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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am Rumdenken...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Ich glaube das ja nicht

Wahrscheinlich bin ich wieder einmal der einzige, der das so sieht: Ich wundere mich nämlich über all die Unternehmer, die nicht nur jetzt sondern eigentlich immer im Sternzeichen des Pleitegeiers leben.

Da haben wir 4 bis 8 Wochen Lock Down – und fast alle sind fast Pleite... Das kann doch nicht sein. Es überrascht denn doch, wer sich im Moment nicht alles aus der Deckung traut, wenn es darum geht einen finanziellen Rettungsschirm vom Staat zu fordern. Kredit ist nicht genug, denn den müsste man ja „unfairerweise“ später einmal zurückzahlen. Nein, es soll bitte schön geschenktes Geld sein! Das nenne ich einmal eine neue Form von Kapitalismus.

Wer ist da nicht alles?

Diverse Kleinkünstler, Kabarettisten, Musiker, Zauberer, Luftballonverdreher, Haarverlängerungsflechterinnen und Fingernagelkleberinnen und freie Drehbuchautoren – Euch fehlen die privaten Feste und Hochzeiten, bei denen Ihr auftreten könnt? Ja, Mensch, Leute, als Ihr Euch Euren Beruf ausgesucht habt, hat Euch da niemand – kein Vater, keine Mutter, keine Großeltern oder andere Gutmeinende, nicht einmal ein Ausbilder? – gesagt, dass man sich als allererstes ein finanzielles Polster für schlechte Zeiten anlegen muss? Man kann sich ein Bein brechen oder krank werden – und dann? Das Polster braucht man auch wegen der Steuernachzahlungen und Steuervorauszahlungen! Schon mal gehört? Und die von Euch, die die die Staatsknete fordern sind doch nicht alle „heurige Hasen“, die ihre erste (Verdienst)Saison noch nicht antreten konnten, oder? Konntet Ihr nicht mangels Auftragsgagen? Ihr lebt immer von der Hand in den Mund? Ehrlich, das ist nicht gut. Das macht auf Dauer auch keinen Spaß. Dann seid Ihr nicht gut genug, ehrlich, dann betreibt Ihr das als Hobby und nicht als Beruf.

Man kann das auch ganz anders sehen:

Wir sind doch angeblich ein reiches Land mit höchstem sozialen Standard, oder? Und dann melden sich allein in Mecklenburg-Vorpommern an den ersten beiden Tagen dieser 15.000€-Regelung über 15.000 Selbsständige an, um an dieses Geld zu kommen. Dann sind wir doch kein reiches Land, oder?

Restaurantbetreiber, Hoteliers und Freiberufler. Ihr wollt uns erzählen, dass Ihr in den letzen 10 bis 20 Jahren kein finanzielles „Fettpolster“ anlegen konntet? Leute, kommt..., wir anderen sind doch nicht doof! Natürlich habt Ihr! Ich kann doch „über den Daumen“ kalkulieren, wie viel Ihr an einer Pizza und zwei Glas Wein verdient... Aber Ihr habt alles optimal minimiert versteuert und aufs Privatkonto überwiesen. Und da soll es Eurer Meinung auch schön bleiben. Und von wegen in schlechten Zeiten davon leben – so ein Unsinn, denkt Ihr. Und: Alles mein! Und: Das soll es auch bleiben!

Restaurant oder Hotel gehören Euch schon 20 Jahre – bezahlt! Mitarbeiter? Saisonkräfte. Entlassen oder es gibt Kurzarbeitergeld – macht die Mitarbeiter billig. Fixkosten? Entfallen zurzeit weitgehend. Strom, Wasser, Licht – Abschlagzahlungen kommen zum Jahresende anteilig zurück. Versicherungen? Ja, die bleiben. Steuern? Kann man verhandeln.Website mit Buchungssystem. Kommt, das fällt nicht ins Gewicht. Staubwischen? Könnt Ihr selber.

Eure Firmenkonten sind vielleicht wirklich leer – Ihr seid ja nicht doof. Ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass Ihr als Unternehmer jedes Jahr „auf Kante genäht“ lebt? Dass da nie nix über bleibt? Und das soll für eine ganze Branche in diversen Urlaubsgegenden gelten. Nee, nee ...

Klar, habt Ihr investiert – aber dafür habt Ihr seit Jahren wachsende Umsätze und Abschreibungen. Die neue Küche habt Ihr einbauen lassen, weil Ihr sonst ja Steuern zahlen müsstet. Dafür fahrt Ihr den Firmen-AUDI-SUV und die Frau Gemahlin das Firmen-Fiat-2Sitzer-Cabrio und Fräulein Tochter den Firmen-Fiat 500. Alle natürlich auf Firmenkosten.

Und dann sind da ja noch all die anderen schönen Abschreibungsdinge von den Handies, Laptops und Pads aller Familienmitglieder bis hin zum Montblanc-Füller des Chefs natürlich auch auf Firmenkosten, klar, dass die Leasingraten von dem ganzen Schrott Euch jetzt große Löcher ins leere Konto fressen. Da fordert Ihr jetzt Staatshilfen. Geschenkt, nicht geliehen. Wovon soll man denn einen Kredit auch zurückzahlen?

Nee, mal ehrlich, ich glaube, da wird von vielen auf sehr hohem Niveau sehr professionell gejammert!

Am besten natürlich von der Autoindustrie. Die geben sich mit Kleinkram ja gar nicht erst ab. Wenn Mercedes-Benz für 140.000 Mitarbeiter Kurzarbeitergeld haben will, dann kommen da ganz schnell Milliarden zusammen. Und dann wollen VW, AUDI, PORSCHE und BMW das natürlich auch. Noch einmal Milliarden. Reicht aber nicht, jetzt sollen für ihre Ladenhüter mit Verbrennungsmotoren auch noch Kaufprämien ausgeschrieben werden.

In guten Zeiten bestehen die Firmenchefs darauf, dass wir im Kapitalismus leben und Gewinne das heilige Ziel sind und sie Boni in Millionenhöhe verdienen. Und für ihre Aktionäre natürlich Ausschüttungen selbstverständlich sein müssen. Ihre finanziellen Probleme hätten sie im Moment allerdings gerne sozialisiert, das heißt auf uns abgeladen werden müssen. Und wenn der Staat dann sagt, na gut, unter Bedingungen helfen wir Euch und erhalten Anteile, dann geht das große Heulen und Jaulen los, und dass der Staat ja noch nie „Unternehmer“ konnte... Aber im Moment brauchen sie uns eben doch... Klar, dann fällt noch das Wort von der Systemrelevanz. Und als letztes kommt die Arbeitsplatzkeule. Sie sind einfach unverschämt, diese Industriebosse, unverschämtes und charakterloses „Pack“. Naja, den Rest spare ich mir an dieser Stelle, weil, sie sitzen ja doch am längeren Hebel. Und sie sind nachtragend.

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...