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Die erste Idee von AKK war schon mal nix...

Unsere Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer ist ja erst vor ein paar Wochen als Ressortleiterin = Nachfolgerin von Frau von der Leyen ("Gorch-Fock-Uschi") ins Amt geglitten worden. Ich behaupte jetzt nicht von vornherein, dass das eine krasse Fehlbesetzung war, und dass man vielleicht mal einen Fachmann hätte berufen können... 

Okay. Gut, auch Frau Kramp-Karrenbauer braucht eine Beschäftigung. Und sie hat auch eine Chance verdient (ich wäre dankbar, wenn mir ein Leser mitteilen könnte, weshalb?). Nur Profipolitikerin füllt eine ja nicht aus. Wer einmal das Saarland regiert hat, die hat auch Ansprüche... Folglich musste ein richtiges Ministeramt her, ein wichtiges! Und Frau Merkel lebt ja noch... Da war das so vielleicht eine logische Entwicklung. Nee, also wirklich, das glaube ich nicht. Aber ich glaube ja auch, dass wir in einer Parallelweltsimulation leben, in der unwahrscheinliche Entwicklungen ausprobiert werden. Wir sind demnach alles nur Simulanten (heißt das so?).

Wundert mich die Entwicklung der Frau Kramp-Karrenbauer jetzt? Sollte es mich wundern? War sie nicht doch als Wunderkind angetreten oder mindesten angekündigt worden: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer...

"Wunderheilerin" Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK - ist das eigentlich richtig geschrieben?): Ob es unbedingt das Verteidigungsministerium sein musste? Naja... das wurde eben gerade frei... Man nimmt, was man auf der Karriereleiter angeboten bekommt, da darf sie nicht zaudern und zögern, da darf sie nicht fragen, kann ich das? Da kommt es auch nicht darauf an. Wir reden über Politik in Deutschland! Alles klar? Das erklärt alles...

Nun hatte Ministerin Kramp-Karrenbauer gleich einmal eine geniale Idee: Bundeswehrsoldaten sollen ihre Wochenend-Heim-und-zurück-Fahrten in Uniform kostenlos mit der Bundesbahn fahren dürfen, um die Präsenz der Bundeswehr in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Wow. Hammerhart!

Die Idee liegt allerdings nahe, da ja auch alle Bundestagsabgeordneten ihre 1. Klasse-Jahresfreikarte der Bahn haben. Nun musste es für die Soldaten ja nicht gleich die 1. Klasse zu sein – ein bisschen Unterschied sollte schon sein. Die einen hirnen für das Land, die anderen halten nur ihre Knochen hin, wenns ernst wird, die einen gehen in den Bunker, die anderen an die Front - das SIND Unterschiede!

Gute Idee, vielleicht sogar richtig gute Idee, sagten die, die immer alles gut finden, was AKK sagt oder gerade sagen will. Und sollte man meinen – bis... ja bis man in Archiven blättert und feststellt, dass die Idee gar nicht von AKK (CDU) ist, sondern von Ex-Verkehrsminister Dobrindt (CSU).

Sie erinnern sich noch an den Dobrindt Alex aus Bayern? Nein? Doch! Das war der, der den Nick Knatterton der Politik machte... Immer noch nicht? Karierte Glenscheck-Anzüge – immer! Sah modemäßig immer irgendwie daneben aus... Jetzt haben sie ihn? Sehr gut!

Den Nick Knatterton hat er zwar versucht zu kopieren – aber so mies, dass ihm den Nick niemand abgenommen hat.

Nick Knatterton war eine zwischen 1950 und 1959 in der Quick erscheinende Comicserie des Autoren und Zeichners Manfred Schmidt mit der Hauptfigur des Meisterdetektivs Nick Knatterton.

