KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen.
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Los, man alle rauf aufs Fahrrad. Ich will aber nicht: Zu alt!

Autofahren ist ja nicht mehr. CO2! Mein Gott, igittigitt, wie ekelhaft: Kohlendioxid. KOHLENDIOXID!!! 

Eigentlich sollen wir ja wegen des Klimas und seiner Rettung ab sofort alle nur noch mit unseren Fahrrädern fahren, hat ja jeder auch eines – fast. "Rettung des Klimas" steht für einen status quo des Klimas. Soll so bleiben, wie es ist. Dabei hat es sich immer geändert, seit es ein Klima gibt. Also seit immer... Ich rede nicht vom Wetter, ich rede vom Klima. Das Klima, unser Klima, war schon immer anders als jetzt. Warmzeit, Eiszeit, Warmzeit - immer rauf und runter mit den Temperaturen. Ich bestreite nicht, dass sich das Klima gerade ändert, massiv ändert, und zwar durch uns, durch uns hier in Deutschland. Und es muss sich EINIGES ändern! Ich finde nur das Verhalten unser Politiker ziemlich einfältig. Statt ´was zu tun, ´was zu verändern, doktern sie ein wenig rum, drucksen herum nach dem Motto "wasch mich aber mach mir den Pelz nicht nass"... Sie verstehen (vielleicht), dass etwas getan werden muss, aber das soll niemandem wehtun. Jedenfalls nicht der heiligen Industrie. Mir schon, mich wollen sie auf´s Fahrrad setzen. Mich! Inkonsequent finde ich das.

Also, dieses Scheiß-Klima ändert sich. Man kann sich nicht mehr drauf verlassen. Wir geben ja zu, das waren ab 1800 wir mit unser Industrie, mit den wachsenden Städten, mit der wachsenden Zahl von Menschen, die essen und trinken wollten, und die es in ihren Wohnungen schön warm haben wollten. Und die später mit ihren Autos dauernd ´rumfahren und mit Billigfliegern dahin fliegen, wo das Klima jetzt schon wärmer ist - oder ist es das Wetter? Und jetzt ist nicht mehr der Mensch schuld, sondern das Auto! Deshalb muss das Auto bestraft werden - am besten durch stehen lassen. Weil wir aber so viele sind, und weil man uns erzählt hat, wie toll das ist, am Stadtrand einzukaufen statt in fußläufiger Nähe, und wie toll das ist, vor dem Stadtrand zu wohnen und in der Stadt zu arbeiten, sind kreative Typen auf die Idee gekommen, Fahrradfahren sei das neue "geil"... Also sollen wir alle statt auto- lieber fahrradfahren! Das sei sooo geil!

Am besten wäre allerdings, wir kauften alle – wg. der Arbeitsplätze! VW, Mercedes, BMW, AUDI und Porsche geht´s ja sooo dreckig – erst einmal einen neuen SUV deutscher Provenienz, bitte einen großen, teuren. Den lassen wir aber BITTE in der Garage stehen. Wegen der CO2-Last. Stattdessen nehmen wir das Fahrrad. Der Pöbel, also wir, natürlich ein Sonderangebot aus dem Supermarkt, die anderen, die Reichen, nehmen ein Bike, ein Superbike stücka 5K € plus. Das ist dann nicht Made in China (allerdings verpackt in Germany wg. der Arbeitsplätze), sondern Made in Germany, Frankreich oder USA.

Vorteile: Die deutsche Autoindustrie könnte erst einmal weitermachen wie bisher, würde verdienen wie bisher und die Quandt´s und Porsche´s würden noch reicher werden wie bisher.

Inzwischen entwickelt genau diese deutsche Autoindustrie mit Staatsknete das fahrerlose Auto, das sich selber durchs Verkehrsgewühl steuern kann... Nein, falsch, es muß heißen „könnte“, denn das soll ja am besten auch in der Garage stehen bleiben. Auch wenn das fahrerlose SUV bis dahin elektrisch oder mit Wasserstoff angetrieben fahren kann. In der Garage sollen die SUVs der neuesten Generation ja deshalb stehen bleiben, weil sie dort

  1. kein CO2-belasteten Strom benötigen und
  2. dann nicht am Straßenrand stehen bleiben, denn den wertvollen Straßenrand brauchen wir ja für die Fahrradwege.

