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Autonomes Autofahren 1. Häh? Wieso, weshalb, warum?

oDem deutschen Ingenieur ist nix zu schör – jetzt also das autonom (ohne Fahrer) fahrende Auto. Toll, super, geil – äh, halt mal eben! Warum eigentlich?

Die Alten werden sich noch erinnern: Die Sesamstraße, das Original in deutscher Übersetzung begann mit dem Song "wer, wie, was, wieso, weshalb, warum... Wer nicht fragt beibt dumm". Genau. Und ich hätte da jetzt mal ´ne Frage, die mich seit Monaten nicht mehr los lässt, fast wie so ein Ohrwurm... Und bei der will ich nicht dumm bleiben. Ich versuche ja wirklich, mit den Modern Times mitzuhalten. Meistens gelingt es mir ja so weit, dass ich zufrieden bin. Aber jetzt, diese Sache mit den autonom fahrenden Autos... Tja.

Nee, echt, kann mir bitte mal einer erklären, wozu das autonom fahrende Auto gebraucht wird? Ich meine die Frage ernst. Also, was mir so ganz und gar nicht klar geworden ist, ist das "Warum" hinter dem Prinzip autonomes Auto. Gut, manches leuchtet sofort ein:

Wenn einer keinen Führerschein machen kann...
Wenn einer den Führerschein längerfristig abgeben musste...
Wenn einer 90 und älter ist...
Wenn einer blind ist...
Wenn einer beim Rückwärtseinparken mit mehr als 2 Rädern im Supermarkt gelandet ist...
Wenn nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit beide Arme amputiert werden mussten...

Für diese Schicksalsfälle wäre ein führerloses Auto vermutlich ein Segen. Aber sonst...?

Selbst bei zwei abben Beinen können die Ärmsten mit Handgas fahren. Eine Recherche, wie viele beidarmig Amputierte es pro Jahr in Deutschland gibt, war leider nicht erfolgreich. Aber diese Gruppe können wir mal so stehen lassen.

Ansonsten? Kinder, die zur Schule gefahren werden müssen – naja... Laufen? Schulbus? Sammeltaxi?

LKW´s! Genau. Klar, LKW´s... Die sind beim Rechtsabbiegen für Fahrradfahrer gefährlich und verstopfen die Autobahnen. Okay, lass uns mal nachdenken: Rechtsabbiegende LKW´s mangeln ab und zu Fahrradfahrer platt... Aber nur manchmal, das geschieht eher selten, das kommt dann auch jedes Mal im Fernsehen – was ansich schon mal ein Hinweis darauf ist, dass es selten stattfindet, sehr selten sogar. Gut, da kann man LKW technisch ´was machen und auch die Radfahrer könnten irgendwann einmal begreifen, dass man sich nicht rechts neben einen nach rechts blinkenden LKW stellt... Das würde diese Gefahr schon einmal bruchteilen. Ob allerdings der LKW ohne Fahrer im Häuschen besser im Rechtsabbiegen wäre, das muss dahingestellt sein bleiben.

Nun zu den Staus auf den Autobahnen. Die wären mit autonom fahrenden LKW etwas kürzer, nämlich um x Fahrerkabinenlängen. Wenn man weniger Staus haben wollte, müsste man den Speditionen nur vorschreiben, dass sie ab einer Fahrstrecke von, sagen wir x km, sie ihre LKW auf die Bahn verladen müssen. Bingo! Aber sind das Gründe, das autonom fahrende Auto mit horrenden Kosten zu entwickeln.

Gegen den autonom fahrenden LKW|Bus sprechen ca. x00.000 LKW- und Busfahrer, die arbeitslos wären (plus die Fahrlehrer für LKW). Gebildete werden vielleicht darauf hinweisen, dass damals (!) die Fiakerfahrer ja auch arbeitslos wurden. Und das hätte ja damals auch ohne soziale Revolution geklappt... Hat mal einer die Fiakerfahrer gefragt? Aber die Situation war damals ja auch ganz anders: Pferde wurden durch Motoren ersetzt. Motoren, mit allen ihren Vorteilen: Schneller, größe Lasten, unbegrenzte Entfernungen... Es war industrielle Revolution, Arbeitskräfte wurden geraucht. Und heute? Arbeitskraft? Bäh!

