KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. "Kommentare" haben eher kabarettistischen Anspruch. Wenn´s gut ist...
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Stichwort „Kleingeld“, also „ohne Kleingeld“

Die folgende Presseschelte (der Ostseezeitung vom 30. Januar) ist einmal wieder alternativlos.

„Runden bitte: Kleine Münzen adieu!“

Die Ostseezeitung setzt am 30 Januar 2020 ein Ausrufezeichnen dahinter und macht sich damit die Forderung von Frau von der Leyen (CDU, EU) zu eigen. Ausgerechnet Frau von der Leyen, die als Bundeswehrministerin bravourös gescheitert ist, weil sie mit den Ihr zur Verfügung stehenden Milliarden Euro (nicht Cent!) nicht umgehen konnte, will jetzt als EU-Chefin die kleinsten Münzen abschaffen, als ob die nichts (wert) wären (und sich gleichzeitig auf EU-Kosten eine Wohnung herrichten lassen).

Die Ostseezeitung zitiert den Bundesbank-Vorstand Beerbaum sinngemäß: „Wer den Pfennig nicht ehrt...“. Beerbaum, der nun wirklich mit viel Geld umgeht, hat die Einstellung offenbar noch parat, was irgendwie unerwartet sympathisch klingt.

Anders denken offenbar die in der o.g. OZ zitierten Bäckereifachverkäufer, die offenbar ein Problem mit dem Multiplizieren mit Zahlen mit der Ziffer 9 am Ende haben – woran (und das geht im Artikel der OZ völlig unter) das Verzichten auf 1- und 2-Cent-Münzen nichts ändern würde.


Ein Hinweis: Wenn das Multiplizieren (Malnehmen) mit 9 so schwierig ist...

Das geht so ganz einfach. Nehmen wir an, Sie wollten 9 mal 5 nehmen. Kompliziert! Hätte man damals in der Schule auswendig lernen müssen. Machen Sie es mal so: 9 = 10 minus 1. Und jetzt mal 5. 10 mal 5 ist 50 (das war einfach, oder). ) 9 ist aber eins weniger als 10. Also ziehen wir 5 mal 1 (= 5) ab. 50 weniger 5 ist 45. Bingo – so einfach ist das. Sie können es nachrechnen, stimmt!


Womit wir zum angeblichen Problem 2 der zitierten Bäckereifachverkäufer kommen: Das Auffüllen der Kasse mit 1- und 2-Cent-Münzen vor Ladenöffnung! Das hört sich ja auch geradezu gemein an. Denn da muss man/frau die abgepackten und abgezählten Münzrollen öffnen und in die entsprechenden Fächer der Kasse kippen. Aber das ist doch nichts, was die Bäckereifachverkäufer überfordern sollte, finde ich.

Abends müssen die Münzen dann entweder in Beutel gefüllt– ums Abzählen muss man sich dann nicht kümmern – oder in von der Bank gelieferte Papierstückchen eingerollt werden.

Wenn man die Münzen in Papierröllchen eingewickelt bei der Bank abliefern muss, ist der Aufwand auch beschränkt. Dazu gab es zu meiner Zeit entsprechende Plastikhilfen, in die jeweils genau 50 oder 100 Münzen passten. Inwiefern es so viel mehr belastend ist, 1-, 2-, 5-, 10-, 20- und 50-Cent-Stücke sowie die 1- und 2-Euro-Münzen abzuzählen oder zur Bank zu bringen, wo es entsprechende Zählautomaten gibt, als nur die 5-, 10-, 20- und 50-Cent-Stücke sowie die 1- und 2-Euro-Münzen, leuchtet nicht ein. Mir jedenfalls nicht.


