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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Amthor, (k)ein Mann aus Greifswald für die Welt!

Man soll Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen, hat mir meine Mutter beigebracht.

Damals, als Mutter mir das beibrachte, gab es noch Neger, Indianer, Eskimos und Japaner auf der Welt und im TV - und die aus der DDR, heute ja nicht mehr. Nur weil einer irgendwie „anders“ oder „komisch“ aussehe oder sei, müsse er nicht auch anders oder komisch sein. Das war íhr wichtig. Sie war aus heutiger Sicht eben eine kluge und sehr moderne Frau. Nehmen wir einmal an, dass das, was Mutter mir beibrachte, gelte auch für den jungen Herrn Amthor aus Greifswald. Greifswald? Greifswald!

Greifswald, das ist ganz da hinten in Deutschland, da, wo schon fast keiner mehr wohnt, und wo die DDR damals ihr einziges Kernkraftwerk hingestellt hatte (ist inzwischen weg), weil da eben fast keiner mehr wohnt. Die wussten schon, warum sie Ihr KKW dort errichtet hatten, glaube ich.

Daher – von ca. 30 km vor dem KKW - kommt also der Herr Amthor.

Der junge Herr Amthor ist schon irgendwie komisch und anders, finde ich, schon wie der aussieht... eher wie ein Alien, ein feindliches. Nichts desto trotz, der Herr Amthor sei nun wichtig geworden, glaubt er, weil er doch die junge CDU repräsentiere, glaubt er auch, oder die Zukunft der Partei, glaubt er... Andere eher nicht, nicht einmal echte Aliens. Bei seinem Versuch Rezo und dessen Video vor zwei Jahren oder so CDU-mässig jugendlich paroli zu bieten, hat er kläglich versagt, sagt man. Er hat damals geglaubt, er habe es drauf. Er hatte es nicht. Aber da war es ja auch NOCH jünger. Also, wenn das die nächste CDU-Generation ist, dann bin ich froh, dass ich schon so alt bin, dass ich deren Zeit wohl nicht mehr erleben werde – das ist dann schon Ausdruck der Gnade meiner frühen Geburt (das hat schon der alte Herr Gorbatschow gewusst), glaube ich nun wieder.

Jetzt also der arme Junge, der Herr Amthor, dem irgendwer beigebracht haben muss, dass er mit Seitenscheitel, dunklem Anzug und Krawatte älter und ehrwürdiger aussehen würde. Mag sein, ich finde das nicht, ich finde, er sieht damit albern aus der Zeit gefallen aus. Aber er hat sich seine Stilberaterin ja selber ausgesucht, glaube ich, hoffe ich. Ich hätte eine andere genommen, ehrlich, oder keine. Als Schwiegersohn mag er ja duchgehen, wer versteht schon Schwiegermütter, als Alien auch, aber als Bundestagsabgeordneter?

In den Zeitungen liest man ja, er sei Volljurist. Mir hat man in Greifswald in einschlägigen Kreisen erzählt, er habe das erste Staatsexamen abgelegt. Volljurist ist man damit im übrigen Deutschland noch nicht, noch lange nicht, dazu bedarf es deutlich mehr. Schwamm drüber.

Der Herr Amthor ist mit 27 Jahren sehr jung und sieht auch so jung aus, so jung sogar, dass ihn niemand von Stand (zum Beispiel die Herren Merz und Röttgen) im Bundestag ernst nehmen würde... Der Scheuer vielleicht, aber darauf sollte er nicht stolz sein. Das ist jetzt keine Beleidigung, oder? Das soll auch keine sein, nur eine objektive Situationsbeschreibung.

