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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Wie zwei besoffene Profs. und Frau Antje die Idee ihres Lebens hatten

Hauskatzen sollten künftig nach Ansicht der beiden niederländischen Juristen Arie Trouwborst und Han Somsen von der Universität Tilburg nicht mehr umherstreunen dürfen. Leinenzwang oder Stall oder Töten!

Denn Katzen gefährdeten die Artenvielfalt insbesondere von Vögeln, begründen die beide ihren Vorstoß. Dass Katzen in der Regel nur schwache oder kranke oder doofe (bauen ihr Nest so, dass Katzen es erreichen können) Vögel fangen und damit den Genpool der modernen Sauriernachfahren gesund halten, interessiert die beiden nicht einmal am Rande. (Außerdem: Fragen Sie mal die im Aussterben begriffenen Insekten, ob die Wert auf Singvögel legen! Ich tippe da auf ein klares Nein.)

Katzen gehörten schließlich nicht nach Europa, argumentieren sie, die seien vor Tausenden Jahren erst hier eingeführt worden. Weshalb unsere Piepmätze keine Chance gegen sie haben sollen. Ich darf ganz nebenbei einmal darauf hinweisen: Sie sind doch offenbar gegen ihren Willen hierher gebracht worden, die hatten es in Ägypten als Halbgötter viel kuscheliger! Oder sind sie etwa über die Landbrücke Israel-Türkei zu uns gelaufen? Out of Africa á la Katze, wäre das dann. Und nix mit "gehört hier nicht her"...

Rechtliche Handhabe für ein solches Verbot bieten nach den beiden Richtlinien der Europäischen Union.

Über viele andere Tierarten, die nach Europa eingeführt wurden – nicht zuletzt durch holländische Kolonialisten – und die sich hier auf Kosten heimischer Flora extrem breit machen, verlieren sie kein Wort. Ich sage nur US-Eichhörnchen und US-Nerze! Oder Süßwasserkrebse. Gut, die haben alle nix mit Holländern zu tun, fallen mir aber gerade ein.

Ich glaube ja ganz persönlich - aber das muss unter uns bleiben -, dass die Menschen Schuld am Aussterben der Singvögel sind. Ich nehme mich da ja gar nicht aus: Ich muss im Sommer ja nur die Frontscheibe meines Autos saubermachen wollen: Da kleben Hunderte, an guten Tagen Tausende toter Insekten... Lauter Insekten, die ich den Vögeln weggemordet habe, sozusagen aus dem Schnabel gerissen habe. Da müssen die Piepmätze doch verhungern. Gibt noch ´ne Menge anderer Gründe, an der "Schuld" der Katzen zu zweifeln, das würde hier aber zu weit führen. Ich werfe Ihnen nur ein Wort hin: Glyphosat! Ende der Diskussion. Aber nicht für unsere beiden Profs. 

Wie kommen zwei Jura-Profs. auf so eine "besoffene" Meinung, in deren juristische Rechtfertigungspaper vor ihrer Veröffentlichung sicherlich diverse Wochen von Recherchen und Gesprächen mit anderen Fachleuten eingegangen sind. Mit anderen Worten die beiden plus x andere „Wissenschaftler“ haben richtig hart gearbeitet. Das muss einen Grund haben. Nun, wie heißt es in jedem besseren Krimi: Folge der Spur des Geldes! Es geht ums Geld. Immer!

Warum also? Nun es gibt verschiedene Begründungen

  1. Sie hassen Katzen
  2. Sie mögen Vögel

Mag sein, bleibt aber im Bereich der vagen Vermutung resp. Unterstellung. Ich bin sicher irgandwann wird sich irgendwo ein Foto finden, auf dem einer der beiden Profs. mit einer Katze kuschelt, um zu beweisen, dass er im Grunde (!) Katzen mag. Eine juristische Notwendigkeit für diese wochenlange Arbeit lässt sich aus a., wenn es denn stimmen sollte, aber nicht ableiten. Wäre auch zu einfach, glaube ich. Meines Wissens ist vor keinem europäischen Gericht eine Katze wegen mehrfachen oder auch nur einfach Vogelmord angeklagt worden. Früher ja - da standen Katzen vor Gericht, aber das waren ja auch Gerichte der katholischen Kirche, das gilt ja nicht. Meines Wissens ginge das heute auch nicht mehr, weil ein Tier eine Sache ist. Schließlich ist auch noch nie ein Backstein wegen Mordes angeklagt worden (ich glaube, nicht einmal von der Glaubenskongregation), weil er auf dem Kopf eines Opfers gelandet ist. Soviel dazu. Obwohl das interessant wäre, oder?

