KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. "Kommentare" haben eher kabarettistischen Anspruch. Wenn´s gut ist...
Doch, es lohnt sich evtl., hier zu stöbern!

Damals sahen Schiffe noch wie Schiffe aus...

War früher alles oder nix besser? Früher war alles besser, kann man so sicherlich nicht stehen lassen. Denn wir leben länger, wir konsumieren mehr, wir erleben technischen Fortschritt...

Wir leben länger, muss man wohl als Fortschritt bezeichnen. Offenbar will jeder Wurm, jede Zelle und jedes Bakterium (über)leben. Um jeden Preis und egal wie, aber immerhin überleben. Dahinter stehen für uns Menschen Fortschritte in Hygiene, Medizin und grundsätzlich bessere Lebensbedingungen, wie z.B. leichtere Arbeit etc.

Ich kann mich z.B. noch daran erinnern, dass man in den 50er Jahren in den Straßen noch Kinder mit Kinderlähmung (mit diesen fürchterlichen Krücken) sah oder in der Zeitung auch mal Fotos von Kindern in der Eisernen Lunge. Das muss man wirklich nicht wiederhaben. Das ist heute eindeutig besser.

Wir konsumieren fast ungehemmt mehr, zu viel (?), da kann man schon mal fragen, ob das wirklich besser ist – vor einem Aspekt wie Nachhaltigkeit vielleicht denn doch nicht.

Technischer Fortschritt (ich hatte mich eben vertippt und Fortschrott statt Fortschritt geschrieben – das hat irgendwie was...). Nee, nicht alles, was uns als Fortschritt verkauft wird, hilft uns besser zu leben. KInder oder Jugendliche können sich ein Leben ohne Handy gar nicht mehr vorstellen und schauen ziemlich dumm aus der Wäsche, wenn man ihnen erklärt, das Handyfreiheit - kein Handy zu besitzen - eine ganz große Freiheit vor Überwachung (durch die Eltern) bedeutet. Ähnliches gilt (allerdings anders) für das Internet. Kein Internet zu haben, bedeutete für meine Generation, bei anstehenden Fragen, die Eltern zu fragen, im Lexikon nachzuschauen, in eine Bibliothek zu gehen. Das Ergebnis nannte man dann in Summe „Bildung“ – heute reicht es zu wissen, dass man alles im Internet nachschauen kann. Kein Internet bedeutet aber auch, nicht überwachbar zu sein. Gut, darauf legt die junge Generation offenbar keinen Wert mehr, wir damals (Volkszählung!!!) schon.

Früher war nix besser, ist natürlich ebenfalls purer Blödsinn. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, heute wäre alles besser. Nee, nee...

In der Zeitung habe ich heute gelesen, dass Brötchen vom handwerklich arbeitenden Bäcker wieder ganz groß im Kommen seien. Na großartig. Ein Absatz später wurde eine Bäckerei-Kette mit 95 Verkaufsläden als Handwerksbetrieb bezeichnet – deren Brote und Brötchen seien entsprechend toll, weil die nur noch natürliche Grundstoffe verwendeten. Genau die Brötchen hatte ich zum Frühstück auf dem Teller: Reines Gummi! Da kann ich nur schließen, dass der Journalist a) jünger ist und b) noch nie ein „gutes altes“ resches oder krosses Brötchen genossen hat.

Mindestens die Brötchen waren früher aber Klassen besser!

Zeitungen wie die Kieler Nachrichten oder Die Zeit, Journale wie SPIEGEL oder STERN können ihren namensgleichen Vorgängern keinesfalls das Wasser reichen, einfach deshalb, weil die Journalisten wirklich schlechter geworden sind. Vielleicht haben Sie auch einfach nicht mehr genug Zeit für Recherchen, weil die Redaktionen „verschlankt“ wurden oder sie nebenbei auch noch das Layout mit machen müssen?

Kabarettisten waren früher bewundernswert gut (gut, viele, mindestens das Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Letztere waren so gut, dass das Bayerische Fernsehen sich aus Übertragungen schon einmal ausgeschaltet hat. Die Bayern haben dann Heidi oder Bambi oder so vorgesetzt bekommen, glaube ich). Heute treten im TV und auf den diversen Bühnen ja keine Kabarettisten mehr auf, sondern Comedians, die sich mühsam von Gag zu Gag hangeln, gerne auch im Bereich unterm Gürtel. Grausam!

Ganz besonders „grausam“ ist es dem Herrn Nuhr zuzuhören oder zuzuschauen, der regelmäßig im 1. Programm zu bewundern ist. Schlimm, ganz schlimm! Immerhin hat er es geschafft, sich als 1-Mann-Kabaret am rechten Rand der Gesellschaft zu positionieren – inkl. Springerstiefel.

