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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Für "läppische" 3.500 Corona-Tote machen wir den Laden dicht...

Am 15.4.2020 hatten wir ca. 3.500 Corona-Tote in Deutschland. Dabei ist es den Betroffenen wahrscheinlich egal, ob „mit“ oder „an“ gestorben...

Hinter jedem einzelnen steht ein Mensch, ein Schicksal, trauern Angehörige. Das ist klar.

Aber „absolut“ betrachtet ist die Zahl doch eher „enttäuschend“ gering... oder ein großer Erfolg. Denn in Deutschland sterben pro Jahr ohne Corona „stücka“ 950.000 Menschen, so in etwa, das schwankt geringfügig.

Die drei häufigsten Todesursachen waren in den letzten Jahren

  1. Erkrankungen des Kreislaufsystemes: 340.000 (ca. 37%),
  2. Krebs o.ä.: 240.000 (ca. 25%,
  3. Erkrankungen der Atemwege: 64.000 (ca. 7,5%).

Die Grippe kommt „irgendwann ganz weit hinten“ in der Liste der Todesursachen. In „guten“ Grippejahren (wenn es besonders viele Grippetote gibt) sterben zwischen 20.000 und 25.000 Menschen in Deutschland an dieser viralen Infektion. Dabei ist zu bedenken, dass die Anzahl der Grippetoten ganz anders als bei Corona über sog. Übersterblichkeits-Analysen berechnet werden, ganz selten wird - auch in „guten“ Grippejahren - als Todesursache eine Grippe immunologisch nachgewiesen (zwischen 275 und 1.675) .

Das ist anders bei Corona. Jeder in den täglichen Nachrichten vermeldete Corona-Tote ist immunologisch bestätigt an oder mit Corona gestorben. Okay, Mitte April hatten wir ungefähr 3.500 Corona-Tote, wie es weitergeht steht in den Sternen – aber es werden offenbar deutlich weniger; lassen wir es zum Jahresende 10.000 geworden sein.

10.000 Tote – das ist nur etwa die Hälfte der Grippetoten eines „guten“ Grippejahres. Nicht so viel, sollte man bei dem Ballyhoo um Corona meinen. Es ist sogar fraglich, ob man diese Corona-Toten in einer Kurven-Darstellung der Übersterblichkeit überhaupt als Delle wahrnehmen kann.

Hinzu kommt, dass es sich bei den Corona-Toten vor allem um alte Menschen (>75 Jahre) mit schweren Grunderkrankungen handelt. Ein Teil der sog. Corona-Toten wäre vermutlich auch ohne Corona aus anderen Gründen verstorben. Und nie vergessen: Das Leben selbst ist tödlich! Todesrate unübertroffene 100% (minus 1. Sie wissen, wer!).

Jetzt könnte man zynisch sagen, dann bleiben nur noch schlappe 2.500 tote jüngere bis mittelalte Menschen, also bruttosozialprodukt-aktive Menschen, die gestorben sein werden. 2.500 von 81 Millionen Deutschen. Mal ehrlich, wie wenig ist das denn? Genau, ca. 0,003%.

Und für 0,003% der ganze Aufwand, der getrieben wurde und wird? Nicht zu vergessen, von denen wären ja auch noch einige durch andere Krankheiten und Unfälle gestorben...

Damit ist klar, dass ein ganzes modernes Hochleistungsindustrieland wegen „läppischer“ vielleicht 2.000 Toten wirtschaftlich heruntergefahren und über Wochen in wirtschaftlicher Nulllage gehalten wurde, dafür müssen alle in häusliche Quarantäne? Nur so ganz nebenbei bemerkt, pro Jahr sterben in Deutschland ca. 3.000 Menschen im Straßenverkehr und niemanden juckt es... Für diese 2.000 sicherlich armen Kerle dürfen die aktiven jungen Menschen sich nicht mehr treffen, nicht mehr arbeiten, keinen Spaß und keinen One-Night-Stand mehr haben? Von Tinderei ganz zu schweigen. Dafür müssen viele Frauen und Kinder evtl. häusliche Gewalt erleben? Dafür gibt es keine billigen All inclusive-Urlaubsreisen in den Süden mehr, keine Kreuzfahrten? Dafür müssen ganze Branchen pleite gehen oder mit Hunderten von Milliarden Euro gerettet werden? Woher kommt denn das ganze Geld? Kein Fußball oder Handball in stimmungsgeladenen Arenen mehr? Eigentlich geht nix mehr...

