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Militäraktionen der USA nach dem 2. Weltkrieg

Man steigt nicht zur Weltmacht auf, weil man nett ist... Nein, das haben die Amis von den Engländern gelernt - und es weiter verbessert!

Ein Imperium beruht auf Macht, auf Militär, auf Atombomben (inkl. der Bereitschaft, sie einzusetzen) und auf Flugzeugträgern. Sowie - falls vorhanden - auf Todessternen. Und auf Angst bei den anderen. Als imperiale Macht schert man sich einen Dreck um Kleinigkeiten, wie einem nicht passende Beschlüsse der UNO oder sog. "Partner"länder. Jüngste Beispiel: Kündigung der Atomvereinigung mit dem Iran, des INF-Vertrages durch die USA, Ankündigung von Sanktionen gegen Deutschland wg. Ostsee-Pipeline Nordstream II. 

Wissen Sie noch, welche imperialen Kriege die USA in den letzten 50+ Jahren durchgezogen haben? Das finden sie unten. Manchmal haben sich die USA von der UNO bitten lassen, "Weltpolizei" zu spielen. Die meisten der US-amerikanischen Kriegsaktionen in fremden Ländern standen und stehen gar nicht oder nicht vollständig im Einklang mit evtl. UNO-Sanktionen! Das bedeutet, dass die USA seit dem 2. Weltkrieg permanent Kriegsverbrechen begangen haben. Ist ihnen aber so ´was von egal! Interessant ist übrigens, dass es völlig egal ist, ob Demokraten oder Republikaner Präsident waren: Sie waren immer (erbarmungslose) Kriegsherren.

Die Guten in der Politik, das sind erstens: Wir, die Deutschen und zweitens die Amerikaner, natürlich nur die US-Amerikaner. Die liebevoll Amis genannten sind sozusagen die „Überguten“. Hat man uns ja auch lange genug erzählt, nein, über alle Medien eingebleut! Unsere unabhängigen Journalisten haben an dieser Mär fleißig und GERNE mitgewirkt.

Also, wir waren natürlich erst nach dem Zweiten Weltkrieg gut, im Krieg ist leider einiges aus dem Ruder gelaufen. Naja, aber jetzt ist ja alles gut bei uns. Und die Amis waren immer supergut – das kann man vor allem aus jedem Kriegsfilm (WK II und Folgekriege) entnehmen und aus jeder Soap Opera (z.B. MASH oder HOGAN´S HEROES) und aus jedem Agenten-Thriller. Eigentlich aus jedem Buch oder Film. Die Guten sind IMMER die Amis. Die Tommies (Engländer) sind eher schlau, die Franzosen sind..naja, in französischen Filmen auch die Guten, in der realen Welt eher nicht (ich sage nur ethnische Kriege in Ruanda und Uran-Abbau im Kongo...). Als Imperiale Macht ganz beschissen waren übrigens die Belgier im Kongo (müssen Sie mal nachlesen, werden Sie aber nicht lange durchhalten).

Und wenn man von „Guten“ spricht, dann muss es ja auch „Schlechte“ geben. Denn ohne Schlechte keine Guten! Jeder Superheld braucht einen Superschurken, das weiß jeder Freund des Marvel-Universums. 

Das ist supereinfach, Superschurken, das sind die Russen (weil sie Kommunisten waren, weil es Stalin gab und weil sie Osteuropa und die SBZ besetzt hatten). Bulgaren sind imagemäßig auch superschlecht, keiner weiß, warum.

DER Russe, der am schlechtesten von allen ist, heute weit jenseits von Stalin, ist natürlich Putin. Putin spricht zwar angeblich perfekt Deutsch, aber das ist sicherlich auch nur ein Trick. Alles Schlechte in der Weltpolitik lässt sich persönlich auf Putin zurückführen. Er hat ja sogar Trump an die Macht gebracht!!! Putin würde übrigens richtig reich werden, wenn er mal in einem Bond-Film als „Superschurke“ auftreten würde. Aber zurück zur Ernsthaftigkeit: Er ist schon deshalb so schlecht, weil er nie von „Demokratie“, „Freiheit“ und „Menschenrechten“ redet. Vielleicht auch deshalb, weil der kurze Name einfach auszusprechen ist und in eine BILD-Überschrift passt?

Das Reden von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten übernehmen die Amis, die haben „westliche Demokratie“, „Freiheit“ und „Menschenrechte“ erfolgreich quasi als „Brands“ besetzt, nicht, dass es ihnen Ernst wäre damit...

