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DHL. Das Paketinferno

Keine Story aus dem Buch "Wirr im Kopf". Diesmal geht es um "wegge" Pakete bei DHL und schließlich um einen toten Paketfahrer - alles ganz normal...


Wenn im Folgenden von ICH die Rede ist, dann sollten Sie wissen, dass ich meinen Kopf mit drei anderen Persönlichkeiten teile: Da sind also ich, der Jens, und dann Ernst, Rudi und Mari, unser Mädel...


Rudi ist stinksauer. Seit Tagen. Richtig stinksauer. Stinksaurer geht nich´. Er wartet nämlich auf ein Paket, genauer auf zwei. Was drin is´? Spielt keine Rolle. Nee, nix, was man im Laden kaufen könnte… Jedenfalls nicht bei uns hier auf´m Lande, in Kiel vielleicht, aber Kiel ist weit. Zu weit.

Wichtig ist, dass es EINE Sendung ist, die aus ZWEI Paketen besteht. Noch mal zum Mitschreiben: Zwei Pakete sind eine Sendung. Nicht etwa nur zwei Pakete, das wäre ja einfach. Nein, die zwei sind EINE Sendung.

Und genau das ist das Problem: Dass es zwei sind. Wäre es nur eines, wäre es bestimmt schon da. Die beiden Pakete soll die Post bringen. Die Post heißt jetzt aber nicht mehr Post sondern DHL. Und DHL ist ein Weltkonzern. Tatsächlich. Mit Flotten von Autos und sogar eigenen Flugzeugen. Davon gibt es Werbefilme.

Das heißt, auf den Fliegern und den Autos steht DHL drauf. Ob sie denen gehören, sei dahingestellt. Wahrscheinlich sind die Flieger eh nur gechartet und in corporate design-Farben bemalt. Aber egal, jedenfalls ist DHL zu groß, um ein oder zwei Pakete zuzustellen. Das schaffen die nicht. Manchmal schon. Bei uns nich´, eines von den beiden ist jedenfalls weg, verschwunden, unauffindbar.

Früher war die Postfarbe Gelb, „Hoch auf dem gelben Wagen“ und so, Sie erinnern sich? Gelb ist heute auch noch DIE Farbe – aber wahrscheinlich ein anderes. Corporate design, Sie verstehen…

Da haben die bei DHL extra teure Leute für, zum Paketausfahren eher nicht oder zumindest weniger, als sie brauchten. Und wenn doch, dann billige. Aber wir waren ja bei der Farbe. Irgendeine Abart vom Post-Gelb. Außerdem ist der Schriftzug „DHL“ rot-orange. Die von DHL finden sich wahrscheinlich toll., jedenfalls die Öberen, die Manager. Die holen sich wahrscheinlich einen runter, wenn sie sich die Flotten vorstellen. Ist ja auch ein geiler Anblick: All die gelben Autos und darüber die Flieger.

Die Unteren gehören gar nicht zu DHL, die müssen nur die Anzüge mit dem richtigen Logo tragen und die Autos fahren, auf denen „Servicepartner von DHL“ steht. Bezahlt werden die mies.

Bei uns in Ostholstein heißt der Post-, äh, DHL-Typ Heinrich, gerufen wird er natürlich Hinnerk. Hinnerk vonne Post. Immer noch. DHL ist bei uns auf´m Land wurscht. Hinnerk ist der, auf den es ankommen tut. Egal, ob Post oder DHL, ist Hinnerk!

Hinnerk ist eigentlich ganz nett. Wie Carsten ist ein ein büschen zurück, wissen Sie, nicht doll, aber schon… Sonst würde der den Job ja auch nicht machen. Machen eh nur Ausländer, oder fast nur Ausländer. Wenn´s mal ein Problem gibt, verstehen die plötzlich nix mehr, kein ein Wort…

Uns´ Hinnerk sagt, dass er kein Paket im Wagen hat. Jedenfalls keines für uns. „Nix da für dich“, sagt er und zuckt mit den Schultern. Denn hat er auch keines, denn unser Haus ist am Ende seiner Tour, da ist sein Auto schon sehr übersichtlich, nämlich leer. Bis auf zwei oder drei Retouren von Zalando, die keiner haben wollte.

Das erste Mal hatte er keins für Rudi am Donnerstag letzter Woche. Jetzt ist Donnerstag dieser Woche. Hinnerk hat immer noch nix. Rudi erst recht nicht.

Rudi rast bei uns im Kopf, er tobt, er wütet.

„Man, Rudi“, denkt Mari ihm rüber, „der Hinnerk, der kann doch nix dafür, der ist doch bloß son kleines Licht…“. Sie deutet eine Größe von ca. zwei Zentimetern an.

„Ist mir wurscht, er soll das verdammt Ding bringen, egal, wie groß sein Licht ist. Das kann doch nicht so schwer sein.“

Rudi wartet seit Tagen auf sein Paket. Genauer seit fünf Tagen.

