Diese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht von der Welt und von dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen.
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Ich würde so gerne einmal etwas Überraschendes in der Presse lesen

Man, wäre das klasse, wenn mal einer schreiben würde, Putin sei nicht persönlich an allem Übel in der Welt schuld, Bolsonara habe nicht persönlich den Regenwald angezündet, der Iran kein Schurkenstaat sei, China überwache die Bevölkerung mit Kameras, aber das täten die Engländer genauso, ...

... dass die Ukraine eigentlich keine Durchleitungsgebühren des von uns gekauften russischen Erdgases verdienen müsse, warum auch, die Hacker der NSA genauso schlimm seien wie die aus Russland, Nordkorea und China - solche Dinge, die eigentlich jeder weiß, aber die man nirgends liest. Ach so, und die Israelis müßten auch nicht immer die Guten sein, und auf den Sportseiten könnte mal ein kritischer Bericht über Fussballschiedsrichter erscheinen. Aber das wäre ja nicht Mainstream. Und mit dem Strom zu schwimmen, ist für Journalisten heute alles, gegen den Strom zu schreiben, scheint als so etwas wie Suizid mit der Feder begriffen zu werden. Typisches Beispiel: Die Griechenlandkrise, die nicht wirklich eine Krise Griechenlands war, sondern eines von v.a deutschen und anderen Banken!

So gut wie alle heute in den sich Qualitätsmedien nennenden Presseorganen aktiven Journalisten sind in einer Zeit der westlichen Hegemonie der Welt aufgewachsen, und sie scheinen zu glauben, das müsste so sein, als ob es sich um ein Naturgesetz handeln würde: „Westen first“. Sie glauben, sie könnten, ja müssten diese Zeit, diese Vorstellung einer westlichen Hegemonie fortschreiben. Das Hochalten westlicher "christlicher" Werte, unsere Art der Demokratie und Freiheit ist ihnen ebenso in Fleisch und Blut übergegangen wie das westliche Überlegenheitsgefühl und Hegemoniedenken, dass andere (erfolgreiche) Meinungen, Ansichten oder Lebensformen für sie nicht akzeptabel oder auch nur diskussionswürdig sind. An unserem Wesen soll die Welt immer noch genesen - wenn auch mit etwas anderen Worten (meist).

Das hat man ihnen in Schule, Studium, Praktika und Berufsjahren so beigebracht, dafür werden sie von ihren Herausgebern bezahlt. DasSchlimme ist ja nicht, dass sie so denken, das Schlimme ist, dass die ihnen zur Verfügung stehenden Medien ihnen die Möglichkeit geben, ihre Meinung über den Durchmesser eines Stammtisches hinaus an Zig- oder Hunderttausende von Lesern zu bringen. Widerspruchsmöglichkeiten wie beim Stammtisch sind nicht gegeben. 

Mir scheint es, dass diese Jahrhunderte der europäischen a) Kolonisation der Welt und dann b) wirtschaftlicher Überlegenheit mit Entwicklungshilfe-Petitessen und schließlich c) US-amerikanischen Vormachtstellungen (wirtschaftlich-militärischer Komplex) zu Ende sind.

Zuerst hat die UdSSR den Westen im kalten Krieg herausgefordert – oder war es anders herum? – und ist dabei fast oder ganz gescheitert.

Dann hat China sich getraut und hat dabei offenbar vieles besser gemacht als die Russen, die sich inzwischen aber offenbar wieder „begrabbelt“ haben. Die Chinesen scheinen zu glauben, es endlich sei an der Zeit, es mit den USA wirtschaftlich und militärisch aufzunehmen. Vielleicht wollen sie den USA sogar einiges „heimzahlen“, was die USA ihnen vor einiger Zeit angetan hat.

Die USA verfolgten seit dem 2. Weltkrieg die Strategie, alle potenziellen politischen Herausforderer zu vernichten: So gut wie kein Krieg seit 1945, an den sie nicht beteiligt waren/sind oder ihn begonnen haben. So wurden und blieben sie die – trotz Vietnam-Debakel – die beherrschende Weltmacht, und sie wollen sie um jeden Preis bleiben.

Es ist übrigens auch nicht so, dass „demokratische“ Präsidenten der USA weniger kriegerisch und brutal waren als „republikanische“ – weit gefehlt, die nehmen sich, was Kriege und Tote angeht, nichts... Davon hört und liest man in der deutschen Presse übrigens: Nichts! Unsere Journalisten sind USAphil. Ich frage mich jeden Tag, warum eigentlich?

In der deutschen Presse werden regelmäßig die Rüstungsausgaben von Chinesen und Russen „natürlich“ als unmäßig hoch bezeichnet, als „das können die sich gar nicht leisten“. „Aufrüstung“ wird das dann gerne genannt. Die Journalisten, die das schreiben, müssen in einer anderen Welt leben... In der Hegemonie-Welt? Die NATO: Ein Friedens-Bündnis - kein Wort zur Osterweiterung nach der deutschen Wiedervereinigung. 

Denn das jährliche Militärbudget der USA beläuft sich 2018 auf ca. 750 Milliarden $, das der Chinesen auf ca. 250 Milliarden $ und das der Russen auf 61 Milliarden $.