Darauf muss man erst einmal kommen: Fahrerlose Autos und Busse und Bahnen und Eisenbahnen! Warum? Wer hat sich eigentlich den Quatsch ausgedacht? Natürlich die Amis von Tesla. Ich meine, wenn die Amis nicht in der Lage sind, auf ihren sowieso tempolimitierten Straßen unfallfrei zu fahren, dann sollen sie meinetwegen automatisch fahren. Warum müssen wir dann auch auf den Griff ans Lenkrad verzichten? Hat mal jemand gefragt, ob die Autofahrer das überhaupt wollen? Da hat doch wieder irgendeine „Akademia“ einen dummen Gedanken gehabt, für dessen Realisierung aber riesige Summen an Fördergeldern in sog. Exzellenz-Universitäten versickern. Aber ich wollte ja übers Fahrradfahren...

Genau, Fahrrad: Wir sollen aber alle mit dem Fahrrad fahren! So der Plan. 
Bevor wir weiterreden: Erst einmal sollen die "Regen", "Gegenwind" und "bergauf" abschaffen.

Dass "alle" aufs Fahrrad umsteigen, ist ja nicht so gemeint. "Alle" = der gemeine Pöbel. Der soll mit dem Fahrrad fahren, andere nicht. Natürlich nicht. Oder können Sie sich vorstellen, dass unser Energieminister, der dicke Herr Altmaier, Fahrrad fährt? Im Regen? Und nass wird? Oder unser Verkehrsminister Scheuer (CSU) (das war jetzt nicht lustig gemeint)? Ich wette, die schaffen sogar im Trockenen jeweils einmal, 5 Meter, wenn der Pressefotograf der Regierung bereit steht, sonst nicht, nie... Können Sie mir glauben! Das Bild oben (Scheuer steigt aufs Fahrrad) ist gestellt! Stichwort: DeepFake. Der Scheuer ist auf der anderen Seite gleich wieder runtergefallen... Oder die Automanager, die doch nicht. Oder Banker. Oder deren "Damen"... Die sagen dann: "Natürlich müssen wir, die anderen, auf das Auto verzichten, aber doch nicht alle, wir jedenfalls nicht - wie soll man auf dem Fahrrad arbeiten?" Und wenn benzin oder Diesel noch so teuer werden, was soll´s. Man muss es sich halt leisten können...  

Ein gedanklicher Einschub: Warum kann nicht mal jemand einen intelligenten Gedanken zum öffentlichen Nahverkehr haben? Warum müssen Busse eigentlich mit teuren Batterien fahren? Die kommen damit eh nicht weit. Warum kriegen die ihren Strom nicht per Oberleitung? Gab es schon mal, hat übrigens prima funktioniert... Hat die Politik dann aber abgeschafft (Wo? In Kiel, mindestens).

Oder: Warum können nicht kleine Busse in kleinen Vorstadtstraßen die Passagiere einsammeln und an Treffpunkten zusammengekoppelt werden, um gemeinsam in die Stadtmitte zu fahren. Dort könnte man sie wieder entkoppeln... Naja, ist wahrscheinlich zu intellektuell.

Kommen wir zurück zum Fahrradfahren. Es braucht kilometerlange geradeaus verlaufende Fahrrad-Schnellwege ins Stadtzentrum! Guute Idee! Die gibt es aber nicht. Kein Problem, leider müssen dafür ein paar Dutzend Wohnhäuser pro Magistralen-Kilometer abgerissen werden, damit wir die Schneisen für die Schnellfahrradwege in die Stadtmitten brechen können. Wo ist das Problem?

Das hat schließlich Napoleon auch mal mit Paris gemacht. Das war für die Leute in den abgerissenen Häusern damals zwar Scheiße, aber 200 Jahre später finden wir die großen Pariser Avenues super. Toller Napoleon! Er hat das aber nicht wegen der Pferdekutschen gemacht, sondern damit die Truppen schneller bewegt werden konnten.