Hinnerk hatte schon am ersten Tag gesagt, er wisse von nichts, sein Name sei Hase, aber im Internet - er „spuckt“ das Wort geradezu aus - biete DHL ein „Postverfolgungstool“ an. „Sendungsverfolgung“ heiße das oder „Track and Trace“. „Track and Trace“ spricht er wie Donalds Neffen Tick, Trick und Track aus: Track und Tratze. Englisch ist nicht Hinnerks Ding. Hochdeutsch auch nicht wirklich. Hinnerk fühlt sich eher im Plattdütsch heimisch. Dem von hier...

Da könne man schön sehen, ob und wo sein Paket sei, sagt Hinnerk. Machen andere auch, sagt Hinnerk. „Jens“, hat er gesagt, weil er uns ja nur als Jens kennt und nicht als Jens+Mari+Rudi+Ernst, „Jens, da kannst du sehen wo dein Paket ist.“ Intern natürlich Rudis Pakete. Wir anderen haben ja nix bestellt.

Er, Hinnerk, könne das allerdings nicht, sagt er, er habe schließlich keine sone moderne Denkkiste, einen Computer, den er wie Komputer ausspricht. Er hätte schon den ganzen Tag mit die Scheiß-Pakete zu tun, Schleppen und so, und denn sind die Leute nicht zuhause und so, da brauche er sich auch nicht noch abends…, Sie verstehen? Wir schon!

„Also, da braucht es bloß eine 12stellige Nummer und schon weißt du, wo dein Paket ist“, sagt Hinnerk. Also schauen wir nach.

Die Nummer haben wir vom Absender per Email gekriegt, als der uns informiert hat, dass er die Pakete an DHL „übergeben“ habe.

Tatsächlich, wenn man einen Computer mit Internetanschluss hat, dann kann man die DHL-Sendungsverfolgungs-Website öffnen. Simsalabim, da hast du´s. Und da sind auch unsere. Erst einmal im Web. Beide. So weit, so schön.

Das muss natürlich heißen, das wir jetzt wissen, wo eines der beiden Pakete ist – nämlich im Ziel-Paketzentrum. Da, wo es zunächst einmal hingehört. Nämlich bevor Hinnerk es zu uns bringt. Das Paket andere ist offenbar im DHL-Nirwana entschwunden.

„Ich stell mir das als einen riesigen Strudel vor, in dem Millionen Pakete gaaanz langsam in einer Spirale in ein schwarzes Loch treiben“, denkt Ernst uns rüber.

„Aus einem Schwarzen Loch kommt aber, soviel ich weiß, nix je wieder raus“, erwidert Rudi skeptisch.

„Doch“, lächeldenkt Ernst, unser Kluger, „Röntgenstrahlung!“

„Hab´ ich aber nicht bestellt. Ich hab´ ´n Paket bestellt und nicht so´n Röntgenscheiß...“. Rudi ist wütend.

Bei dem zweiten Paket weiß auch Track and Trace nicht, wo es ist. Das muss einer von DHL gründlich verschmissen haben. Warum auch immer.

„Wenn ich den erwische“, denkt Rudi, „ich bringe ihn um!“

„Glaub´ ich nicht“, erwiderdenkt Ernst.

„Was? Dass ich ihn umbringe?“, denkfragt Rudi zurück.

„Nein, das schon, machen wir ja oft genug, aber du kriegst im Leben nicht raus, wer es war!“

Wir haben natürlich gleich an der Hotline angerufen. Angeblich suchten die von DHL das verschwundene Paket schon. Behaupten die. Aber die können vieles behaupten. Wahrscheinlich machen die, die suchen sollen, sich einen ruhigen Lenz... Interessanterweise wird das andere Paket, das bekanntlich im Ziel-Paketzentrum liegt, auch nicht an uns ausgeliefert, denn die Sendung besteht ja in toto aus zwei Paketen.

Aus Sicht der DHL sieht das nämlich so aus: Wenn eine Sendung aus mehreren Paketen besteht, und eines davon ist futsch, dann wird auch das Paket, das nicht futsch ist, nicht ausgeliefert. Das bleibt dann schön im Ziel-Paketzentrum liegen… Wahrscheinlich als Warnung für andere Pakete, ja nicht zu verschwinden. Und das liegt, und liegt und liegt… Fragen Sie bloß nicht, warum?

Die beiden Pakete werden erst dann von Hinnerk zugestellt, wenn die Sendung komplett ist. Vorher kommt Hinnerk auch nicht an das zweite Paket ran, das, was da ist. Unmöglich, hat er gesagt.

Und wenn das „futsche“ Paket futsch bleibt, dann kriegen wir es nie! Wahrscheinlich ist denen von DHL das eine viel zu peinliche Nummer, zuzugeben, dass ihnen ein Paket abhanden gekommen ist.

