KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen.
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Wo GOTT noch einmal Mist baute: Die Sintflut

Dass GOTT/GÖTTIN oder seine 100.000 Doubles schon lange tot ist/sind, haben wir hier bewiesen.

Mindestens ist ER/SIE/ES schon zu lange nicht mehr gesehen worden. Da gibt es Leute, die steif und fest behaupten, es komme im Großen und Ganzen nicht aufs Wissen an, sondern aufs Glauben. Das sollen die mal im Mathe-Abitur versuchen...

Und falls ER/SIE/ES noch leben, sind SIE zu weit fort, um es noch einmal hierher zu schaffen. SEINE/IHRE Halbwertzeit dürfte schon (zu) lange abgelaufen sein.

GOTT/GÖTTIN sollte per definitionem allmächtig und fehlerfrei sein. Ist/sind ER/SIE aber nicht. Das erscheint klar. Mindestens seit der Sintflut.

Denn wer braucht als Allmächtige*r schon eine Sintflut, um einen simplen Augiasstall mit so ein paar Leuten auszukehren. Hatte er denen denn keinen Reset-Schalter eingebaut und für alle Fälle eine Sicherung gespeichert? Wenn nein, dann war das mindestens fahrlässig. Damit würde man als GOTT/GÖTTIN heute keinesfalls mehr durchkommen.

Also, wenn ich GOTT wäre, nicht wahr, nur einmal angenommen, dann sollte doch ein simpler Fingerschnipps genügen (oder ein einfaches Nicken wie bei BEZAUBERNDE JEANNIE) und alle sind weg, oder? Und zwar spurlos, als seien sie nie dagewesen.

Ist doch nur albern, wenn ein Gott, der/die/das ein ganzes Universum aus dem Nichts zaubern kann (eigentlich ja ein guter Trick!), ein Gott, der sich um mindestens ein Universum kümmern muss, eher noch um mehrere bis viele, ein Gott, der mindestens 9 Dimensionen beherrscht (wenn man den String-Theoretikern glauben darf), einen 375 Tage dauernden Spülvorgang brauchen soll, bloß um einmal richtig sauber zu machen? Und dann, das darf man ja auch nicht vergessen, war das ja nur eine relativ kleine Sintflut, irgendwo bei Istanbul, sagt man - andere sagen, heute wäre sie wichtiger gewesen, bei und in Istanbul. Aber hört man irgend etwas von einer Sintflut in Istanbul? Siehste, nix da...

Aber angeblich damals. Einfach mal durchputzen bei so´n paar sündigen Leutchen? Auf dieser kleinen Welt? Das war doch keine große Sache. Nee, man, komm, erzähl mir ´was anderes! Was Besseres.

Das müssen über die fast 1.000 Jahre zwischen 3.268 v. Chr. bis 2.282 v. Chr. schon die letzten Zuckungen eines im Sterben liegenden Gottes gewesen sein. Anders ist das nicht verstehbar. Nicht für mich. Die Sintflut war sicher seine letzte Tat! Das hat er gerade noch gepackt. Wahrscheinlich konnt er nur noch flüstern: „Wasser marsch!“ und dann kam diese Miniflut. Gut, für die Leute da, bedeutete das meistens Exitus. Nichtschwimmer. Für die war es dann final gewesen. Er konnte wohl auch nicht mehr richtig denken und planen. Wer sonst kommt auf die Idee, einem absoluten nautischen Laien wie dem Anfänger Noah den Auftrag zu geben, ein Schiff zu bauen. Einem Mann, der im Leben noch nicht einmal gepaddelt hatte.

Und was kommt schließlich heraus? Eine Arche.

Eine Arche! Das ist doch kein Schiff, höchstens ein steuerlos rumschwabbelnder Truppentransporter ohne Kiel, auf dem sich die Besatzung bei Wind und Seegang die Seele aus dem Leib kotzt. Die Arche konnte auch nicht am Wind segeln, von Noah ganz zu schweigen! Der arme Mann - Noah - hatte noch nie ein Schiff gesehen, geschweige denn, eines gebaut. Dafür hat er es ja noch ganz gut gemacht. Immerhin war der gute Mann schon 600 Jahre alt, als er mit dem Archenbau begann. Und es war kein Haagebaumarkt mit Nautik-Abeilung in der Nähe.