Nick Knatterton trug zwar weit vor dem Dobrindt Alex dieselben karierten Anzüge, aber damit hatte sich die Ähnlichkeit. Nick Knattertons Hosen waren Kniebundhosen, die Nase ein gewaltiger Haken|Zinken und Nick hatte eine gewaltige rechte Grade. Nichts von dem hatte Dobrindt, weder den Zinken noch die Hosen, denn nicht einmal die Hosen waren original... Außerdem lebte Nick Knatterton im Comic und Dobrindt in unserer realen Welt. Wäre es nur anders herum gewesen!

Spätestens an dem Moment, an dem ihr jemand zugeflüstert hat, dass das mit den kostenlosen Bundesbahn-Fahrten für Soldaten Dobrindts Idee war, hätte AKK aufhorchen müssen, sie hätte quasi „hoppla“ denken müssen und „dann muss da ein Pferdefuß dabei sein“.

Denn eine CSU-generierte Idee kann keine gute Idee sein – vor allem nicht, wenn sie aus der RDS-(Ramsauer-Dobrindt-Scheuer)Denkfabrik stammt. Ich sage nur Autobahn-Maut, die ja auch aus genau diesem RDS-Thinktank stammt. Zwar im Original nicht von Dobrindt, sondern von seinem Vorgänger Ramsauer. Dobrindt hat sie ja nur an seinen Amtsnachfolger, den Scheuer Andi weitergereicht.

In der Idee geht es nicht um Freifahrten im eigentlichen Sinne: Die Soldaten könnten zwar umsonst fahren – aber natürlich nur, weil die Bundeswehr für den Transport bezahlt.

Strittig zwischen Bahn und Bundeswehr sind vor allem die Buchungskonditionen. Die Bahn will Soldaten demnach nur wenig ausgelasteten Zügen befördern, für die sie normalen Kunden keine rabattierten Sparpreis-Tickets anbietet

Die Bahn besteht außerdem darauf, dass Soldaten nur Fernverkehrszüge (z.B. ICE), aber keine Regionalverbindungen nutzen dürften, da diese oft durch private Firmen oder regionale Tarifverbünde bedient würden. Nur 40 Prozent des Regionalverkehrs werden von der Bahn betrieben.

Außerdem behauptet die Bahn, sie müsse ein neues Online-Ticketing-System programmieren – das koste locker so um die 50 Millionen Euro. Gutes Geschäft, glaube ich...

Das ist nun wirklich eine klasse Idee: Ab Freitagnachmittag müssen die Soldaten schon zuhause sein und die Rückfahrt dürfen sie frühestens am Montagmittag antreten. Wenn eine Krise am Sonnabend ausbricht, müssen die Soldaten trampen, weil ihre Tickets nicht gelten. Dasselbe gilt natürlich, wenn das Online-Ticketing-System von bösen Russen, Chinesen, Nord-Koreanern oder Iranern gestört werden sollte...

Und wer nicht in einer ICE-Stadt wohnt und in einer Kaserne in einer anderen ICE-Stadt seinen Dienst verrichtet, kommt weder nach Hause noch wieder in die Kaserne, weil die Bahn die Orte gar nicht mehr anfährt – der bleibt am besten in seiner schnuckeligen Kasernenunterkunft und lässt Frau und Kinder oder Freundin mit bezahlten Bundesbahn-Tickets kommen.

Wer war das noch, der der Bundesbahn diesen rigiden Sparkurs verordnet hat, dass die die vielen Strecken „in der Fläche“ einstellen musste? Ein Verkehrsminister? Von der CSU? Ganz bestimmt!

Auf so eine Idee mit den kostenlosen Soldaten-Tickets kommt nur die CSU resp. ihr RDS-Thinktank. Und die CDU samt Ministerin AKK fallen darauf rein.

Dahinter kann doch nur die Überlegung stecken, dass die CDU-Wähler außerhalb Bayerns auf die Idee kommen, nach Bayern umzuziehen, um endlich das CxU-Original wählen zu dürfen, oder? Die haben es schon faustdick hinter den Ohren, die Ramsauer, Dobrindt und Scheuer...

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