Naja, ganz so ist das ja nicht. Eigentlich ist es sogar ganz anders!

Denn hätte es diesen Lock-down und diese häusliche Quarantäne und die teure Umrüstung der Krankenhäuser nicht gegeben, dann hätte es eben nicht nur diese oben vermuteten 10.000 Corona-Tote gegeben, sondern im besten Falle vielleicht nur 100.000 und im schlimmsten Fall aber bis zu 600.000. Dann wären nicht nur die Kliniken an ihre Grenzen gekommen, sondern auch die Bestattungsunternehmen, dann wären aus öffentlichen Parks Massengräber geworden – New York hat es vorgemacht.

Und DIE Delle wäre in der Übersterblichkeits-Kurve wohl nicht mehr zu übersehen gewesen. Denn das wären 2/3 mehr Tote gewesen als in normalen Jahren. Klar, auch das wären viele ältere Menschen mit Vorerkrankungen gewesen, aber eben AUCH sehr viele Jüngere.

400.000 tote Alte hätte natürlich kurz- und mittelfristig das Gesundheits- und Pflegesystem deutlich entlastet – weniger Belastungen für Angehörige und weniger Pflegepersonal, das bedeutet weniger Ausgaben. Gut für die Pflegeversicherungen...

Zugegeben das hätte auch den seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholten Forderungen junger Politiker aller Parteien (v.a. FDP und CDU) entsprochen, die am Rentensystem sparen wollen, weil ihre Generation „das ja das alles bezahlen“ müsste (nämlich die Renten und Pflegekosten der überlebenden Alten). Überschlagsweise berechnet hätte das 30.000.000.000 € an Rentenzahlungen gespart, gegenüber den Zahlen, wenn die Alten jeweils noch 5 Jahre länger gelebt hätten. Allerdings hätten die Einkommensteuern und v.a. MwSt. gezahlt, knapp die Hälfte der o.g. Summe wäre ja schon einmal gleich wieder an den Staat geflossen.

Naja, ich denke, summa summarum ist das grundsätzlich schon richtig gelaufen...

Im Einzelnen ist natürlich vieles völlig falsch gelaufen. In erster Linie ist da der junge, agile und ach so aktive Gesundheitsminister Spahn zu nennen. Der hat gar nichts gemacht, als in China schon „die Kacke am Dampfen“ war, als US-amerikanische Geheimdienste schon Warnungen in die Heimat schickten (die Trump missachtete), unser Spahn hat immer noch nichts gemacht, als die Chinesen Wuhan schon abgesperrt hatten.

Nichts gemacht bedeutet in diesem Falle, keine Vorsorge getroffen, deutsche Krankenschwestern und -pfleger, Ärzte und Altenpfleger eben nicht mit Schutzkleidung zu versehen. Der Innenminister hat auch nichts für Polizei, THW, Zoll und Bundespolizei besorgt. Die beiden Männer haben es eben echt versaut. Dabei lag die Blaupause für die Corona-Epidemie seit 2012 allen Ministerien vor. Alle haben gewusst, was da kommen würde, nur nicht wann, das ist richtig.

Und beide haben es tatsächlich vermieden, irgendwann einmal davon zu reden, dass sie diese bei Politikern so beliebte Verantwortung übernehmen würden. Das war Absicht, davon bin ich überzeugt.

Irgendwann wird man sie zur Verantwortung ziehen müssen.

Ach ja, SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach hat auch nix gesagt – auch ab mit ihm in die Verantwortung.

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