Das könnte ja inzwischen in Peking sein oder in Plön. Oder im zentralen Schwarzen Loch unser Galaxis. Für die DHL ist Peking genauso weit weg wie Plön. Und interessanterweise offenbar auch genauso wahrscheinlich. Auch wenn Plön bei uns gleich um die Ecke ist. Ist denen egal. Futsch ist futsch.

Das ist wie bei den Computern, die sind so doof, dass die ganz tief drinnen auch nur 0 und 1 kennen, ein Zwischending geht nicht – 0,7 ist für einen Computer unvorstellbar und daher undenkbar. Und für DHL ist ein büschen da (= ein Paket ist da, eines nicht) genauso unvorstellbar.

„Ich ruf´ da einfach an“, denkt Rudi, „dass ich das zweite Paket da abholen gehe, da im Paketzentrum.“

Als Laie könnte man ja glauben, das man als Empfänger eines Pakets da anrufen kann, um zu bitten, das im Ziel-Paketzentrum liegende Paket auszuliefern, weil man eh gerade da ist oder weil man es eilig hat oder so. Und dass die sogar froh wären, dass Hinnerk dann nicht extra fahren muss.

„Vergiss es“, denkt Ernst, „das ist so falsch gedacht, Rudi, falscher geht gar nicht! Denn wir haben es ja mit dem Weltkonzern DHL zu tun – Betonung auf Weltkonzern. Die werben zwar weltweit damit, DER Logistikpartner zu sein, aber hier geht es ja nur um ein kleines Privatpaket und nicht um Motoren für VW just in time. Wir sind Privatkunde und damit aus Sicht der DHL offenbar doof und rechtlos. So ähnlich wie eine Zeit lang der Privatkunde der Deutschen Bank lästig war.

Die haben eine „Procedure[1], hat Hinnerk erklärt, nach der dürfen unvollständige Sendungen nicht in Teilen zugestellt werden. Basta.

So weit, so schlecht. Von mir aus hat die Procedure sogar eine Berechtigung (mir fällt allerdings keine ein) – aber wo es eine Procedure gibt, muss es auch eine Ausnahme geben können, sollte man meinen.“

„Ja, klar, is´ doch logisch…“ , stimmt Rudi zu.

„Nein, denn diese Meinung beruht auf dem, Rudi, was man gemeinhin als „gesunden Menschenverstand“ bezeichnet. Und damit sind wir schon wieder beim Problem: Das (gesunden Menschenverstand) gibt es bei Firmen von der Größe und Bedeutung der DHL nicht. Denn gesunder Menschenverstand bedeutet ja, dass da mal einer nachdenken kann und darf (darf!), und Nachdenken widerspricht dem Gebot der Effizienz, denn Nachdenken dauert und das Ergebnis ist nicht vorhersehbar! Nachdenken, Denken schafft Probleme, schadet der Effizienz. Effizienz, mehr noch höchste Effizienz, ist aber der heilige Gral für Firmen wie DHL.“

Ernst ist immer so klar in seinen Gedanken.

Jetzt kommen Sie uns bloß nicht damit, dass man ja noch einmal die Hotline anrufen könne. Erstens hatten wir das ja schon längst gemacht, und zweitens schlägt das nur jemand vor, der das bei DHL noch nie versucht hat! Haben Sie? Sehen Sie!

Rudi hat sich also tatsächlich den Tort angetan, noch einmal die Hotline anzurufen. Haha!

Beim ersten Versuch, hatte ihm die freundliche Automatenstimme gesagt, dass gerade so viele Leute die Hotline anrufen würden, dass die Wartezeit zu lang sei, er solle man lieber später wieder anrufen. Aufgelegt! Die, nicht wir.

„Haben die jetzt aufgelegt?“, fragdachte eine völlig baffe Mari, „das darf doch wohl nicht wahr sein, da legt ein Automat auf…, einfach so.“

„Ich bring´ die um“, stammeldenkt Rudi, „wirklich, ich bring´ die um!“

„Wen denn“, wollte Mari wissen, „einen Computer? Vergiss es!“

Da standen wir ganz schön blöd da. Da legt so ein Automat einfach auf. Das muss man sich einmal vorstellen: Ein Automat legt auf.

Zweiter Versuch, wenig später. Die Automatenstimme bietet uns einige Auswahlmöglichkeiten an, was unser Problem sein könnte. Unser Problem – dabei sollte man doch annehmen, das sei ihr Problem, oder? Das muss man sich einmal vorstellen, das bestimmen die, nicht ich! Naja, gut, die wissen ja, was sie alles für einen Mist anstellen. Man muss dann zum Beispiel antworten „DHL-Paket futsch…“.

Allerdings übersteigt „futsch“ die Möglichkeiten des Roboters, „futsch“ hat ihm nämlich keiner einprogrammiert.

