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Der Müller Gerd kümmert sich um den Regenwald

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich ´was gegen die CSU hätte? Oder gegen Bayern? I wo. kann doch nix dafür, dass sich immer welche von der CSU für ´ne Watsch´n vordrängeln: Jetzt der Gerd Müller (CSU), seines Zeichen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Der fährt mal eben nach Brasilien und macht sich dort für den Regenwald stark – der soll jetzt nicht mehr gefällt werden, meint Müller Gerd (CSU). Super. Gute Idee. Da muss man erst einmal drauf kommen. Noch ´ne gute Idee: Der Amazonas soll am besten nicht von Schiffen befahren werden (da ist unser CSU-Freund allerdings noch nicht drauf gekommen - das hat ihm nämlich keiner gesagt).

Statt sich um den Regenwald zu kümmern, sollte er sich lieber darum kümmern, dass es auf unsere Wälder regnet... (Okay, ein schauriges Bonmot).

Wenn er das nächste Mal nach Indonesien fährt, wird er den dortigen Regenwald auch gut finden, wetten? Der soll dann ab sofort auch nicht mehr gefällt werden. Auch super. Am besten wären Naturschutzgebiete unter deutscher Leitung (von der Leyen?), damit das klappt. Wir machen ja auch ganze Regionen zum Naturschutzgebiet, in dem kein Baum gefällt werden darf: Zum Beispiel das Watt - das ist riesig und da ist seit Jahren kein Baum mehr gefällt worden. Aber, nur um das nebenbei mal zu erwähnen, das Watt weist eine größere Biodiversität auf als der brasilianische Regenwald. DA sollen sich die Brasilianer mal ein Beispiel dran nehmen...

Also muß der Regenwald in Brasilien stehen bleiben. Klar, da ist jeder Deutsche sofort dafür. Unbedingt sogar. Denn Wald liegt uns sowieso am Herzen. Spätestens nach dem Waldsterben in den 80er Jahren (das sich dann zur Enttäuschung veler als gar kein richtiges Waldsterben herausstellte) haben wir Wald richtig lieb, am liebsten würden wir ihn abends mit ins Zimmer nehmen, damit ihn keiner klaut... – und wenn es nicht unser ist, dann lieben wir ihn noch doller und wollen ihn erst recht schützen. Daß die "deutsche Eiche" eher der französische Nationalbaum ist, und unsere Wälder eher Buchenwälder sein sollten, das wissen die meisten dagegen nicht. Aber das Regenwald erhalten werden muss, das weiß jeder Deutsche. Obwohl Regenwald ziemlich chaotisch ist, nicht so schön aufgeräumt wie unsere Wälder. Urwälder wie den Bayerischen Wald findet der Deutsche eigentlich undeutsch... Und der deutsche Förster haut jeden Baum um, der älter als 100 oder 120 Jahre alt ist. Dabei sind die Bäume dann gerade eben Jünglinge - eine deutsche Buche oder Eiche würde nämlich - wenn kein Förster in der Nähe wäre - 800+ Jahre alt. Das rechnet sich aber nicht...

Wald isz gut fürs Klima, Regenwald erst recht, das weiß man hier. Und Klima liegt uns auch am Herzen. Oder unseren Schülern. Der Regierung nicht so sehr. Die - in Person von Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (ausnahmswese mal CDU aber genauso peinlich als wenn er von der CSU wäre) - findet das Thema ziemlich nervig, v.a. wenn sie mit anderen Regierungen reden muss. Klar Windräder und Sonnenkollektoren sind prima für den Export. D.h., Sonnenkollektoren nicht mehr, seit die Chinesen sie billiger und besser machen. Sonne ist seitdem eh Scheiße, findet die Regierung, vor allem wg. der Wolken. Aber auch wg. der Chinesen.