In den USA ist die Schulbildung zwar mies (für die Masse, nicht für die Elite – Bildung muss man sich eben leisten können!), die Gesundheitsversorgung beschissen (für die Masse, nicht für die Elite – Gesundheit muss man sich eben leisten können) und Menschenrechte gibt es vor allem für Reiche, für Arme eher nur in der Theorie. Menschrechte fordern die USA für überall auf der Welt, aber nicht für alle in den USA – fragen Sie mal Immigranten in den USA. Und die Mauer rund um die DDR war ein Fliegenschiss gegen die, die die US-Regierung an der mexikanischen Grenze plant.

Die Amis waren und sind gut – schließlich haben sie unseren Eltern und Großeltern nach dem Krieg die Freiheit in den zerbombten Städten geschenkt und CARE-Pakete geschickt. Die Berliner Luftbrücke, nicht zu vergessen. Und gleichzeitig haben sie Deutschland (West + Ost) als Atomkriegsschauplatz vorgesehen. Wissen Sie nicht (mehr)? Ist aber so. Die Schächte für die Atomminen gibt es noch in Hessen. Wir, die Deutschen in West und Ost waren als Kollateralschaden im Krieg gegen den Kommunismus vorgesehen. Erinnert irgendwie fatal an den aktuellen Krieg gegen den Terrorrismus, oder?

Naja, und sie haben natürlich unsere Demokratie/Freiheit/Menschenrechte verteidigt – überall auf der Welt. Heute verteidigen sie weltweit wieder die Freiheit. Wir übrigens gemeinsam mit unseren US-amerikanischen Freunden auch - z.B. unsere Freiheit am Hindukush!!!

„Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt,“ Der Satz stammt aus einer vom damaligen und inzwischen verstorbenen Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) vorgetragenen Regierungserklärung der Bundesregierung vom 11. März.

In/wegen Kuba hätten ein drogenabhängiger US-Präsident (Kennedy) und die USA fast einen Atomkrieg begonnen (vorgeblich wg. russischer Atomraketen, in Wirklichkeit, weil Castros Revolution die Mafia-Spielhöllen in Cuba enteignet und geschlossen hat).

Natürlich haben sie immer auch für uns gekämpft. So z.B.

  • In Chile hat die CIA Präsident Allende umgebracht, weil der links war (in Chile!), im Iran Mossadeq, weil der die BP enteignen wollte, in Argentinien hat die CIA den Schlächter Pinocet und seine Mannen an die Macht geputscht. In Mittelamerika hat die CIA mehrfach Krieg geführt – u.a., weil UNITED FRUIT enteignet werden sollte. Ganz nebenbei hat die CIA Drogen in die USA geschmuggelt und Waffen an den Iran geliefert (Stichwort: Iran-Contra-Affäre).
  • An die Kuba-Krise kann ich mich persönlich nicht mehr erinnern, bei den anderen Krisen weiß ich inzwischen, hat die (west)deutsche Presse mich von vorne bis hinten belogen.
  • An den Vietnam-Krieg kann ich mich dagegen noch gut erinnern – inzwischen weiß man, dass der Tonkin-Zwischenfall von den Amis „herbeigezaubert“ worden ist, um die Bombardierung Nord-Vietnams (und Laos und Kambodscha) zu rechtfertigen. In den (west)deutschen Nachrichten mussten die „armen“ US-Soldaten im Dschungel leiden, nicht die vietnamesische Zivilbevölkerung. Die hat die jahrelange Bombardierung mit Napalm durch unbotmäßiges Verhalten schließlich herausgefordert... Selber Schuld!
  • Erinnern Sie sich noch an den Auftritt von General Powell vor der UNQ (kam auch im (west)deutschen Fernsehen)? Ob Sie es mir glauben oder nicht, ich habe damals schon gesagt, dass er schamlos lüge. Woher sollte der irakische Diktator Saddam Hussein die ABC-Waffen denn wohl haben? Es sei denn von seinen Ex-Finanziers und Ex-Bewaffnern, den Amis. Oder von den Deutschen, also von uns. Wir haben nämlich schon deutsches Giftgas in den Irak geliefert, allerdings für den Kampf der Iraker gegen den Iran. Das war ja auch ein GUTER Krieg! Da ist das schon erlaubt, oder?

Irgendwer könnte jetzt einwenden, dass da ja nach 9/11 war, jenem hinterhältige terroristische Angriff von Al Kaida auf die USA, bei dem immerhin 3.500 Menschen ums Leben kamen. Da mussten sich die Amerikaner ja wehren.