Die Sex-Hotline-Roboter, die können das, mit denen kann Mann sich richtiggehend unterhalten. Zwar nur über Sex, aber die verstehen jede abartige Formulierung und antworten weitestgehend das Richtige. Soweit sind die bei DHL noch lange nicht. Da kannst du nur sagen, was DHL will, sonst legt der Roboter auf. Auf die Idee würde so ein Sexbot nie kommen.

Also noch einmal von vorne. Nur „DHL-Paket“ sagen, das versteht er respektive sie. Dann verweist sie – die Stimme - mich auf die Internetseite Track and Trace, wo ich die Pakete tracken und tracen könne. Klar, aber die Website hatten wir vor uns, wir sehen ja, ein Paket da, eines futsch. Hilft uns nicht weiter und Rudi erst recht nicht.

Eine andere Telefonnummer, unter der wir einen Hotliner mit zwei Streifen erreichen können, ist auf der Website nicht angegeben, wird von denen mit nur einem Streifen auch nicht heraus gegeben. Unter keinen Umständen. Da steht bei DHL wahrscheinlich Todesstrafe drauf. Erst Kielholen und dann die Garrotte. Mindestens. Zusätzlich die Entlassung. Und das in den neuen Bundesländern! Das macht keiner. Da nicht und nirgendwo in weltweiten DHL-Reich.

Wieder keiner, den Rudi erschießen könnte. Vielleicht deshalb. Rudi ist bestimmt nicht der einzige, der auf die Idee gekommen ist und kommen wird. Aber da ist ja ein Impressum. Muss ja auch. Da gibt es ein Gesetz, wissen Sie. Also ruft Rudi in der Konzernzentrale in Bonn an. Es ist neunzehn Uhr! Tatsächlich, es meldet sich um die Uhrzeit eine menschliche Stimme, die Verständnis für sein Problem heuchelt und die uns weiter verbindet.

„Rudi, du glaubst nicht wirklich“, dass die etwas tun, oder?“, denkfragt Mari.

Dann meldet sich eine weitere menschliche Stimme (weiblich), auch mit viel, sehr viel Verständnis. Und das nach neunzehn Uhr – sagenhaft. Ja, man verspricht Rudi sogar, sich zu kümmern. Echt. „Sich kümmern...“ – das verspricht doch einiges. Rudi nimmt das Versprechen ernst.

Keine Ahnung, was das bedeutet, auf jeden Fall hat´s nichts gebracht. Denn am nächsten Tag ist wieder kein Paket bei Hinnerk im Auto.

„Nee“, sagt Hinnerk treuherzig und mit echtem Bedauern in der Stimme, „wieder nix dabei, Jens, rein gaaanix. Weißt du, Jens, ich würde ja, also das Paket, du weißt schon“, er senkt verschwörerisch die Stimmer, „aber die, weißt du, die lassen mich ja nich´, nich´.“

Rudi tobt. Er will endlich einen umbringen. Gaaanz langsam. Wen ist ihm egal, zur Not auch den armen Hinnerk, weil der gerade da ist. Von wegen der Bote mit der miesen Botschaft, Sie verstehen? Richard III. oder eines von den anderen Stücken von dem alten Engländer, Shakespeare, glaube ich...

„Nee, Rudi“, denkt Mari, „nicht Hinnerk… Der kann doch wirklich nix dafür.“

„Aber er gehört zu denen“, betontdenkt Rudi, „wen denn sonst?“

Mari macht die gedankliche Entsprechung eines Schulterzuckens, sie weiß auch nicht, wen.

Also schon wieder die Hotline. Eine andere Chance hat man ja nicht.

Neuer Versuch: „Reklamation“, sagen wir diesmal. „Reklamation“ dauert dauert. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Ewig.

In der Zwischenzeit lernen wir diese freundliche weibliche Automatenstimme hassen. Die Stimme ist ja nur eines, aber was die für einen totalen Scheiß über die unglaublich tollen Services von DHL erzählt – unglaublich. Und sie ist nicht zu stoppen, da kannst du nicht einfach sagen „Klappe“ und denn ist Reihe im Schacht, nee, die plappert und plappert und plappert... Zum Beispiel übers online frankieren! Wer will das denn? Wir nicht. Wir wollen unser Paket. Das hat der Absender frankiert. Sie bietet uns auch an, ein Paket nach Peking zu schicken. Zustellung garantiert. In Peking! Was die bei uns nicht schaffen, versprechen die für Peking. Peking, wir bitten Sie, Peking! Wollen wir aber nicht, wir kennen keinen in Peking und wahrscheinlich ist unser Paket eh schon da. Mist!

Wir wollen nicht einen von diesen tollen Services. Rudi will nur seine Pakete, hilfsweise auch nur eines. Mindestens das, zwei will er ja gar nicht mehr. Er ist ja so bescheiden geworden. Nur ein Paket. Eines! Das aber schon. Bitte. Zur Not auch Bittebitte.