Militärausgaben

Das der NATO-Staaten übrigens auf 1071 Milliarden $. Wenn hier jemand aufrüstet, dann die USA! Diese Zahlen werden in der deutschen Presse sehr selten genannt. Wenn überhaupt, dann um neue Rüstungsprojekte der USA und der NATO-Partner in der Presse zu rechtfertigen, meist werden die vergleichsweise niedrigen Rüstungsanstrengungen der Russen und Chinesen in der deutschen Presse als „unglaublich hoch“ umschrieben.

Die Chinesen scheinen sich inzwischen zu trauen, aus der Rolle des Unterlegenen aufzumucken, und selbst Führungsansprüche anzumelden.

Kleines Beispiel: Die militärische Supermacht der USA beruht in weiten Teilen auf ihren Flugzeugträgern + jeweiliger Begleitarmada. Hätten Russen und Chinesen versucht, beim Flugzeugträgerbau mitzuhalten, wären sie wohl schon pleite.

Aber sie haben gar nicht erst versucht, mit dem Bau von Flugzeugträger-Geschwadern mitzuhalten – weil das viel zu teuer wäre... Es geht ja nicht nur um die arschteuren Flugzeugträger (ca. 10 bis 12 Milliarden $ pro Schiff)... Da sind ja noch die Flugzeuge, die auf dem Träger stationiert sind, und die Überwasserkriegsschiffe und die Atom-U-Boote, die den arschteuren Flugzeugträger schützen müssen!

Russen und Chinesen haben in letzter Zeit demonstriert, dass sie relativ preiswerte Flugzeugträger-Killer-Waffen entwickelt hätten, vor den die US-Marine offenbar ernsthaft „Respekt“ hat. Wie sonst könnten die Chinesen es sonst wagen, weite Teile des „chinesischen Meeres“ als „Mare sinoase“ zu beanspruchen – und die USA scheinen widerwillig zu akzeptieren...

Mit diesen „Killern“ sind die Einsatzmöglichkeiten der Flugzeugträger-Flottenverbände stark eingeschränkt, und sie haben ihre furchteinflößende Aura zumindest teilweise verloren.

So könne die Chinesen in Hongkong (das immerhin zu China gehört) auch nach Belieben agieren und amerikanische Kriegsschiffe, die Hongkong anlaufen wollten, das Einlaufen untersagen – und die „Amis“ sind draußen geblieben!

Unsere Journalisten feiern natürlich die „studentischen Freiheitskämpfer für Demokratie“, die von brutalen chinesischen „Truppen“ niedergeknüppelt werden. Ein Schuss eines Polizisten (in Selbstverteidigung in die Luft!) wird als Feuerwaffengebrauch der Polizei bezeichnet.

Haben dieselben Journalisten vergessen, dass sie beim Hamburger G20-Treffen die Demonstranten des Schwarzen Blocks“ als Terroristen bezeichnet haben? Haben sie vergessen, wie die Eingreiftruppen der deutschen Polizei ausgestattet waren? Für mich sahen die genauso aus wie die chinesischen Kollegen.

Was wäre wohl gewesen (auch in der Presse!), wenn deutsche „studentische Freiheitskämpfer“ den Frankfurter Flughafen für drei Tage besetzt und flugunfähig gemacht hätten?

Oder... Vielleicht könnte man einmal den sog. „Ideenklau“ der Chinesen anders betrachten? Wenn Airbus eine Flugzeugfabrik in China eröffnet, weil sie einen Riesenauftrag erhalten haben, dann weiß Airbus vielleicht, dass die Chinesen 5-10 Jahre später ein sehr ähnliches Flugzeug bauen werden? Vielleicht ist das Teil des Deals? Aus der Luft gegriffen? Man könnte das internationale System der Patente auch als ein System zur Behinderung von sich entwickelnden Ländern betrachten - könnte man, wäre mal ein interessantes Thema, finde ich.

Oder vielleicht könnte man auch mal darauf hinweisen, was die Chinesen als offizielle/nichtoffizielle Kolonie von Briten und Amerikanern erduldet haben? Stichwort „Opiumhöhlen“, Stichwort „Rockefeller“... Und welche Profits aus dem Land nach England und in die USA transferiert wurden? Vielleicht könnte das mal ein kluger Kopf gegenrechnen? Hat bestimmt schon einer gemacht – DEN heißt es finden, meinen Damen/Herren Journalisten. Das wäre ein journalistischer Coup...

Ich verlange ja nicht, dass alle Journalisten vorm Schreiben nachdenken – das wäre zu viel von der Branche verlangt, glaube ich, das würden auch nicht alle Leser wollen –, aber es wäre irgendwie super, wenn es wieder eine, nur EINE Zeitung gäbe, die man mit Genuss lesen könnte. Nein, meine Damen/Herren von SPIEGEL und ZEIT, Ihr seid nicht (mehr) gemeint... Und Ihr vom FOCUS – verpisst Euch!

Und sie müsste ja auch gar nicht „meine“ Meinung vertreten, nein, wirklich nicht, nur einmal eine andere als Mainstream. Es soll nicht an allem Schlechten in der Welt Putin schuld sein, und Trump müsste auch nicht immer als „dump“ dargestellt werden... Nein, einfach nur gut recherchierte „News“, „wohltemperierte“ Meinung und ab und zu kluge Artikel von Externen...

Das wäre schön.

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