Tja... Die Sache ist ja nun nicht ganz so klar, wie die Amis gerne erzählt haben und immer noch erzählen. Klar, da sind Flugzeuge in die Twin-Towers gerast. Aber die Piloten, die die gekonnten Manöver geflogen sind, waren garantiert nicht die arabischen Anfänger, die man uns hinterher als die Terroristen präsentiert hat. Und dann ist da noch der Zerfall von WTC7, da ist nie ein Flugzeug hineingeflogen, das ist belegt. Trotzdem fällt das auch sehr große Haus zusammen, wie nach einer planmäßigen Sprengung. Seltsam.

Syrien: Assad bekämpft seine Bevölkerung! Soweit, so klar! Oder wissen Sie, dass die CIA insgesamt ca. 5 bis 6 Milliarden $ in die Bewaffnung außersyrischer Rebellengruppen investiert hat, damit es zu Kämpfen GEGEN Assad kam?

Und ganz aktuell: Die USA, Großbritannien und Frankreich bombardieren Duma in Syrien, weil der Herrscher Assad (der ist fast noch böser als Putin, aber leider kein Russe) seine Bevölkerung mit Giftgas bombardiert hat. Blödsinn. Haben Sie je den Abschlussbericht der OPCW gelesen? Chlorgas: Ja. Aber von wem? Hat unsere Presse nie gebracht! Die Vorwürfe schon, die Filme von den Kindern auch, den Rest dann nicht mehr – außer die Bombardierung, die wurde quasi life übertragen. Unsere Frau Merkel fand das ja auch gut und richtig. Ich nicht! Aber ich bin ja auch nur ein alter Mann...

Naja, im Zusammenhang mit 9/11 heißt es immer Terror! Terroristen! Mag sein.

Aber, bitteschön, wie soll sich ein kleines Land gegen die aggressive Weltmacht USA wehren, wenn nicht mit einem asymmetrischen Krieg. Drohnenkrieg, den soll man, bitteschön, hinnehmen. Gegen einen Flugzeugträgerverband, der aus 300 km Entfernung und in 10.000 m Höhe angreift oder Langstreckenbomber in noch größerer Höhe, ist für so ein Land wie Afghanistan nun einmal kein Kraut gewachsen. Und reguläre (uniformierte) Soldaten – die lt. Amis zurückschießen dürften - sind absolut hilflos. Also dachten sich ein paar Leute etwas Neues aus – und trugen den Krieg (im vergleich ein bisschen) in die USA. Große Empörung!!!

Die Amerikaner nannten es Terrorismus und bezeichnen es als feige, hinterhältig und gegen alle Kriegsnormen. Der Krieg gegen Terroristen ist aus USA-Sicht also gerechtfertigt und gut. Bingo. Womit wir wieder beim Anfang wären. Amerikanische Kriege sind gut, und wir finden sie richtig und gerechtfertigt. Schließlich werden sie im Namen der Freiheit, der Demokratie und Menschenrechte geführt. In letzter Zeit vor Ort übrigens nicht mehr nur durch Soldaten, sondern zunehmend durch Söldner, die von den USA bezahlt werden. 

Und ein wenig, aber davon redet niemand in den USA und bei uns, geht es auch um poltische Macht und wirtschaftliche Vormacht = Öffnung von Märkten.

Klar, wenn die Chinesen sich von einer Kolonie zum Wirtschaftriesen hochgearbeitet haben, finden das die Amis auch nicht toll und erklären (zunächst einmal) einen Handelskrieg. Frau Merkel fährt dan nach China und betont, sie habe auch „Menschenrechte“ angesprochen. Ich glaube ja, dass das den einfachen Chinesen übrigens ganz doll interessiert... Aber es bereitet den publizistischen Boden  bei uns, denn in China gibt es eben keine „freie Marktwirtschaft“ und Herr Ai Wei Wei darf in China nicht „künstlern“ was er will. Was, nebenbei gesagt, seinen Marktwert im Freien Westen signifikant steigen ließ. Aber die Chinesen haben etwas „zwischen die Zähne“, eine verdammt gute Bildung und eine viel bessere medizinische Versorgung. Da könnten sich die USA eine Scheibe von abschneiden.