Aber davon sagt sie nix, nicht ein Wort, nur, dass sie sich unbandig freuen täte, dass ich anrufe. Kein Wort von wir. Na gut, mit gespaltenen Persönlichkeiten hat sie wahrscheinlich selten zu tun.

Will die uns verarschen? Nein, wahrscheinlich nicht, die jedenfalls nicht, die ist ja bloß programmiert. Die Programmierer wohl auch nicht, die machen nur den Job, für den sie bezahlt werden. Wahrscheinlich Inder irgendwo in Indien, die sollen ja billig sein. Selbst die schämen sich dafür. Grund genug hätten sie. Aber die, die sich das bei DHL ausgedacht haben, die sitzen nicht in Indien, die sitzen hier in Deutschland, die verarschen einen total. Absolut.

„Dann nehme ich die“, denkt Rudi, „die sind Schuld.“

„Nee, Rudi, die auch nicht, die verarschen uns bloß telefonisch, aber die haben nix mit dem Paket zu tun…“, denkt Mari beruhigend.

Ist schon erstaunlich, dass sie sich so besänftigend um Rudis Wut kümmert, wo die sich doch sonst immer gleich fetzen.

Diesmal ruft Ernst an, weil Rudi sich gleich so aufregen würde. Endlich meldet sich nach laaanger Zeit mit der bescheuerten weiblichen Automatenstimme (die tollen Serviceangebote ersparen wir Ihnen hier) ein offenbar professioneller männlicher Problemversteher, einer, der wahrscheinlich monatelang für den Job geschult wurde, und der sich deshalb gaaanz wahnsinnig darüber freut, dass Ernst a) so nett ist, ihn anzurufen (ihn!) und b) nicht gleich losbrüllt.

„Das kann er haben!“, brülldenkt Rudi, „wenn er Brüllen will – sofort, gerne, ungefiltert… Lass mich mal, Ernst…“

Ernst macht das gehirninterne Pendant eines Abwinken (und zwar die unwirsche Variante). „Lass das jetzt, Rudi“, denkt er, „denk jetzt nicht…“

Letzteres ist gar nicht so einfach. Vor allem nicht für Rudi.

„Die meisten brüllen gleich“, erläutert der Versteher Ernst. Würden wir, da tun wir es Rudi gleich, am liebsten auch, aber dann würde unser persönlicher Versteher wahrscheinlich sagen, dass er es nicht nötig habe, sich das in dem Ton und vor allem der Lautstärke anzuhören und auch auflegen.

Ernst startet also damit, dass er ihm erklärt, er sei zwar irgendetwas zwischen stink- und sauwütend, bemühe sich aber, um Fassung und daran, an sich zu halten, weil er als Hotliner doch auch nur sone arme Sau sei, die nix dafür könne, dass wir nicht an unser Paket kämen. Das mit dem wir übergeht unser Problemversteher lässig. Entweder er hat es tatsächlich überhört oder es interessiert ihn nicht. Irgendwie typisch für DHL, finden wir. Es gibt diesbezüglich jedenfalls keine Rückfrage. Wahrscheinlich hat der schon viel irrere Typen als uns am Telefon gehabt.

„Mal sehen“, sagt unser Problemversteher, „was ich für sie tun kann.“. Er tut sehr interessiert, heuchelt Mitfühlen und Aktivität. „Ja“, sagt er dann plötzlich sehr erfreut, „ da haben wir ja den kleinen Schlingel, das Paketchen, das sehe ich in Track and Trace, da ist er ja...“. Der kleine Schlingel…, wie süß. Unser Problemversteher hat bestimmt einen selbst gestrickten braunen Pullunder an und raucht in der Freizeit ab und zu einen selbst angebauten Joint. So der Typ, wissen Sie.

Offenbar sitzt er vor demselben Bildschirm wie wir: Track and Trace.

„Wo ist denn das Problemchen? Das Paketchen ist doch da?“

„Ist der total blöd?“, mischt sich Mari in die Denkussion ein, „am liebsten würde ich dem eine in das kleine Fressechen hauen...“

„Siehst du?“, heuldenkt Rudi, „die sind doch alle…, ich bring´ ihn um.“. Ihm fehlen irgendwie die richtigen Gedanken.

„Ja, sehen sie“, sagt Ernst, „ein Paket ist da, eines nicht…“

„Ja, ja, das sehe ich hier jetzt auch“, gibt unser Versteher zu, „das ist ja ein Ding. Eines von den Schlingeln da, eines nicht…“

„Ja“, sagt Ernst, „und wir wollen jetzt erst einmal nur das eine Paket, das, das da ist, haben, auf das andere können wir warten…“

„Tja“, sagt unser Versteher im braunen Pullunder, „das wird schwierig, echt, also ich glaube nicht…“

„Ich bring´ ihn um“, heuldenkt Rudi.

