KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. "Kommentare" haben eher kabarettistischen Anspruch. Wenn´s gut ist...
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Eine neue Business-Idee. Super, echt...

Ich habe hier ja schon andere interessante und schlussendlich erfolgreiche Business-Ideen vorgestellt: Zum Beispiel den "Krabben-Generator" oder die "Pfandgräte", um nur 2 zu nennen.

Ich habe mir neulich einen Baum in einem Friedwald gekauft. Das hat mich auf die Idee eines CO2-(Fried)Waldes gebracht.

Jetzt also der CO2-Wald.  Damit ist das Wichtigste ja bereits verraten, aber es lohnt sich weiter zu lesen. Mit der im Folgenden beschriebenen Idee des CO2-Waldes lassen sich die beiden o.g. Ideen rein gar nicht vergleichen. Gut, Sie glauben seitdem nicht mehr, echte Nordseekrabben zu essen, bloß weil es draufsteht oder eine Finkenwerder Kutterscholle, bloß weil es draufsteht. Aber diesmal geht es um „richtig Geld“!

Mich wundert ja, dass auf die neue Idee noch keiner draufgekommen ist.

Ich rede von Wald. Ja, Sie haben richtig gelesen: Wald! Für junge Städter: Dass sind diese eher größeren Grundstücke, die mit Bäumen bestanden sind. Und zwischen den Bäumen stehen – wieder Bäume! Je mehr Bäume, desto besser.

In Brasilien hauen sie die Bäume ja noch hektarweise um – aber mit denen hat ja auch noch keiner gesprochen... Die glauben ja noch, dass man mit Soja bei den Chinesen mehr verdienen kann. Ach, ihr armen Brasilianer...

Nee, nee, Geld macht man mit Grundstücken mit Bäumen, vulgo Wald. Außer in München oder Hamburg oder Düsseldorf oder so, da funktioniert das (noch) mit Häusern. Aber wie lange noch? ich sage nur Mietbremse! Spätestens da wird der Spaß für den ernsthaften Spekulanten aufhören. Gut so, denn jetzt komme ich.

Also, man braucht quadratkilometerweise Land, gerne Bauernland. Wer braucht noch Getreide (da gibt es viel zu viel von auf dem Weltmarkt) oder Hühnerteile (die schicken wir eh nach Afrika, um die dortigen Hühnerproduzenten in den Ruin zu treiben) oder andere landwirtschaftliche Produkte – niemand. Das erzählen wir denen in Brüssel. Die sind

  1. Überrascht
  2. Begeistert, weil sie sich Subventionen sparen können
  3. Hilflos, weil „was machen wir denn?“

Jetzt kommen wir. Wir machen denen in Brüssel klar, dass die Chinesen so gut wie alles besser und billiger können. Aber das in Zukunft hier bei uns machen werden, wg. dem CO2-Fußabdruck der Containerschiffe und Lokomotiven auf der Neuen Seidenstraße. Hier machen = hier produzieren, heißt aber auch, hier CO2 erzeugen. Die können machen was sie wollen, es kommt zum Schluss CO2 raus. Scheiße für die Chinesen.

Ich habe doch gesagt, jetzt kommen wir. Wir machen industriell 3 bis 5 Schritte rückwärts und landen wieder im mittelalterlichen Waldbau – nur anders herum: Statt abzuholzen, forsten wir in ganz großen Maßen auf. Ich denke da an  Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern oder so..., für den Anfang.

Den Chinesen erzählen wir, dass Wald beim Wachsen CO2 bindet. Stimmt ja auch... Naja, im Sommer, im Winter nicht, aber das erzählen wir denen nicht. Die wollen schließlich positive Nachrichten hören, oder? Andererseits, wir könnten Nadelhölzer nehmen, die sind auch zu Weihnachten immergrün. Aber das Holz ist halt Scheiße! Ein Kompromiss, den man den Chinesen sicherlich schmackhaft machen könnte, wäre ein Mischwald.