Ach ja, allein die USA hatten 2017 ein Militärbudget von ca. 676 Milliarden $, die NATO insgesamt 960 Milliarden $. Im Vergleich dazu ist die Zahl Russlands mit 66 Milliarden $ geradezu klein. Das Militärbudgets Chinas beträgt zwar 220 Milliarden $, das ist aber auch nur ein Drittel der USA. Und ein Söldner verdiente 2006/2007 im Irak in drei Monaten bis zu 75.000 $. Noch Fragen?

Das Ganze als Übersicht

Zeittafel USA II 1500

Und dann mit mehr Einzelheiten als Tabelle

  • 1950 bis 1953 Korea – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich bei den Truppen der Vereinten Nationen und eilen Südkorea zu Hilfe, das durch einen Überraschungsangriff des kommunistischen Nordens in schwere Bedrängnis geraten ist. Nicht alle militärischen Aktionen sind durch die Resolution des UNO-Sicherheitsrats gedeckt.

  • Ägypten – Anlässlich der Sueskrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.

  • Juli bis Oktober 1958: Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen auf Ersuchen des christlichen Staatspräsidenten Camille Chamoun in Auseinandersetzungen im Libanon ein.

  • 17. April 1961: Kuba – Eine von den Vereinigten Staaten ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe aus Exilkubanern scheitert bei der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet.

    Während der sogenannten Kubakrise (Oktober/November) wird gegen die Insel eine totale Blockade verhängt.

  • Mai 1964: Laos – (Laotischer Bürgerkrieg) – Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao. Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land im März 1970.

  • 1964 bis 1975: Vietnam – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich massiv im Vietnamkrieg. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 amerikanische Soldaten im Einsatz.

  • April bis September 1965: Dominikanische Republik (Operation Power Pack) – Nach dem Sturz des linksgerichteten Präsidenten Juan Bosch und der Installation einer Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg. Die multinationalen Truppen unter der Führung der USA intervenieren und veranlassen Neuwahlen, aus denen Joaquín Balaguer – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur (vgl. Rafael Trujillo) gestanden hat – als Sieger hervorgeht.

  • Mai 1965: Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.

  • 1967: Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara in Bolivien aufgespürt und am 9. Oktober erschossen.

  • April 1970: Kambodscha: Angriffs vom 30. April bis 30. Juni mit dem Ziel, den Rückzug der amerikanischen Streitkräfte aus Südvietnam sicherzustellen und das Vietnamisierungsprogramm zu unterstützen.[1]

  • September 1970: Jordanien – Im jordanischen Bürgerkrieg ergeht vom Königshaus ein Hilfegesuch und die USA entsenden Flugzeugträger und Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer.

  • Angola – Die Vereinigten Staaten unterstützen die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die marxistisch-leninistische MPLA-Regierung.

  • 1977 bis 1992: El Salvador – Die Vereinigten Staaten unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen im Kampf gegen die marxistisch-leninistische Opposition durch Waffenlieferungen und Ausbildung.

  • 25. April 1980: Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.

  • Ab 1981: Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahedin und anderen afghanischen Widerstandskämpfern finanzielle, militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die sowjetische Besetzung des Landes.

  • Ab 1982: Contras, von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua, erhalten militärische und logistische Hilfe seitens der USA.

  • September 1983: Libanon – Die Vereinigten Staaten beteiligen sich an einer internationalen Friedenstruppe im libanesischen Bürgerkrieg. Die Intervention scheitert nach mehreren blutigen Selbstmordanschlägen und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).

  • 25. Oktober 1983: Grenada – Der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop wird von Putschisten gestürzt und exekutiert. Die Ankündigung der neuen Regierung, eine Militärdiktatur zu errichten, veranlasst den Generalgouverneur, ein Gesuch um die militärische Intervention zu stellen, dem auch die Staaten der Organisation Ostkaribischer Staaten (OECS) folgen.

  • 14. April 1986: Libyen – Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).

  • 3. Juli 1988: Iran – Der Flug Iran-Air-655, ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air, wird über der Straße von Hormus vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, welcher im Rahmen der Operation Earnest Will zum Schutz kuwaitischer Öltanker dort im Einsatz war.

  • 20. Dezember 1989: Panama wird besetzt (Operation Just Cause). Der verhaftete panamaische Machthaber, General Manuel Noriega, wird in die Vereinigten Staaten überführt, wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt.

  • Ab März 1990 fand in Reaktion auf den liberianischen Bürgerkrieg die Operation Sharp Edge statt. Im August 1990 wurden 1648 Ausländer und Flüchtlinge aus der Hauptstadt Monrovia und anderen Sammelpunkten im Hinterland gerettet. Im Anschluss sorgte die Militärpräsenz für eine zeitweilige Beruhigung der Lage.

