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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Schlappe 1.000 € Prämie

Ein vom Kabinett gebilligter Gesetzesentwurf sieht einen steuerfreien Pflegebonus von bis zu 1.000 € für Beschäftigte in den Altenheimen wegen der besonderen Belastung in der Corona-Krise vor. Auszubildende erhalten bis zu 900 €.

Länder und Arbeitgeber können diese Corona-Prämie auf bis zu 1500 Euro aufstocken.

Die Kosten übernehmen die Pflegekassen, sie sollen einen Zuschuss vom Bund bekommen. Der Bonus für Altenpfleger werde die Krankenkassen und den Bund eine Milliarde Euro kosten. Das sei viel Geld, auch in dieser wirtschaftlichen Lage, sagte Gesundheitsminister Spahn, aber es sei gut angelegtes Geld, weil es jene erreiche, die jeden Tag hart arbeiteten, fügte er hinzu. Er wünsche sich, dass das auch wahrgenommen werde, sagte der Minister noch. Soweit die Fakten.

Nun zum Kommentar

Kleiner Hinweis, Herr Spahn: Unsere Helden*innen, für die in manchen Straßen abends aus den Fenstern geklatscht wurde (das hat nix gekostet, kam im Fernsehen aber super ´rüber), waren auch Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte in Krankenhäusern und vermutlich in Praxen.

Die einen kriegen bis jetzt nix – das sind die Krankenhausmitarbeiter*innen, denen Sie, Herr Spahn, keine ausreichenden Schutz- und Arbeitsmittel zur Verfügung stellen konnten. Sie erinnern sich, Herr Spahn? Es gab keine Schutzkittel, keine Masken und keine Tests. Sie hatten außer großen Worten in der Bundespressekonferenz „In den nächsten Tagen kommen Millionen Masken...“ nix.

Irgendwie hat mich das an das Reaktorunglück in Tschernobyl erinnert: Die haben da auch Helden zum Schaufeln ohne Schutzkleidung auf das kaputte Dach geschickt... Die Radioaktivität hat keiner gesehen, unsere Viren aber auch keiner! Das war zweimal echte Scheiße. Nur, einmal waren das Russen, die eh nix haben und können, und einmal waren das unsere Leute, wo wir doch alles haben und können...

Aber unsere Helden*innen haben auch nur den Applaus der anderen – super!

Die anderen, die Sie, Herr Spahn, in ihren Jobs ebenfalls jämmerlich allein und ohne ausreichende Schutzmittel gelassen haben, nämlich die Altenpfleger*innen werden nun mit läppischen 900 bis 1.000 € und einige – wenn andere mitspielen - vielleicht mit bis zu ebenso läppischen 1.500 € abgefunden.

So der geniale Plan. Auf den Sie, Herr Gesundheitsminister Spahn, offenbar stolz sind. Ich finde Sie, die Summen und das Vorgehen ziemlich schofelig. Erst bringen Sie nix her, ich meine Schutzmittel, und dann speisen Sie, Herr Spahn, unsere Helden*innen mit 1.000 € (oder so) ab. Das soll den Staat jetzt eine Milliarde € kosten. Wow, so viel Geld? Aber allein für die Lufthansa hat Kollege Altmaier 10 Milliarden €... Ehrlich, das war und ist jämmerlich, Herr Spahn.

Jämmerlich, weil

  1. die Summe ist zu niedrig
  2. es sich um eine Einmalzahlung handelt
  3. das Geld noch nicht auf dem Konto der Helden*innen ist, das wird auch noch dauern, da bin ich mir ganz sicher... Und ich bin mir gar nicht sicher, ob es dort jemals ankommen wird?

Wie wäre es denn gewesen, wenn man

  1. die Finanzämter angewiesen hätte, die Prämien sofort in voller Höhe auszuzahlen (die hätte Vater Staat sich ja von den Kranken-/ Pflegekassen zurückholen können). Die Finanzämter kennen schließlich Namen, Berufe und die Konten!

und die Arbeitgeber der Helden*innen

  1. verdonnert hätte, einen „guten“ Tarifvertrag abzuschließen und
  2. die miesen Arbeitgebertypen, die das verweigert hätten, gesetzlich gezwungen hätte, den Tariflohn inkl. Urlaubsanspruch etc. zu zahlen
  3. sofort einen anständigen = attraktiven Mindestlohn festgelegt hätte (und nicht erst in ein paar Jahren)
  4. sofort ausländische Quereinsteiger*innen als Pflegerinnen zugelassen hätte

Vorteile wären gewesen

  1. die Anerkennung wäre sofort = jetzt da gewesen
  2. die Motivation auch
  3. der Beruf wäre attraktiver geworden und mehr Menschen würden sich als Pflegekräfte ausbilden lassen

Und wenn erst einmal alles vorbei ist mit der Corona-Krise, dann werden Sie sich den Mund abputzen, zum Tagesgeschäft übergehen und in die Runde fragen, ob da etwa etwas gewesen wäre? Und wenn ja, werden Sie fragen, ob Sie das nicht „klasse“ hingekriegt hätten? Haben Sie nicht, Herr Spahn, wirklich nicht!

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