Also

  1. Eine schnöde juristische Notwendigkeit oder persönliches scheiden aus

Bleibt

  1. Die beiden wollen berühmt werden
  2. Die beiden wollen reich werden

Ich vermute ja eine Mischung von c. und d., das liegt einfach nahe: Folge der Spur des Geldes! Immer ist es das Geld...

Ich denke mir, dass die beiden am Boden der einer Flasche Genever auf ihre Wahnsinnsidee gekommen sind. Die haben sich gedacht, als Juristen-Profs der Uni Tilburg machen sie nie wirklich Karriere, werden sie nie wirklich berühmt und verdienen nie richtig viel Geld. Denn wenn die beiden so gut wären (oder mindestens Potenzial hätten), dass sie als Juristen einmal gut oder berühmt würden und Karriere machen könnten, dann hätte irgendeine Großkanzlei mit sehr vielen Namen im Briefkopf sie doch schon lange abgeworben und angeheuert, und sie wären auf dem Wege, reich zu werden, schon ein gutes Stück weiter gekommen. Sind sie aber nicht, sie hocken immer noch an der Uni von Tilburg. Übrigens sind das DIE Highlights von Tilburg:

  • Niederländisches Textilmuseum
  • Museum für Schreibwaren, Schreibmaschinen und Büroeinrichtung
  • De Pont Museum voor Hedendaagse Kunst
  • Außerdem gibt es drei Hochhäuser in Tilburg

In dieser Umgebung kann man sich in irgendeiner Kneipe schon mal die eine oder andere Flasche Genever servieren lassen, um die Geister freier fliegen zu lassen.

„Man, Prof.“, wird der eine Prof. gelangweilt zum anderen Prof. gesagt haben, „ das ist ja so... öööde hier“.

„Ja, Prof.“, wird der andere Prof. gesagt haben, „finde ich auch. Richtig... öööde. Und nun?“

„Man müsste eine Idee haben!“

„Gute Idee“, wird der erste Prof. gesagt haben, um dann zu rufen, „Frau Antje..., Frau Antje! Genever!“

Frau Antje wird sich nicht lange bitten lassen haben.

„Na, Jungs“, wird sie gesagt haben, „mal wieder alles so... öööde hier? Nix Idee? Ihr solltest Euch mal ´was einfallen lassen, damit ihr hier wegkommt... ´nen richtigen Käse... Ist doch... öööde hier! Für Männer von Eurem Format.“

So oder so ähnlich wird das gelaufen sein. Muss so gewesen sein. Und dann kam einer der beiden Profs. auf DIE Idee, „Du Prof., ich habe gestern so einen US-Anwaltsfilm gesehen. Gibt´s auf DVD. Weißt Du wie die das da drüben machen? Die holen sich einen/eine/divers, die sich mit einem Konzern anlegen will. Der/die/divers hat aber keine Chance gegen den Konzern. Und dann kaufen die denen den Grund ab - oder machen´s umsonst, oder so. Damit haben sie dann selbst ein Grund. Und dann legen die sich mit dem Konzern an. Ohne Chance -aber sie gewinnen den Prozess... Du verstehst, was ich meine?"

"Nee."

"Das ist doch ganz einfach, Kaaskopp! Wir müssen uns mit jemandem anlegen, gegen wir keine Chance haben - dann werden wir berühmt werden."

Das leuchtete ein. Zunächst wurde eine lange Liste geschrieben mit allen großen Industrieunternehmen, denen man ´was ans Zeug flicken könnte, nicht dass man ´was hätte – das würde sich finden. Dann kam man darauf, dass die alle richtig gute juristische Abteilungen hätten, bei denen man ja später mal Geld verdienen könnte. Die fielen also aus.

Mörder fielen auch weg, die hatten in der Regel schon einen Anwalt und wenig Geld.

Erpressung war auch in Holland gesetzlich verboten, fiel also auch weg.

Klima? Gutes Thema – interessiert aber mehr oder weniger so niemanden. Fiel also auch weg.