Wind ist klasse. Den haben wir immer. An der Küste. Da stehen Tausende Windräder und machen Strom. Da braucht man aber keinen Strom, weil die stromfressende Industrie im Süden ist. Also: Neue Leitungen braucht das Land – aber nicht Herr Söder (CSU), der findet, Stromleitungen lassen Landschaft scheiße aussehen. Und all die anderen landschaftsliebenden Süddeutschen auch. Die sagen zwar, sie hätten nichts gegen Strom, den fänden sie eigentlich sogar gut, aber nicht gerade hier, hier, da, wo sie wohnen, da wäre das nämlich schon landschaftsbildvermiesend. Deshalb findet Söder das ja auch scheiße – Stichwort: Wähler!

Jetzt – sorry, bald – kommt aber nicht mehr genug Strom im CSU-Land an. Das wiederum findet die dortige Industrie nicht witzig. Deshalb baut man im Süden Gaskraftwerke und im Norden Nordstream II. Söder findet die Ostsee-Pipeline klasse, weil wenn da mal ´was passiert, dann passiert es weit weg von seinem Land. Der Weber Manni (von der CSU), ja genau, der, der in  EU ´ne Bauchlandung gemacht hat, war gegen zwar tream II. Wegen der Wählerstimmen (für ihn) aus Polen... Aber das interessiert heute niemand mehr.

Was das alles mit dem Müller Gerd zu tun hat? Naja, es geht um Energie und Klima und Wald. Außerdem kommt der Müller von der CSU... Wir kommen gleich wieder zum Regenwald.

Gut, wir haben die Autoindustrie mit Minister Scheuer (CSU) (die nicht gerade klimafreundlich ist) und die Landwirtschaft mit Ministerin Klöckner (CDU)(die nicht gerade klimafreundlich ist und ganz nebenbei auch nicht grundwasserfreundlich) und die chemische Industrie mit Minister Altmaier (CDU)(die nicht gerade klimafreundlich ist) und die (Glypho)Saat-Industrie mit Minister Altmaier (CDU) (die nicht gerade klimafreundlich ist und in der Dritten Welt auch nicht bauernfreundlich ist). Ach so, außerdem machen wir noch Strom aus Braunkohle (was klimamäßig die größte Sauerei ist), was Energieminister Altmaier aber super findet..

Im Endeffekt haben wir also alles, was uns über die letzten 100 Jahre reich machte und das Klima weltweit versaut hat.

Und dann fliegt der Müller Gerd (von der CSU!!!) durch die Dritte Welt und sagt denen da, sie sollen gefälligst ihre Wälder stehen lassen, weil... wir brauchen die fürs Klima! Unsere Wlder sind schließlich weg. Und außerdem sollten sie für den Rat dankbar sein, denn ein Rat aus Deutschland ist immer guuut.

Aber...

Ist doch irgendwie irre: Seit mehr als 1.000 Jahre haben unsere Vorfahren die Urwälder Germaniens und umliegender Gebiete abgeholzt (die Römer übrigens Italien und Griechenland, die Spanien Spanien – für die jeweiligen Flotten), wir um Holzkohle für die damaligen Industrievorläufer zu gewinnen, und um als Abfallprodukt landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen, auf denen sich die Bauern und Bevölkerung a) fest ansiedeln und in der Folge b) besser ausbeuten ließ.

Was wir als unsere schöne deutsche Kulturlandschaft bezeichnen, ist doch nur ein Produkt von 1.000 Jahren Raubbau am Wald. Das hat bloß keiner gemerkt, weil das Klima so getrödelt und sich Zeit gelassen hat. Also ist das Klima schuld und nicht wir...

Jetzt kommt der Müller Gerd von der CSU (oder eine Umweltministerin von der SPD) ...

... die kommen aber nicht auf die Idee, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Co. aufzuforsten, damit dort Bäume wachsen, die unser (UNSER!) Klima retten sollen – nein, er fährt nach Brasilien und erzählt denen „einen vom Baum“!

Ist doch Scheiße 3.0

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