In weiser Voraussicht hat die aktuelle Regierung (solange sie noch aktuell ist) CO2 „bepreist“ oder mit anderen Worten einen CO2-Zertifikatehandel eingerichtet. Man soll zwar kein CO2 erzeugen, darf aber... wenn man dafür bezahlt. Das Bezahlen geschieht durch Kaufen von CO2-Zertifikaten. Wer CO2 verbraucht (z.B. die Brause-Industrie, oder), darf seinen Verbrauch an CO2 rechnerisch an andere verkaufen. Zum Beispiel an die Chinesen.

Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5+ kg CO2. Bäume legen in den ersten Jahren nach Pflanzung eher geringe Biomassevorräte an. Erst mit zunehmendem Baumalter wird nennenswert CO2 gebunden. Aber das ist in meinem Konzept ja kein Problem, da es auf mehr als 100 Jahre angelegt ist - so haben Forstwirte früher ja auch gedacht und gehandelt.

Das kann sich also lohnen, wenn die CO2-Preise steigen. Aber das werden sie. Keine Bange - irgendwann wählen alle grün, und dann haben wir "unseren Preis".

Wir pflanzen also Millionen Bäumen auf Flächen an, die eh niemand mehr braucht, außer, um Windräder drauf zu bauen. Aber unter den Windrädern ist massenhaft Platz für Bäume. Erst verbrauchen die ja nur relativ wenig CO2, aber in ein paar Jahren machen die es dann richtig. Am besten wären Buchenwälder in 50 Jahren. Dann schlucken die alle CO2-Moleküle, die sie zu fassen kriegen können. Mehr als der brasilianische Regenwald übrigens. Mag man gar nicht glauben, ist aber so. Kein Wunder, im Fußball haben wir die Brasilianer ja auch 7:1 weggeputzt...

Bis dahin sind

  1. Die Chinesen hier die Herren der Industrie
  2. Brauchen die Chinesen jeden Kubikmeter weggefressenes CO2
  3. Sind die Chinesen selber „grün“ geworden

Ich bin gerade dabei, das auszurechnen, wie viel Geld man mit der Idee in 50 bis 120 Jahren verdienen kann

  1. An den CO2-Zertifikaten
  2. Am Holz der dann schon wieder gefällten Bäume
  3. Mit Pellets aus Unterholz
  4. Mit Abenteuerurlauben in den Urwäldern Schleswig-Holsteins, Mecklenburg-Vorpommerns und Bayerns

Schauen Sie bald mal wieder rein, wenn ich das Ergebnis ausgerechet haben werden – hoffentlich sind die Zellen in Excel groß genug für die Summen.

Nach meiner ersten, sehr groben Berechnung kommen wir auf eine Anbaufläche von 97130 km2 mit insgesamt 3,9 Milliarden Bäumen. Pro Baum rechne ich mit 15 kgCO2-Aufnahme pro Jahr – das sind dann 58.000.000 t CO2 pro Jahr. Legen wir für die ersten 20 Jahre einen Durchschnittpreis von 40 €/t, für die folgenden 30 Jahre einen von 100 €/t und die letzten 50 Jahre einen von 180 €/t fest, ergeben sich über 100 Jahre Einnahmen von ca. 750 Milliarden €. Wenn wir die Variablen geringfügig verändern werden locker mehr als 1 Billiarde € erreicht. Das nennt man nachhaltig! Interessiert?

Übrigens brauchen wir für 2020 für unser Team noch 1-2 ausgebildete Förster und 1-2 Botaniker (Schwerpunkt Waldbau) und 1 Umweltchemiker, 5 Marketingfachleute sowie ca. 200 Mitarbeiter für den Außendienst, die die Idee auf Provisionsbasis an Investoren verkaufen.

Sie sehen Probleme in Holzschädlingen? Keine Sorge, die verbieten wir einfach. Und ansonsten sind da 80 Millionen Deutsche, die dann einen Job brauchen... Ich habe doch darauf hingewiesen: Wir entwickeln uns zurück - zu Sammlern und Jägern. Ware wir doch alle schon einmal. ist gar nicht so lange her.

 

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