Trump... Trump wäre eine echte Herausforderung. Trump hatte aber schon seinen Giuliani – der würde sie wegbeißen, der scharfe Hund, ihnen die NSA auf den Hals schicken oder sie schlich abmurksen lassen. Das war doch der, der New York mit „Zero Tolerance“ oder so ähnlich sauber gekriegt hatte! Nee, lieber nicht.

Nein, es musste jemand sein, der keine „Hausmacht“ hatte, keine Beziehungen und kein gutes Image.

„Ratten“, sagte einer der Profs., „das trifft auf Ratten zu!“

„Zu sehr“, sagte der andere Prof., „und wer zahlt unsere Rechnung?“

„Stimmt! Warte mal, da fällt mir ein: Katzen“, fiel einem der Profs. ein, „Katzen! Kätzchen. Die sind süß, Frauen mögen die, die haben keine Lobby.“

„Und sie sind Mörder“, fiel dem anderen Prof dazu ein, „wahre Killer! Die muss man alle umbringen. Erschießen! Allesamt...“

„Naja“, wagte einer der Profs. schon ziemlich Genever-selig einzuwenden, „die halten Holland aber auch mäusefrei, stell Dir mal vor: Unsere Deiche und Wühlmäuse... Da ist dann bald nix mehr mit Holland! Oder unser Käse und Mäuse... Da ist dann auch nix mehr mit Käse! Erst kein Land mehr und dann auch kein Käse mehr! Scheiße.“

„Papperlapapp“, (resp. das holländische sprachliche Pendant) wies der andere Prof den ersten Prof. auch schon ziemlich Genever-selig zurecht, „dafür gibt es Mausefallen...“

Am Boden der Flasche Genever riefen sie Frau Antje... Und Frau Antje verstand! Hier war mehr als Genever gefragt. Frau Antje hatte zwischen dem zweiten und dritten Kind an einer Fernuni mal Marketing und Webdesign studiert. Sie goss sich auch einen Genever ein und begann den beiden zu erklären, wie es laufen müsste und würde. Aber erst als die beiden den Vertrag auf einem Bierdeckel unterschrieben hatten, nach dem Frau Antje 25% von ALLEM zustehen würde. Immer.

In Höhe des Etiketts der zweiten Flasche war den beiden dank Frau Antje dann endlich alles klar:

  1. Sie müssten ein juristisches Pamphlet erstellen

    (am besten auf dem Boden des EU-Rechts, da würde man schon etwas finden)

  2. Man bräuchte ein paar Mitkämpfer

    (am besten schießwütige Jäger und professionelle Katzenhasser = organisierte Singvögel-Freunde)

    Die liessen sich im Freundeskreis von Frau Antje schnell finden.

  3. Drei Profs. für Wildbiologie aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, die Katzen- und Piepmatzforschungen betrieben (die wüssten schon, was drinstehen müsste und was keinesfalls!), denn damit mutierte das ganze Projekt zu einem multinationalen und wurde von der EU bezahlt.

  4. Ein oder zwei Journalisten, die den Quark gut durchgerührt in die Welt posaunen würden. Als noch besser erwies sich später Gretas Werbeagentur (Greta war doch gerade auf dem Atlantik unerreichbar unterwegs)

  5. Einen Verlag für das erste Buch „KATZEN. Europas Superkiller“

  6. Einen TV-Sender oder Endemol für einen gleichnamigen Film, der eine Gefühlsatombombe sein müsste

  7. Eine eigene Website www.killercats.com

  8. Einen größeren Verlag für das zweite Buch „KillerCats. No More Birds Anymore“

  9. Dann würden Auftritte bei Meischberger etc. kommen, in denen das Buch beworben würde

  10. Einen internationalen Verlag für das dritte Buch „HUNDE. Sie sind auch nicht besser“

  11. Das vierte Buch wäre dann der Hammer überhaupt: „Haben wir uns doch getäuscht? War es schließlich der Mensch?“

  12.  Spätestens jetzt würde eine Kanzlei mit velen Namen im Briefkopf die beiden für sehr viel Geld anstellen und noch mehr Ged mit ihnen verdienen.

Ja, so wird es angefangen haben, und so wird es enden. Echt.

Ich sage ja immer: Folge der Spur des Geldes. Da liegst Du richtig. Hier oder in Holland.

 

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...