„Denk still, Rudi“ besänftigdenkt Mari, „jetzt nicht,später!“

„Sie müssen denen doch sagen können, dass wir das Paket J E T Z T brauchen“, bittet Ernst erstaunlich ruhig, „nur das… Die müssen auch gar nicht in jede Ecke von ihrem Zentrum schauen und suchen.“

„Ich verstehe sie ja“, beschwichtigt der Versteher, „total, wissen sie. Wissen sie was, ich werde gleich mal eine Mail an das Ziel-Paketzentrum schreiben“, sagt er schließlich entschieden, „dass die zumindest das eine Paket zustellen. Das ist doch selbstverständlich. Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, oder?“

Unseren überschwänglichen Dank lehnt er ab. „Gerne“, sagt er, „dafür sind wir doch da. Wissen sie, Kundenzufriedenheit geht bei DHL über alles!“

„Siehst du, Rudi“, denkt Mari, „und du wolltest gleich losballern. Und denn noch unseren armen Hinnerk…“

Der Lügner. Bei „gesundem Menscheverstand“ hätten wir aufmerken sollen, das war in einem Weltkonzern schon verdächtig, das passt da gar nicht rein. Er kann nämlich nix tun. Oder er hat nix getan. Nada. Jedenfalls passiert nix. Er hat uns mit seiner professionellen Versteherart nur abgewimmelt. Das war alles. Wahrscheinlich hat er während des Gespräches ein Head-Set getragen und am nächsten Pullunder gestrickt. Joint eher nicht. Nicht im Office. Wahrscheinlich hat er aber den Lautsprecher angestellt, und das ganze Callcenter hat vom Lachen der Mannschaft gebebt: Dumme Privatkunden!  

Am nächsten Tag ist Hinnerk krank. Es kommt ein Ersatzfahrer. Der weiß von nichts, jedenfalls nichts von unserem Paket. Außerdem spricht er kein Wort deutsch, als wir ihn fragen – nur tschechisch. Das sprechen wir nun wiederum nicht. Russisch, was wir können, lehnt er ab. Na gut, Prager Revolution und so, irgendwie verständlich, dass der nicht russisch parlieren wollte..

Also noch einmal – zum wievielten Male? - die Hotline. Die blöde Automatenstimme nervt schon wieder unsäglich. Wir wollen immer noch nicht online frankieren!

Wie soll das überhaupt gehen? Soll man da eine Briefmarke vor den PC halten, und aus den Laufwerk kommt ´ne nasse Zunge, um die Briefmarke zu lecken? Gibt es überhaupt noch Briefmarken zum Anlecken oder nur noch die, die man, wenn sie nicht abgestempelt sind, nicht mehr in Wasser ablösen und deshalb auch nicht wiederverwenden kann?

Oder sind all die kleinen grünen Gummitöpfe mit den orangen Gummischwämmen überflüssig geworden und driften jetzt zwischen den verschwundenen Paketen zu Musik von Richard Strauß um das Schwarze Loch im Zentrum einer Galaxis, um irgendwann zu einem Röntgenblitz zu mutieren? Die Botschaft des Blitzes: Das war der letzte Briefmarkenleckschwamm der Galaxis. Von nun muss online frankiert werden! Capt´n Kirk lässt grüßen. Arschloch.

Es dauert diesmal nur fünfzehn Minuten nach „Reklamation“, dann meldet sich wieder so ein professioneller Versteher. Versteher Nummer zwei. Auch Nummer zwei bietet sehr gerne seine Hilfe an. Viel könne er nicht tun, sagt er gleich, eigentlich sogar nichts, wenn er ehrlich sei, und auf Ehrlichkeit hätten wir als geschätzte Kunden doch wohl ein Anrecht, oder? Halt, vielleicht könne er doch etwas tun, klar, sorry, Mann: Einen Nachforschungsantrag könne er stellen, der würde allerdings erst frühestens nach 48 Stunden bearbeitet werden, weil in der Zwischenzeit das Paket ja doch noch auftauchen könne.

„Wo denn“, will Rudi wissen, „etwa in Peking?“

Das versteht er nicht. Wieso Peking? Wenn wir schon wüssten, wo das Paket sei, bräuchte er doch nicht mehr zu nachzuforschen zu lassen… Er könne allerdings (gerne) eine Mail an das DHL-Paketzentrum in Peking schicken, dass die das Paket zurück… Wo denn überhaupt unser Problem sei, wenn doch alles klar sei? Wir erläutern es. Das können wir inzwischen im Schlaf.