Der Nuhr hat sich neulich darüber lustig gemacht (lustig, lustig, haha), dass es die Einstellung gäbe, früher sei alles besser gewesen. Das war es sicher nicht – aber manches eben doch! Darunter manches Wichtiges.

Das ist etwa so, wie ja erst in letzter Zeit sogar von manchen CDUlern zu hören ist, dass in der DDR eben nicht ALLES grottenschlecht war. Arbeitsplatzgarantie, Mietspiegel, Stellung der Frauen, Polikliniken, die moderne Schreibschrift der DDR – manche behaupten, auch der Sex sei besser gewesen..., naja. Irgendwann wird schon noch das eine oder andere hinzu kommen.

Ich behaupte ja, dass die Schulen früher besser waren. Ich kann mich nur mit Mühe erinnern, dass bei uns Stunden ausgefallen sind, weil es keine Lehrer gab. Vielleich mal eine im Schuljahr... Das war´s aber auch schon. Hitzefrei? Vergiss es... Allerdings haben auch nicht alle Kinder eines Jahrganges Abitur gemacht! Kein Ministerium kam auch nur ansatzweise auf die Idee, so eine Vorgabe vorzugeben. Auf der Oberrealschule für Jungen starteten wir mit 48 Schülern (nach einer Aufnahmeprüfung, bitteschön), Abitur machten schließlich 12 oder 14 (da müsste ich noch einmal nachschauen). Dass jedes Jahr Mitschüler ausschieden, war normal. Die gingen dann zur Mittelschule. Damals gab es aber noch Handwerker, und die fanden Lehrlinge! Super.

Impfungen! Diverse Impfungen waren für Kinder einfach Pflicht. Die wurden in der Schule durchgezogen. Ich kann mich nicht erinnern, dass es Impfverweigerer aus überbesorgten Elternkreisen gab (naja, gut, Zeugen Jehovas vielleicht?). Impfungen wurden als Fortschritt betrachtet – vielleicht, weil man die Polio-Opfer noch in den Straßen sah oder sich später an sie erinnern konnte? Weil es noch Tuberkulose gab, gingen wir im Klassenverband zur Röntgenreihenuntersuchung. Vielleicht kommt das ja mal wieder, weil die Tuberkulose wieder auf dem Vormarsch ist? Gibt es eigentlich noch einen Schulzahnarzt – bei uns schon! Vermutlich wird es für alles das Verweigerer geben, die glauben, Krankheiten durchzumachen, sei für ihre Kinder irgendwie gesund... So eingestellte Eltern sind heute ja ohne weiteres zu finden und halten sich auch noch für fortschrittlich. Pfeifen! Das war früher eindeutig besser geregelt...

Es war auch nicht alles abgesperrt! Den Kieler Hafen konnten wir als Jungen ungehindert betreten, das war unser Spielplatz. Versuchen Sie heute mal, einen Hafen zu betreten, da ist vielleicht ´was los... Können Sie glatt vergessen. Es ist doch so: Alles was interessant ist, ist verboten. Sie dürfen nicht einmal auf Bahnhöfen fotografieren! Doch, wirklich, habe ich selbst erlebt. Erst kam die „Security“, dann die Bundespolizei.

Ist es denn wirklich besser, dass heutzutage jeder mindestens ein Auto hat (hat – nicht etwa besitzt! Die meisten sind doch Firmenwagen oder Leasing-Autos oder auf Kredit gekaufte Karren, die in Wirklichkeit der Bank gehören)? Familien haben oft mehr Autos als Familienmitglieder. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird man – wg. des Klimas und des miesen CO2-Abdruckes und überhaupt, weil man mit Auto eine Umweltsau ist – sein Auto verstecken müssen. Die Schulden werden aber bleiben! Früher hatten wir statt Autos deutlich mehr Bahnen, Busse und v.a. Straßenbahnen (doch ich kann mich in Kiel noch an die Linien 1, 2 und 4 erinnern). Irgendwann wurde „Straßenbahn“ ansich für die Politiker „bäh“. Folglich riss man die Schienen aus den Straßen und verkaufte die Straßenbahnzüge nach Istanbul. Ich vermute, dass sie da heute noch fahren...

Ach so, und Firmen lagerten in Kiel und in ganz Deutschland die für die Produktion benötigten Waren auf dem Firmengelände in Hallen o.ä. und nicht auf den verstopften Autobahnen. „Just in time“ kannte damals nur der Papa, wenn er bei der Mutter lag!

War eben doch eine schöne Zeit und in mancher Hinsicht die Schönere... Vor allen sahen Schiffe damals noch wie richtige Schiffe aus, für mich wichtig!

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...


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