     

  • Ab 1990 Im Drogenkrieg in Kolumbien unterstützen die Vereinigten Staaten paramilitärische Einheiten zur Bekämpfung kommunistischer Rebellen (FARC-EP).

  • 8. August 1990: Saudi-Arabien – Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait am 2. August 1990 entsenden die Vereinigten Staaten Streitkräfte nach Saudi-Arabien zur Vorbereitung eines Angriffs auf den Irak.

  • Januar/Februar 1991: Kuwait: US-geführte Koalitionstruppen, legitimiert durch einen Beschluss des Weltsicherheitsrats der Vereinten Nationen, marschieren in Kuwait ein und beenden mit der Operation Wüstensturm die irakische Besetzung des Landes.

  • Ab 1992 Februar/März: Jugoslawien – Die NATO führt unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen mehrere Militäreinsätze zu Gunsten der von Serben in der Hauptstadt Sarajevo belagerten Kroaten und Bosnier in Jugoslawien nach dem Massaker von Srebrenica durch [2].

  • 27. August 1992: Irak – Die Vereinigten Staaten errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge nördlich des Breitengrades von 36°N und südlich von 33°N. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen, vorgeblich um Saddam Hussein von Luftangriffen auf die irakischen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden des Landes abzuhalten und einen erneuten Überfall auf Kuwait zu verhindern.

  • 9. Dezember 1992: Somalia – Die Vereinigten Staaten entsenden auf Aufforderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Beschluss des Sicherheitsrats 28.000 Soldaten nach Somalia, um den Bürgerkrieg zu beenden (Rückzug 1994 nach blutig gescheitertem Versuch der Festnahme von General Mohammed Farah Aidid).

  • 27. Juni 1993: Irak – Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.

  • August/September 1994: Haiti – Amerikanische Truppen setzen auf Druck des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die Reinstallation des 1991 durch einen Militärputsch gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch.

  • 20. August 1998: Sudan – Als Vergeltung für die Terroranschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania führen die Vereinigten Staaten einen Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik durch, die sich später als die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik herausstellte.

    März bis Juni 1999: Kosovokrieg – Die NATO führte unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Streit- und Polizeikräfte aus dem Kosovo zu erzwingen.

  • Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von KFOR-Truppen gesichert und eine Interims-Zivilregierung unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.

  • November 2001, Operation Enduring Freedom: Afghanistan – In der Folge der Terroranschläge islamistischer Fundamentalisten (mehrheitlich saudiarabische Staatsbürger) in New York und Washington vom 11. September 2001 unterstützten US-Soldaten die Afghanische Nationalarmee beim Kampf gegen die Taliban.

  • Ab 2001, Operation Enduring Freedom: Die US-Marine sichert Seehandelswege um die somalischen Gewässer.

  • 20. März 2003, Operation Iraqi Freedom: Irak – Streitkräfte einer 48 Nationen umfassende Koalition griffen im Dritten Golfkrieg den Irak an und stürzten die Regierung von Saddam Hussein. Der Irak wurde übergangsweise als Protektorat verwaltet, im Sommer 2005 wurden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verließen das Land 2011.

  • März 2004: Haiti – Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung einer multinationalen Übergangstruppe des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vorerst 50, später 200 Mann nach Haiti.

  • Die US-Marine bekämpft somalische Piraten im Verbund mit weiteren Marineeinheiten verschiedener Teilnehmernationen.

  • Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen, um eine Flugverbotszone durchzusetzen und Militärschläge des Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen die von den USA unterstützen Aufständischen im Land zu verhindern.

  • Im März trafen US-Spezialeinheiten in Uganda ein, um die Streitkräfte der Afrikanischen Union bei der Suche nach dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Joseph Kony zu unterstützen. [3]

  • Operation United Assistance: Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika errichteten US-Truppen ab September in Liberia Behandlungseinrichtungen unter der Beteiligung von 539 Soldaten. Nachdem der Präsident von 3000 Soldaten gesprochen hatte[4], sollen gemäß Medienberichten bis zu 4700 Soldaten in Westafrika im Einsatz stehen.[5]

  • Seit Juni 2014 führen die USA die Operation Inherent Resolve durch, um die Terrormiliz Islamischer Staat zu bekämpfen.[6]

  • 7. April 2017: Luftangriff auf den Militärflugplatz asch-Schaʿirat in Syrien.

  • 14. April 2018: Luftangriff auf Duma in Syrien.

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