganze?", fragt er relativ intelligent. Jetzt hat er mich – fast, doch nicht ganz...
"Naja, du weißt doch, alles soll hier bio sein und gesund, und die Landschaft frisch und sauber. Und so ist das ja nicht mehr überall und erst recht nicht an der See“,  rede ich totalen Schwachsinn, "und dann ist die Tourismusorganisation von hier auf die Idee gekommen, dass, wo viele Möwen sind, die Natur noch in Ordnung ist, verstehst du?“ Man, was`n Blödsinn, aber der beginnt sogar mir Spaß zu machen!
"Ach so“, sagt er. Überzeugt? Ich weiß nicht. Dann deutet er auf die drei Möwen, die da im Hafen schwimmen und fragt: "Und warum haben die da braune Flügelspitzen?". Ich schaue hin, tatsächlich, das sind junge Möwen, im letzten Jahr geschlüpft, die haben eben noch braune Flügelspitzen. Möwen werden nämlich erst im zweiten oder dritten Jahr in Gänze schneeweiß.
"Die“, sage ich mit sehr lang gezogenem "die", "die sind zu früh losgeflogen. Da war die Farbe einfach noch nicht völlig trocken.". Das überzeugt ihn schließlich total.
Kurz darauf sagt von hinten eine Männerstimme: "Da bin ich wieder!". Das muss Papa sein. "War`s langweilig? Aber es ging nicht schneller."
"Nö“, sagt der Junge, "ich habe die Krähen beobachtet, das war nett..."
"Krähen?" sagt Papa, "Wo siehst du hier Krähen?"
"Na, die da!" sagt der Junge und deutet auf die drei Jungmöwen im Wasser.
"Das sind doch keine Krähen, das sind doch Möwen". Vater verliert langsam die Geduld.
"Das sind Krähen!", widerspricht Sohnemann.
"Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt?"
„Der da“, sagt Sohnemann und deutet dabei grinsend auf mich. Papa schaut mich wütend an. "Sagen sie mal, wie kommen sie darauf, meinem Sohn so einen ausgemachten Unsinn zu erzählen?"
"Na, guter Mann, " höre ich mich beschwichtigend sagen, "ich bin schließlich Biologe!"
Ein Augenblick herrscht Stille - durchbrochen vom jetzt dramaturgisch unbedingt notwendigen Geschrei entfernter Krähen, äh, Möwen...
"Ach so“, sagt schließlich der Vater, als ob man ihm die Luft raus gelassen hätte, „ach so... Na denn, äh, nichts für Ungut.". Und zu seinem Sohn: "Komm!"
Kurz darauf verlässt ein Wagen mit kreischenden Pneus den Hafenplatz.
Dann herrscht wieder himmlische Ruhe - abgesehen von ein paar Möwen, die sich laut um einen alten Heringskopf aus Jan`s Fischbude streiten. Das ist Nordsee vom Feinsten...

So vergehen die Tage am Meer wie im Fluge und ich muss viel zu schnell wieder heim.