Und Stand heute sollen die Autos uns ja erhalten bleiben, nur, dass die Fahrer die Hände in den Schoß legen sollen (jetzt stelle ich mir ein autonomes Car-Sharing-Auto vor, in denen der Fahrer die Hände im Schoß hatte – was haben die Hände da gemacht? Bei einigen haben sie bestimmt nicht regungslos gelegen – igitt!). Was macht man sonst im Auto, wenn er|sie|es nicht lenkt. Noch ´ne Netflix-Soap reinziehen?

Und was passiert, wenn das ja nur "pseudo"autonom fahrende Auto in ein 5G-Loch fährt? Wir haben in Deutschland ja nicht einmal flächendeckend 3G oder gar 4G. Der eigentliche (Fahrer)rechner sitzt ja irgendwo hinten am Internet, nicht etwa im Auto!!! Das autonome Auto kann ja nur autonom fahren, wenn eine 5G-Verbindung zu einem Zentralrechner steht. Entwicklungstand heute.

Das ist genauso, wie Ihr Gesprächspartner in der Amazon- oder Google-Box ja nicht in der Box sondern sich in einem Zentralrechner in der USA abmüht, Sie zu verstehen. 

Und übrigens, sollen wir nicht eigentlich gar nicht mehr Auto fahren – schönen Gruß von der Umwelt und von Greta? Der rollende Verkehr soll doch reduziert werden, der stehende und der parkende Verkehr auch. Also brauchen wir in den Städten Nahverkehr, der sich so nennen darf, in der Region Regional- und Mittelnahverkehr. Und dann brauchen wir noch den Fernverkehr, um in den Urlaub zu kommen. Ganz nebenbei: Malediven, DomRep und Bäreninsel fallen damit aus - keine Eisenbahnverbindungen! Für die Fahrt nach meck-Pomm und Schleswig-Holstein bleibt der Fernverkehr der Bundesbahn (na, die werden zu tun haben! Da freue ich mich schon drauf...) und fliegen dürfen nur noch Parlamentarier, weil sie so wichtig sind und permanent an jeden Ort Demokratie und Freiheit verteidigen müssen...

Und wen soll eigentlich Frau Minister fragen, was eigentlich Butter & Eier kosten, wenn sie keinen lebensnahen Unterklassenfahrer mehr vor sich sitzen hat?

Nee, zurück zum Ausgangspunkt. Unsere Deutschen Autofirmen stecken riesige humane und finanzielle Ressourcen in die Entwicklung des autonomen Autos. Aber warum? Mir hat noch niemand einen triftigen Grund für die Notwendigkeit autonom fahrender Autos erklären können? Sollte es eventuell keinen Grund geben?

Für die Entschädigung von Diesel-Geschädigten ist kein Geld da (hier, in den USA schon), aber das autonome Auto wird zum Gral erklärt. Vielleicht, weil sie das mit Wasserstoff- oder Elektroautos auch nicht hinkriegen? Das bringt mich auf die Idee, dass die vollelektronifizierten Autos ohne Motor aber mit TV und Grill verkauft werden könnten – als standing Mobilhome. Das wäre in Großstädten in 10 Jahren vielleicht billiger als eine richtige Wohnung aus Stein und Glas. Schon mal darüber nachgedacht?

Aber könnten die ganzen deutschen Auto-Ingenieure sich nicht mal an etwas Einfaches daransetzen, z.B. einen vernünftigen Diesel-Kat oder was man sonst so brauchen könnte, zu entwickeln. Irgendetwas Sinnvolles? Von mir aus einen Fahrradfahrerabweiser an der rechten Seite von LKW´s?

Ganz ehrlich, die Frage des „warum“ treibt mich echt um. Es kann doch nicht sein, dass wir bloß TESLA hinterher hecheln, die solche Gimmicks in den USA vielleicht brauchen, weil ihre Autofahrer in der Masse vielleicht doch zu dämlich sind. Aber die bauen ja sogar ohne Fahrer Unfälle...

Also ehrlich, Jungs und Mädchen in der Autoindustrie, vielleicht sollte man das viele Geld, das ihr da gerade verpulvert in unsere Schulen investieren – dann kommen in ein paar Jahren vielleicht wieder cleverere Schüler daraus hervor, die dann Ingenieure werden, denen was Gutes einfällt? Ihr packt es offenbar nicht mehr.

Meine Befürchtung lautet: Dem deutschen Ingenieur (von heute) ist offenbar doch manches|vieles zu schwör...

Schade.

 

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