Naja, mit der Arche hat Noah sich irgendwie gerettet. Aber von Nautik hatte er auch keine Ahnung. Der hat sich ja noch nicht einmal Seekarten für die zu befahrenden Gebiete besorgt. Und GPS hatte Gott ihm auch nicht spendiert, jedenfalls ist nichts davon überliefert. Einen Lotsen hatte Noah auch nicht. Und was passiert? Natürlich, möchte man sagen: Er läuft auf! Auf einen Berg! Jeder Seemann in der Gegend hätte ihm sagen können, wo er hinfahren sollte und wohin nicht – da jedenfalls nicht hin! Ich bitte sie... Aber der schwächste Teil der Geschichte ist der mit „von jeder Art ein Pärchen“. Eines. Einmal Männchen, einmal Weibchen...

Das ist nun wirklich das Letzte. Das hätte ihm jeder Schaf- oder Ziegenhirte, jeder Dackel- oder Kaninchenzüchter sagen können (wahrscheinlich sogar Noah himself wg. seiner Nähe zu Ziegen), das das auf Dauer nicht gut ausgehen kann. Ich sage nur ein Wort: „Inzucht“.

Wenn es heute heißt, wir befänden uns mitten in einem großen Artensterben, dann mag das ja sein, aber das hat doch nichts mit CO2-Überschuß zu tun, das ist einfach eine späte Folge dieser Gott-gemachten Inzucht! Fragen Sie mal Trump, der weiß das, dass man seinen Samen immer großzügig verteilen muss – dann wird das auch ´was! Naja, bei ihm hilft das vielleicht auch nicht. „Fucking inbreeding“, würde er sagen und es entweder Putin, Kim, Xi oder den Iranern unterschieben...

Und ich finde, er hat noch einen Fehler gemacht: Noah hätte nicht alle Tierarten aufnehmen müssen – auf Mücken könnte ich gut verzichten oder auf Ziegen, da bin ich allergisch – oder Noah hätte die Arche größer bauen müssen. Ungefähr so groß wie einen fucking aircraft carrier. Ob er das gepackt hätte?

Er hätte auf die Elefanten, Büffel, Leoparden, Löwen  und auf Rhinos etc. verzichten können, also auf die big four plus ein paar – aber dann hätten die kolonialen englischen Großwildjäger keinen Spaß gehabt.

Um Außenbordskameraden wie Fische, Wale, Robben und Seeotter, Biber etc. musste Noah sich ja nicht kümmern, denen ging´s außenbords gut. Erst einmal. Als sich herausstellte, dass die Sintflut aus Süßwasser bestand, mehrten sich Beschwerden bei den Fischen – jedenfalls solange sie noch nicht bauchoben schwammen.

Gott war vermutlich schon fast tot, als er bei der Beauftragung der Sintflut ein falsches Kreuzchen gamacht hat. Er hatte wohl „selektive Extinktion“ ankreuzen wollen und hat sein Kreuz statt dessen bei „alles ausrotten“ gemacht, weil er schon nicht mehr richtig sehen konnte.

Später hat dann ein entfernter Verwandter von Gott weitergemacht, sein Name lautete Evolution. In Amerika ist er eher unbekannt. Aber die Evolution musste mit schlechtem Ausgangsmaterial arbeiten: Jeweils nur ein Paar! Ein Paar, das geht nie. Ich habe schon erwähnt, was passieren musste: Inzucht.Und das Ergebnis sind... WIR. Kein Wunder, wenn wir nix mehr hinkriegen.

Der BIG BOSS ist tot, Erben hat er keine oder sie scheinen kein großes Interesse an dieser Ecke des Universums zu haben – hier ist ja auch nix los!

Wir gestörten Inzuchtler sind uns selbst überlassen. Ein paar Männer in schwarzen Kutten mit weißen Krägen tun (vielleicht) ihr Bestes. Aber im Endeffekt bleibt es dabei – wir sind die Nachnachnachnachfolger eines einzelnen Inzuchtpaares ohne helfende Hand von oben.

Und da wundern Sie sich über unsere Politiker? Müssen Sie nicht. Die AKK´s, Dobrindts und Scheuers und Stoibers und Trumps erklären sich bruchlos aus dem oben Geschriebenen.

Es gibt keinen mehr, der ein wenig auf uns aufpasst, der es im Prinzip gut mit uns meint, der manchmal eine „starke Hand“ hat, der ... naja, ein netter alter Mann eben, allmächtig (wäre klasse)... Einer, der uns „Werte“ beibringt. Einer, der das Unwahrscheinlichste nicht geschehen lässt, und statt dessen für das Wahrscheinliche, das Richtige sorgt.

Ich denke, es wird noch einige Zeit dauern, bis ein neues Göttchen gefunden wird, der als Nachfolger in Frage kommt. Für uns wohl zu spät. Aber ich persönlich finde Trost in dem Gedanken, dass sich auf der Erde nach jedem „Grossem Aussterben“ twas Neues, etwas Besseres gefunden hat.

In diesem Sinne

Tschüß, ich bin dann mal weg

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