„Also“, sagt er schließlich, „das können sie gleich mal knicken, dass sie ein Paket selber im Paketzentrum abholen…“

Er muss ob dieser Idee laut lachen, dann japsen und ringt schließlich erfolgreich um Luft. Schließlich – es sind (gefühlt) höchstens zwei Minuten vergangen – kann er wieder halbwegs normal sprechen. „Wo kämen wir denn da hin“, sagt er, „wenn da jeder reinmarschieren könne? Ja, was glauben sie denn? Sie könnten ein internationaler Terrorist sein, oder schlimmer, einer von Hermes oder so. Da würde ja das absolute Chaos ausbrechen.“. Und so weiter. Er hat sich richtig aufgeregt, über Rudis Vorschlag.

Schließlich haben wir verlangt, einen Vorgesetzten zu sprechen.

Die könne uns auch nicht mehr sagen als er, hat er erwidert. Außerdem gehen die da oben nicht ans Telefon, die seien doch nicht blöd. Denn wenn er ein Gespräch durchstellen würde, dann wüssten die doch gleich, dass Ärger ins Haus stünde… Nein, nein, das sollten wir mal gleich vergessen…

Nach mehrmaligem Insistieren hat er uns dann doch, fluchend zwar aber immerhin, durchgestellt. Angeblich. Eine Ahnung zu wem. Nach einer Weile Tuten in der Leitung war er wieder dran. Wahrscheinlich haben die da eine extra Leitung, die nur so tut, als ob ein Apparat leuten würde. Trauen wir denen zu. „Belegt“, sagte er Bedauern heuchelnd, „aber die Dame ruft sie im maximal zwei Stunden zurück.“

Hat sie nicht. Natürlich nicht. Nicht in zwei Stunden, nicht in vier und auch nicht in sechs. Auch nicht am nächsten Tag. Nie. Naja, haben wir auch nicht mehr erwartet, ist schließlich ein Großkonzern. Sogar der weltweiteste Konzern der Welt (Originalton DHL), der weltweit in 220 Regionen und Ländern vertreten ist. Das behaupten die von DHL auf ihrer Website. Da steht auch, dass 285.000 Mitarbeiter nahezu unendlich viele Logistik-Lösungen anbieten. Das ist interessant!

Wer das mit dem „unendlich“ mathematisch halbwegs ernst nimmt, versteht sofort, dass unsere Vorstellung von dem Paketstrudel im Galaxiszentrum plötzlich gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist. Eher sogar sehr wahrscheinlich. Reden Sie mal mit einem guten Physiker, vorzugsweise einem Kosmologen, darüber, der wird uns schon von der Mathematik her (Stichwort „unendlich“) Recht geben.

Allgemeines Kopfschütteln in unserem Gehirn: „Unendlich! Pah.“

„Das sind auf jeden Fall ein paar Möglichkeiten zu viel“, denkt Ernst.

„Ich will mein Paket“, jammert Rudi, „nur eines, meines. Unendlich interessiert nicht.“

„Sollte es aber“, lächeldenkt Ernst, „wenn die nämlich unendlich viele Lösungen anbieten, dann braucht es auch unendlich viele Pakete. Und wo es unendlich viele Pakete gibt, da muss überall eines sein, mindestens, also auch hier… Und wenn hier keines ist, haben die auch nicht unendliche viele Lösungen. Ergo: Die Lügen!“

„Ich bringe sie um“, heult Rudi, „erst klauen sie meine Sendung zur Hälfte und zur Hälfte nicht und denn lügen sie auch noch.“

„Das erinnert mich an Schrödingers Katze“, denkt Ernst langsam, „die, die zur Hälfte tot ist und zur Hälfte lebt…“

„Nee, da hab´ ich jetzt kein´ Kopf für“, jammert Rudi, „denk lieber mal darüber nach, was ich mit einem von denen oder mit dem Paketboten mache… Aber eines sage ich, der ist ganz tot total, absolut – nicht nur zur Hälft, wie deine blöde Katze.“

„Ja, aber“, denkt Ernst noch, „das erinnert mich jetzt aber an den Unwahrscheinlichkeitsantrieb der Herz aus Gold in Per Anhalter durch die Galaxis[2]. Das Raumschiff fliegt – vereinfacht gesagt – mit seinem Unwahrscheinlichkeitsantrieb gleichzeitig überall und immer hin – also AUCH zu dem tatsächlichen Ziel, zumindest in einem der unendlich vielen Paralleluniversen. Klaro?“

Rudi denkt ihn fassungslos an, er versteht nichts von dem, was Ernst da gerade ablässt.

