Diese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht von der Welt und von dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen.
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Tierwohl. Das kann man mich ja ruhig mal wieder zahlen lassen!

Klar, das kann man mir zumuten! Eigentlich kann man mir alles zumuten, wenn es nur teurer wird, finden die EU, unsere Regierung, unsere (?) Politiker, mein Vermieter, die Auto- und Ölindustrie – eigentlich alle!

Sogar die EZB findet mit deutscher Regierungszustimmung, dass man mich ruhig um meine bei der Bank für die Alterssicherung hinterlegten Ersparnisse durch Null-Zins und Inflation bescheissen kann.

Die allerneueste Idee, um mich arm zu machen, ist nun, die Mehrwertsteuer auf Fleisch anzuheben – „wg. des Tierwohls“. So ein Schmarrn. Nicht das Tierwohl! Die Mehrwertsteuer...

CDU/CSU, SPD und GRÜNE finden die Idee schon mal gut! Halt, schon diese Kombi muss einem zu Denken geben! Wenn die gemeinsam etwas gut finden, kann es nicht gut sein.

Ich habe also nachgedacht, mein Denkergebnis lautet: Mal ehrlich, die haben sie doch nicht alle...

Noch eine Bemerkung voraus: Der Mensch ist ein Allesfresser - und das Alles beinhaltet zu großen Teil Beutefleisch. Wir flitzen nicht mehr in Horden durch die Gegend, um Viecher zum Zwecke der Hungerbefriedigung resp. Fellgewinnung zu erschlagen, nein, wir züchten Tiere, um sie zu essen oder ihre Haut als Schutz zu tragen! Fakt. Das ist nun einmal so. Das ist Teil der menschliche Entwicklung und Kultur. Alles Vegetarisch-Vegane ist dummes Zeug. Ihr glaubt es nicht? Schaut Euch Eure Zähne an... Basta!

Wenn es Politik, Umwelt- und Tierschutz und Grünen um mehr „Tierwohl“ ginge (was mir als Fleischesser ohne weiteres an Herzen liegt), dann ginge das meines Erachtens ganz einfach zu realisieren:

  1. Man müßte die Tierarten definieren, um die es bei „Tierwohl“ überhaupt geht: Rinder, Schweine, Hühner, Gänse, Puten – mindestens. Was ist mit Pelztieren? Was ist mit Fischzucht? Was ist mit Bienen?

  2. Man müßte „Tierwohl“ je nach Tierart definieren – Rinder brauchen andere Kriterie als Hühner und die wieder andere als Schweine

  3. Man müßte Tierwohl um Tiergesundheit und Tiertodprozess ergänzen

Man müsste nur entsprechende Tierwohl-Gesetze erlassen:

  • Man müßte Mindestgrößen für Ställe,

  • Maximalzahlen für die Anzahl Tiere pro Flächeneinheit,

  • Qualitätskriterien für Futter,

  • für Sauberkeit im Stall und

  • von mir (romantischem Städter) aus für „Streicheleinheiten“ festlegen.

Ganz einfach. Und dann die Tierärzte... ES muß ein Verfahren gefunden werden, das es verbietet, dass sich Bauer und Tierarzt zu gut "anfreunden"... (Tierärzte im rollierendem System nach Losverfahren?). Die unkontrollierte Verwendung von Mastmitteln ist doch so etwas wie Doping bei Sportlern... Dieses, nennen wir es, Mastdoping muss aus Tierwohl-Aspekten (aber auch aus Fleischkundenwohl-Aspekten) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterbunden werden.

  • Man muss definieren, welche Arzneimittel Tieren aus THERAPIEZWECKEN gegeben werden dürfen und bis zu welchem Zeitpunkt in Relation zum Schlachtdatum?
    Ich gehe davon aus, dass es diese Vorschriften gibt.
    Aber werden sie eingehalten? Nie? manchmal? Immer?
  • Man muss Antibiotika als Mastmittel verbieten - Tierwohl und Resistenzentwicklung von Bakterien in der Humanmedizin

  • entsprechende Verschreibungen von Tierärzten mußte man qualitativ und quantitativ kontrollieren und

  • bei Verstößen „spürbar“ (hart) sanktionieren

  • Stallkontrollen zur Tiergesundheit müssen unangemeldet von immer anderen Kontrolleuren vorgenommen werden

Wahrscheinlich gibt es andere Kriterien: Belüftung, Licht, Gülle- und Scheißeentsorgung...

Dann müßte man eine entsprechend große Anzahl Kontrolleure einstellen, die das Tierwohl vor Ort = im Stall kontrollieren – und ich meine, wirklich kontrollieren und nicht nur pro forma.

Und es dürfte auch keine „Selbstverpflichtungen“ der Agrarbetriebe oder Bauern zu, „Tierwohl“ geben, nee, richtige unangekündigte Kontrollen! Und wenn´s den Viechern nicht gut gehen sollte – Sanktionen. Harte Sanktionen.

Vielleicht müßte man die Größe der Betriebe beschränken, ob nach oben oder unten, das müssen Fachleute festlegen.

  • Wir wollen die sich wohl fühlenden Tiere ja nicht nur (virtuell) streicheln, wir wollen sie schließlich schlachten, um sie aufzuessen

  • Also müssen „humane“ (?) Kriterien für Tiertransport und Schlachtung aufgestellt und STRENG überprüft werden

  • Dazu gehört natürlich die Beantwortung der Frage , ob die Tiere auf ihren letzten Weg unbedingt in weit entfernte EU-Großschlachthöfe transportiert werden müssen, oder ob die früher exisitierenden lokalen oder regionalen Schlachthöfe und nicht zuletzt Hausschlachtungen nicht die bessere Lösungen waren.
    Dazu gehört auch, dass in Schlachthöfen als Schlachter und Fleischzerleger arbeitenden Menschen ein vernünftiges Auskommen haben müssen, und dass sie für Tierwohl und Tierleid sensibilisiert worden sind und permanent sensibel gehalten werden. Dafür die anständige Bezahlung!

Es ist anzunehmen, dass Tierwohl-Fleisch, das den oben definierten Mindestanforderungen entspricht, teurer werden wird – und zwar auf jeder einzelnen Erzeugungs- und Herstellungsstufe!

Aber dann bekommen die Betriebe das Geld, dass sie verdienen (müssen). Und sie werden streng kontrolliert. Dann kann sich unsere Umweltschutz-Ministerin Schulze irgendein Logo ausdenken, um das Fleisch resp. Fleischprodukte auszuzeichnen, die in einer Tierwohl-Entstehungskette erzeugt wurden.

Der Handel könnte vom Gesetzgeber - vom Metzger an der Ecke bis zum ALDI - verpflichtet werden, nur noch Fleisch mit verifiziertem Tierwohl-Logo zu verkaufen (Nachweispflicht!) oder – da ist bestimmt schon wieder die EU vor, Nicht-Tierwohl-Fleisch an gesonderten Fleischtheken...

Also, das „gute“ Fleisch wird teurer – aber in der Handelskette und nicht beim Staat, denn dem Staat traue ich nicht soweit wie der Schatten einer Kuh zur Mittagszeit fällt, dass die Gelder der Mehrwertsteuer-Erhöhung beim Fleisch dem Tierwohl zugute kommt. Die Vorstellung, dass das geschehe, ist doch gerade albern!!!

Denn das Geld hat der CSU-Scheuer doch schon wieder seinen Maut- und|oder Autogiganten in den Auspuff geschoben, bevor eine Kuh Muh sagen kann.

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