Im Moment ist das Abbrechen von Häusern natürlich eher schlecht beleumdet, weil in den Innenstädten natürlich jeder Quadratmeter preiswerter Wohnraum gebraucht wird, weil da sonst nur noch (ziemlich) Reiche Doppelverdiener ohne Kids wohnen könnten – aber wer soll dann den Müll wegbringen oder ggf. in Krankenhäusern oder Altersheimen arbeiten? Den Leuten einen ausreichenden Arbeitslohn zahlen, damit sie in den teuren Wohnungen auch noch L E B E N können? Wer kommt denn auf D I E Idee, der muss links und gehirnkrank sein... Vielleicht hat das etwas mit fahrerlosen Bussen und Müll-LKWs zu tun?

Da angemessene Löhne bauchgefühlt per se ausfallen, kann auf die armen Teufel leider keine Rücksicht genommen werden (das hat Napoleon auch nicht), weil die Wohneigentümer der Suburbs ja so schnell wie möglich in die Stadtzentren zu ihren Arbeitsstellen wollen. Und man setzt ja auch ein Zeichen damit, denn alle sollen mitbekommen, dass alle mit dem Fahrrad fahren sollen.

Und schließlich (bezogen auf die gezahlten Löhne) kennt ja wohl jeder den Spruch „Vorsicht bei der Berufswahl“, oder? Warum Müllmann werden, wenn man auch Banker werden könnte?

Ein lustiger Gedanke, dass die Supermärkte vor den Toren der Städte ihre Parkplätze zu Fahrrad-Parkplätzen umwidmen, und die Kunden ihre Wocheneinkäufe mit dem Fahrrad nach Hause bringen.

Dass alle mit dem Fahrrad fahren sollen, ist natürlich eine gemeinschaftliche Idee einer gewissen grün angehauchten akademischen Stadt- & Fahrrad-Guerrilla der Generation der heute 30- bis 50jährigen, die ihre Architekten-, Anwalts-, Lehrer- und Werbeagentur-/Marketing- oder Stadtverwaltungsjobs oder - ganz wichtig! - die Journalisten in muggeligen Innenstadtbureaus ausüben dürfen. Dann kommen in Universitätsstädten noch die studentischen testosteron-überfluteten Kamikaze-Akademiker (StüKA) zwischen 20 und 30 hinzu, die sich sowieso außerhalb der Straßenverkehrordnung sehen, „Überflieger“ in jeder Hinsicht. Erkennen Sie die linguistische Nähe zwishen StüKA und Stuka? Das ist Programm. Früher sassen die Testosteron-gesteuerten im Sturzkampfbomber, heute in Uni-Nähe auf dem Fahrrad. Und ich weiß, wovon ich schreibe. Ich habe ich München in Nähe der Exzellenz-Universität LMU gewohnt. Mein Leben bestand aus täglicher Lebensgefahr, ehrlich.

Klar, die oben genannten männlichen StüKA in Universitätsnähe weichen gerne auch auf Fußwege aus, wo sie dann den starken Max spielen oder auf die Straße (sehr gerne, wenn es einen gut ausgebauten, wenig frequentierten Fahrradweg gibt), wo sie dann den schwachen aber nichts desto trotz rotzigen Underdog geben. Das Fahrradfahren ersetzt vielen heute doch den Militärdienst an der Waffe mit scharfer Munition. Gibt es eigentlich eine Fahrrad-"Shooter"-App, mit der man virtuell Fußgänger überfahren und anpöbeln darf? Anzahl der Level unendlich. Wenn nicht, sollte ich sie erfinden - damit müssen sich Millionen verdienen lassen.

