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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

ZEIT ONLINE: Franziska Giffey: (Nee, gar nicht) Schade!

Ein Kommentar zum Kommentar von Katharina Schuler am 15.8. 2019 in ZEIT ONLINE, der leider schon wieder in eine Journalisten-Schelte ausarten muss:

Dass Franziska Giffey wegen der Plagiatsvorwürfe nicht für den SPD-Vorsitz kandidiert, ist bedauerlich. Das Land sollte lernen, Politikern Fehler zu verzeihen.

Franziska Giffey will also nicht SPD-Vorsitzende werden. Naja. Na und? Die wird wissen, warum? Der Grund: Die im Raum stehenden (aber noch nicht bewiesenen) Plagiatsvorwürfe, mit denen die Familienministerin sich konfrontiert sieht. Sie wolle nicht, dass das Verfahren die anstehende Neuaufstellung der SPD belaste, so noch Ministerin Giffey. Sollte die Freie Universität Berlin ihr ihre Promotion aberkennen, will sie auch als Familienministerin zurücktreten. Klar, was sonst?

Derzeit prüft die FU Berlin, ob sie ihren Doktortitel behalten kann. Noch ist offen, wann eine Entscheidung getroffen wird und wie sie schließlich ausfällt.

Für die SPD mag der Verzicht von Frau Giffey ein schwerer Schlag sein. Mag sein. Stört mich aber nicht.

Zitat Frau Schuler in ZEIT ONLINE:

„Wenn Frau Giffey jetzt auf diese Chance verzichtet, bloß“

– B L O S S ??? –

„weil eine Aberkennung ihrer Promotion möglich ist, räumt sie den Plagiatsjägern zu viel Macht ein. Ob jemand eine gute Politikerin oder ein guter Politiker ist, hängt nicht am Doktortitel. Vor Jahren schlampig wissenschaftlich gearbeitet? Ja, das ist peinlich. Begründet die Universität den Entzug sogar damit, dass vorsätzlich betrogen wurde, ist es ein schwerwiegender Fehler. Man muss sich dafür entschuldigen und der Titel ist dann weg.

Aber von einem Ministeramt zurücktreten, auf einen Parteivorsitz verzichten muss man deswegen nicht zwangsläufig“

Ja, was, lese ich das richtig?

Betrug ist also schlampig? – S C H L A M P I G???
Betrug ist also (nur) peinlich? – P E I N L I C H???
Vorsätzlich betrogen = schwerwiegender Fehler. Entschuldigung? – E N T S C H U L D I G U N G???

Betrug ist Betrug und bleibt Betrug, liebe Frau Schuler, das wird auch so bleiben, da kann Ihnen Frau Giffey noch so sympathisch sein. Da fragen Sie mal andere, die eine Promotion gemacht haben - das ist richtig Arbeit!

„Das mag anders sein, wenn man wie Annette Schavan Wissenschaftsministerin ist oder wie Karl-Theodor zu Guttenberg sehr arrogant auf die Vorwürfe reagiert. Ist das nicht der Fall, muss eine aberkannte Promotion jedoch nicht das Ende der politischen Karriere sein“.

Ach so, es hängt also davon ab, was man beruflich so macht und wie? Die Wissenschaftsministerin macht eben keine Wissenschaft, Frau Schuler, die macht Politik. Genauso wie Frau Giffey keine Familie macht...

Nee, Frau Schuler, Betrug bleibt Betrug. Ansonsten plädiere ich dafür, dass auch betrügerisch durch kreative Buchhaltung aufgefallene Buchhalter oder Bankräuber nach einer gewissen Wartezeit ministrabel werden. Die Vergehen sind lange genug her und haben ja auch nichts mit dem Politischen Job zu tun... Bekennende Verkehrsrowdies sind nach einer glaubhaften Entschuldigung fachlich ja auch näher am Verkehrsminister als die Herren Dobrindt und Scheuer, oder?

„Die Öffentlichkeit sollte wieder lernen, dass man auch Politikern und Politikerinnen Fehler vergeben kann, wenn sie diese aufrichtig bedauern und wenn sie nicht zu eng mit dem politischen Amt verbunden sind. Es gibt einfach zu wenige politische Talente für so viel moralischen Rigorismus“.

Nee, nee, Frau Schuler, jetzt wird es aber langsam zu bunt! Ich erinnere an eine Kassierin, die einen Pfandschein im unteren zweistelligen Centbereich einlöste und mindestens entlassen wurde, und an eine andere Verkäuferin, die sich ein altes Brötchen (immerhin belegt!) nahm und ebenfalls entlassen wurde. Oder an Mitglieder der DKP (war damals nicht verboten), die nicht in den Staatsdienst übernommen wurden. Nein, nein, nein, Frau Schuler, sie plädieren für eine Zweiklassen-Gesellschaft: Ihnen sympathische SPDlerin darf, andere dürfen nicht.

Ich finde im Gegensatz zu Ihnen, Frau Schuler, Minister/innen haben in unserer Gesellschaft eine Vorbildfunktion, nein, sie sollen nach einem Betrug kein öffentliches Amt mehr bekleiden dürfen. Sollen sie woanders arbeiten – wird schon gehen. Müssen andere auch.

Ich gehe sogar noch viel weiter: Ich finde, Politiker müssen für ihre Entscheidungen Verantwortung übernehmen, richtige Verantwortung. Inklusive auf Veratwortung mit dem eigenen Konto! Und 25 Jahre nix mit Beraterjob, wenn man rausgeflogen ist!

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Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...