Einschub, der hier eigentlich gar nicht her gehört: Wenn Frau von der Leyen die 1- und 2-Cent-Münzen anschaffen will, sollten konsequenterweise die Ziffern 1 und die 2 in der Mathematik gleich mit abgeschafft werden (Stichwort: "1, 2-Exit"), denn wenn die Wirtschaft sie nicht braucht, wer denn dann? Die 1 ist so klein, die ändert bei Rechnungen so gut wie nix und die 2 fast nix. In diesem Zusammenhang soll darauf hingewiesen werden, dass das Rechnen mit 7 und 9 geradezu übermenschliche Intelligenz erfordert. Würde man sie streichen, hätte das vermutlich großen positiven Einfluß auf die Abiturnoten. Ach ja, bevor ich es vergesse, die 0 kommt aus dem Mittleren Osten! Aus dem Mittleren Osten (Palästina, oder so) - da wo die ganzen Migranten herkommen - sie ist also politisch nicht korrekt! Wir sollten sie wirklich ignorieren oder besser gleich verbieten. Und wer unbedingt eine Null braucht, denkt sowieso an den Scheuer Andreas von der CSU. Wissenschaften wie Astrophysik oder so, in denen manchmal alle Ziffern plus unendlich gebraucht werden, sollten als mehr oder weniger verbotene Geheimwissenschaften mit haut gout gelten, deren Grundvoraussetzungen an den Schulen sowieso nicht gelehrt werden sollten. Angehende Astrophysiker können die vollständige Zahlenreihe schließlich in ausschließlich für sie freigegebenen okkulten Vorbereitungskursen lernen.


Verräterisch die Aussage der Volksbanken/Raiffeisenbanken zum Umgang mit Bargeld: Immer höherer persönlicher, technischer und logistischer Aufwand! Ja, bitte, wofür ist eine Bank denn da? Nur um Geld zu verdienen? Dann haben die ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verstanden! Ein wenig Service soll schon sein. Natürlich würden Banken das Bargeld am liebsten abschaffen. Und nur noch mit virtuellen Kontobewegungen Geld verdienen – das wär´s für die Banken. Dann bräuchte man auch keine teuren Mitarbeiter mehr, dann täten es ein paar Geschäftsführer und viele billige Algorithmen.

Und wenn wir dann nur noch Plastikgeld haben, dann gnade uns Gott, wenn die „garantiert unfehlbaren“ Algorithmen doch Fehler machen (dass das passieren wird, darauf können Sie einen lassen...), und dem falschen Menschen das Konto sperren. Denn der ist dann am A... ohne Bargeld! Und das diskutieren Sie dann mal mit einem anderen Algorithmus, der von der Unfehlbarkeit der Algorithmen überzeugt ist.

Das können sich die hübschen jungen Damen auf den Titelseiten der letzten Tage der OZ, die für das Abschaffen der Kleinmünzen und damit für den Einstieg in die bargeldlose Zukunft plädieren, der garantiert nur wenige Jahre auf sich warten liesse (mit der Begründung der Schwarzgeldbekämpfung – ha, ha, Ex-Finanzminister Schäuble lässt höhnisch grüßen), wahrscheinlich noch nicht vorstellen. Sowas ist vielleicht das Vorrecht der Jugend – aber genau deshalb sind die meisten Firmenchefs eben auch keine 19 Jahre alt...

Artikel 1500 

Genauso, wie die Jungen wahrscheinlich an das Gute in den Kaufmannsherzen der H&Ms, Zaras, Mangos, Pennys, Lidls und der Bäckereiketten etc. glauben, die natürlich jeden zweiten Preis deutlich abrunden und die andere Hälfte nur sanft aufrunden würden. Nee, meine Damen, leider wirklich nicht... So wird es genau nicht werden! Aber das können Sie vielleicht auch nicht wissen oder auch nur glauben. Sie haben ja auch damals nicht miterlebt, was mit dem Geldwert bei der Einführung des Euro geschah...

Ich halte es mit der (laut Foto deutlich erfahreneren) Frau Blohm: Gegen die Abschaffung des Bargeldes bin ich auf jeden Fall! Nach mir kann die Generation der jungen Damen mit dem Geld tun und lassen, was sie will – von mir aus, es abschaffen. Aber ich warne vor dem Abschaffen der kleinen Münzen und damit dem Einstieg in die Welt des Plastikgeldes und von apple pay etc., denn die (die kleinen Münzen) könnten bei ihrer Rente noch einmal wichtig werden.

Ein letztes Wort zum Kommentar von Herrn Benjamin Fischer – der ist wirklich schmerzhaft, Herr Fischer, das tat beim Lesen weh! Und, Herr Fischer, lassen Sie die Kirche im Dorf und nicht im Kommentar (außer Sie wollen Missbrauch anklagen).

Früher haben wir statt Kleinmünzen für den Klingelbeutel übrigens die richtig klingenden Knöpfe verwendet.

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...


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