Diese Kampf-Radler und StüKA, die sich alle nicht vorstellen können, dass schon nur etwas ältere Menschen – so ab 65? – mit dem Fahrradfahren in Städten Probleme haben könnten – sei es, dass sie nicht mehr so gut sehen und hören, dass ihre Reaktionsgeschwindigkeit und Konzentrationsvermögen nicht mehr „so“ sind, sei es dass Arthritis, Rheuma und Muskeldystrophie es ihnen kaum noch erlauben, aufs Fahrrad zu steigen, geschweige denn in die Pedale zu treten oder auch nur die Klingel zu betätigen, um sich schließlich ins potenziell tödliche Gewühl auf den innerstädtischen Fahrradwegen zu wagen. Oder die, die sich ganz einfach dem Chic der Radlermode á la Fahrradkurier verweigern. Oder die Dicken? Die mit Bluthochdruck? Überhaupt Kranke? Schwangere? Kinder? Zwerge (darf man das noch sagen? Gendermäßig?)? Einarmige (können evtl. nicht klingeln, wenn die Klingel auf der falschen Lenkerseite ist)? Lauter Problemfälle, hat schon einmal jemand an die gedacht?

Wer redet im Rahmen des Radfahr-Hypes eigentlich über resp. für ländliche Gegenden oder Kleinstädte? Große Entfernungen (auf dem Lande naturgegeben), kaum Fahrradwege (wurden nie gebaut), keine „Öffis“ (wurden von der Politik lächelnd abgeschafft), kein Schutz vor Regen und Wind (wer kommt denn auf die kranke Idee?)...

Für die entwickelt niemand, geschweige denn die grün angehauchte akademische Stadt- & Fahrrad-Guerrilla ein probates Mobilitätskonzept. Zu weit weg. Warum leben die auch nicht in Megastädten, gerne in München, der selbsternannten Welt-Radl-Hauptstadt? Selber schuld. Aber die armen Kerle auf dem weiten Land müssen ihre Autos aber ja auch stehen lassen, damit die GroKo ihre Klimaziele erreicht (die Benzin-etc.-Steuer wird ja flächendeckend angehoben). Und die Klimaziele im Jahre 20xx sind ja das Ein und Alles im Moment. Alle, auch die Landbewohner sollen ja auch die „sozial ausgewogene“ CO2-Steuer bezahlen. Ich vermute mal schwer, dass es weitreichende Ausnahmen für CO2-produzierende Industriefirmen geben wird... Wetten? Wg. der Vergleichbarkeit der Arbeitskosten mit Indien, Vietnam und China.

Wenn ich den aktuellen Politikquatsch „sozial ausgewogene Steuer“ oder „die Bevölkerung bekommt das (nämlich die Steuer) zurück“ schon höre – da lachen doch die Hühner, oder nicht, vielleicht weinen die auch nur noch... Oder denken Sie an den allerneuesten Gag der SPD: Die CO2-Prämie für die unteren Lohnschichten... Begründung: Weil, die produzieren schließlich weniger CO2! Was atmen die denn aus - Ozon? Trinken die nur Tee und kein Bier und kein Mineralwasser? Was kommt denn wohl aus den ALDI-Flaschen raus? Für wie blöd halten die mich eigentlich?

Und schließlich die Russen mit ihrem auftauenden Permafrost-Boden - da kommt Methan in Mengen raus, das glaubst Du nicht. Redet da mal einer von Sanktionen? Nee, da kommt wieder keiner drauf. Nicht einmal der zuständige Verkehrsminister Scheuer (CSU), der für bescheuerte Ideen doch eigentlich bekannt ist. Die SPD könnte denen ja auch eine CH4-Pramie anbieten, wenn die das abstellen. Soll sich der Russe doch etwas einfallen lassen... Aber ich soll Fahrrad fahren! So viel kann ich gar nicht strampeln, um das auszugleichen. 

Ich erwarte eigentlich tagtäglich die Ankündigung der Entwicklung des führerlosen Fahrrads ohne Lenker am Institut für Maschinenbau & Fahrradmechanik an einer deutschen Exzellenz-Universität – das schiene mir in diesem Zusammenhang einmal eine sinnvolle Entwicklung zu sein. Und die notwendigen 50+x Millionen Fördergelder (Schätzung; nur als erste Tranche, die App kostet extra) sind sicherlich gut angelegt, oder?

Findet

Slartibartfas

PS. Übrigens ich kenne auch nette Fahrradfahrer - aber nur wenige, so 2 bis 3. Aber das nur nebenbei.

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...


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