„Deshalb“, erläuterdenkt Ernst einfach weiter, ohne auf Rudis ratlose Gedanken Rücksicht zu nehmen, „kann es grundsätzlich ja auch mal einen Blumentopf (ich glaube, es war eine Petunie) und einen Walfisch (ein Pottwal? Ja, ich glaube, es war ein Pottwal) regnen... Unwahrscheinlich, sehr unwahrscheinlich, wahrscheinlich sogar extrem unwahrscheinlich – aber eben nicht unmöglich! Und weil es nicht unmöglich ist, geschieht es irgendwo und irgendwann im Universum auch, oder besser in mindestens einem der Multiversen[3], weißt du, Rudi, man muss nur aufpassen, dass man nicht genau unter dem Walfisch steht, wenn er aufdotzt...“

„E R N S T“, heuldenkt Rudi, um gleich darauf in Schluchzdenken überzugehen, „E R N S T …“

Schau mal, Rudi, das Fazit ist: Man muss nur im richtigen Moment im richtigen Paralleluniversum sein, dann kommt man mit dem Unwahrscheinlichkeitsantrieb bei maximaler Unwahrscheinlichkeit überall gleichzeitig an... Und – und damit komme ich schließlich wieder zu dir und deinen Paketen, Rudi – genauso ist das auch mit deinen Paketen, Rudi, in irgendeinem Paralleluniversum sind die schon zugestellt worden, echt, Rudi. Das Dumme ist nur, wir sind im falschen...“

„E R N S T ! ! !“, war alles, was Rudi noch keuchdenken konnte, dann war er ruhig – ohnmächtig. Mari kümmerte sich um ihn und denkt zu Ernst rüber: „Denkst du, das hast du nun davon…“

Die haben also ganz andere Sachen zu tun, als sich um ein läppisches Paket zu kümmern. Die haben ja ganze Ströme von Paketen. Klar, dass da mal das eine oder andere oder mehrere verschwinden… Und selbst wenn die mit den zwei Streifen es getan hätte (sich um uns zu kümmern), hätten die Kollegen sie wahrscheinlich für durchgeknallt gehalten, für einen Fall für den Irrenarzt: Mein Gott, ein läppisches Paket. Who cares? EINES. Wo doch wahrscheinlich 99% aller Pakete innerhalb der selbst definierten Regelzustellzeit zugestellt werden. Das sind Zahlen! Was ist da schon ein Paket? Und denn noch Rudis? Nichts, nada – jedenfalls nichts, um was man sich kümmern müsste.

Klar, das kann man so sehen, wenn mal DHL´ler ist, muss man aber nicht, wenn man keiner ist…

Langsam stimmten wir anderen Rudi zu: Das WAR ein Fall für Rudi! Gut, dass uns der Hotline-Typ keine Durchwahl gegeben hat. Rudi hätte die durch den Draht fertig gemacht. Garantiert.

Bisher hatten wir immer mit der Privatkunden-Hotline zu tun. Die ist die für die ganz armen Puker. Für die, die ein Paket erwarten. Das sind ja nicht die Großkunden, die Pakete versenden müssen, also die, die zahlen. Nee, die armen Puker haben ja nicht einmal dafür bezahlt! Das muss man ja auch einmal sehen: Da beschweren sich Leute für eine Nicht-Leistung, für die sie nicht bezahlt haben. Also wo ist das Problem? Als ob sie das ´was anginge…

Also haben wir voller Verzweiflung die Geschäftskunden-Hotline angerufen. War schwer genug, die Nummer rauszubekommen. Erst hat man dort so getan, als ob man sich für unser Problem wahnsinnig doll interessieren würde. Die haben erst recht professionelle Versteher. Superprofessionelle. Solche, die den Grund- und den Aufbaukurs mindestens mit Sternchen absolviert haben: „Kundenverarsche 1“ und „Kundenverarsche 2“, gerne auch noch den Aufbaukurs „Beruhigen und Abwimmeln“.

Aber als die rausbekamen, das wir gar nicht der Absender waren, also Großkunde, sondern popeliger Empfänger, also Privatkunde, hat der Typ mitten im Satz aufgelegt.

Der Absender hat übrigens täglich bei DHL Großkunden-Hotline angerufen, damit wir zumindest das eine Paket bekämen, das schließlich bekanntlich im Ziel-Paketzentrum lagerte. Keine Chance! Procedure, Sie verstehen? Da könnte ja jeder…

Das Paket ist nie gekommen. Jedenfalls nicht innerhalb von drei Wochen.

Irgendwann hatte Rudi den Körper und ist hin zu Hinnerk… Eigentlich wollte Rudi nur reden, aber denn hatte Hinnerk noch den DHL-Anzug an, da ist Rudi die Sicherung durchgeknallt. Ist schließlich nicht gut gelaufen für Hinnerk. Wurde ein Fall für Henning Pogwisch, unseren Kriminalen. Also, von wegen tot und so...

Einen von den Öberen hat Rudi nicht vor die Flinte beklommen, sonst hätte er den auch…


[1] Für Altmodische oder Deutschlehrer: Eine Arbeitsvorschrift

[2] Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis

[3] Summe aller Paralleluniversen – wenn sie denn existieren

 

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...


Sehenswerter Link aus Greifswald: www.raschote.de und www.raschote.com