Und dieser junge Herr Amthor kommt jetzt, nein, ist gekommen... Der junge Herr Amthor ist also in schlechte, weil ältere, erfahrenere und rechtslastige Gesellschaft gekommen! Die haben ihn als erstres einmal reingelegt: Für nix und wieder nix, hat man ihn bei einem deutschgründigem Start-up in New York einen Direktorenposten angedient und er hat ihn angenommen. Was soll daran schlecht sein? Er ist ja noch nicht einmal dafür bezahlt worden... Wie dämlich muss man sein, Herr Amthor? Dann hat er mal einen läppischen Brief an den Parteifreund und Wirtschaftsminister geschrieben. Mein Gott, wer macht das nicht einmal. Und weil der Brief so schön formuliert und formatiert war, hat Direktor Amthor dafür 2800plus Aktienoptionen erhalten. Die waren ja auch nix wert, weil die Firma noch keine AG war. Kein Grund zur Aufregung, fand der Voll- oder Halbjurist Amthor, nix dabei... Und dann waren da die schönen teuren Reisen, die schönen teuren Hotels und die schönen teuren Freunde, die er gefunden hat. Gut, die Frage stellt sich, für was ist der junge Herr Amthor in den Bundestag gekommen – für ein gut bezahltes Praktikum? Sicher nicht, da muss schon mehr herauskommen, wenn man sich so reinhaut, wie der junge Bundestagsabgeordnete Amthor (ich hoffe, er hat sich reingehauen?). Was muss da rauskommen? Vielleicht ein Direktorenposten? Ein Spesenkonto als Direktor? Ein paar unauffällige Aktienoptionen zum späteren unauffälligen Weiterverkauf? Teure Reisen? Teure Hotels? Teurer Schampus? Mindestens.

Ich weiß, wovon ich rede, ich war selbst zwar nie Direktor, war aber in der Position, ein umfangreiches Spesenkonto für und mit Kunden nutzen zu dürfen. Und zwar dann, wenn ich mit älteren Männern auf Firmenreise weit weg von zuhause war. Vor allem weit weg vom Zuhause der anderen, der älteren Männer. Die bestanden dann nämlich auf Flügen in „first-class“, auf teuren Hotels und auf viel Champagner! Erinnert Sie das an das, was man von Herrn Amthor gelesen und gehört hat? Zur Erinnerung: Firmenreise (Augustus), teure Hotels, teure Flüge und viel Champagner.

So weit, so gut. Ich denke, das war es dann für Herrn Amthor, der ist dann abends ins Bett gegangen, wenn die xte Flasche Champagner ausgetrunken und die alten Herren munter geworden waren. Denn, und das ist meine Erfahrung, von der ich hoffe, dass sie dem jungen Herrn Amthor erspart geblieben ist, geht die Post der älteren Herren nämlich erst richtig ab – meine Herren wollten damals dann noch etwas erleben, etwas für Männer... Mit anderen Worten, sie wollten auf Firmenkosten (da kam dann mein Spesenkonto ins Spiel!) zu den lokal bekannten willigen Damen, die von Charakter und Willigkeit her nie welche sein sollten. Mit anderen Worten, dann ging es in den Puff. Und nun glauben Sie bitte nicht, dass die Herren auch nur einmal in vielen Jahren und anlässlich vieler Reisen die leiseste Idee gehabt hätten, den Damen das vereinbarte Honorar selber zu bezahlen. Denn die Herren waren so scheußlich (alt), dass keine Dame von Charakter und Anstand „es“ für „ohne Geld“ für oder mit denen gemacht hätten, nee, nee, die mussten ordentlich löhnen (Betonung liegt auf „ordentlich“), auch, weil sie diverse Sonderwünsche gehabt hatten, die hier nur pauschal erwähnt sein sollen. Die sind ohne Bargeld in den Puff gegangen oder haben den Puff auch schon mal ins Hotel kommen lassen – und mit Kreditkarte zahlen ging natürlich gar nicht, weil dann wäre ihnen ja die Mutter zuhause darauf gekommen, was sie bei der Fortbildungs- oder Kontaktreise („Kontaktreise“ ist guuut) getrieben hatten. Nein, wenn die Herren Gäste fertig waren, haben sie mich (gerne auch eine Kollegin in vergleichbarer Position) in den Puff bestellt, um die Rechnung zu begleichen.

Soweit schilderte ich oben nichts, was man Herrn Amthor anlasten oder auch nur wünschen würde, also meine persönlichen Erfahrungen von damals. Ich hoffe nur, dass das heute nicht mehr so ist, hoffe ich. Und ganz ehrlich, ich hoffe auch, dass dem jungen Herrn Amthor das in seiner steilen Karriere bisher erspart geblieben ist und auch bleiben wird! Nur, ehrlich gesagt, glauben kann ich es nicht oder ich tue mir sehr schwar damit, weil die anderen, die alten Männer sich kaum geändert haben dürften. Lesen Sie einmal in der Qualitätspresse nach, um wen es sich dabei handelt; Sehen Sie...

Ehrlich gesagt, das geht mich ja auch alles nix an, was der vielleicht mit dem Geld von Augustus anstellt, gar nix. Und wenn der so etwas gemacht hätte - und da sei Gott vor - dann wahrscheinlich höchstens einmal, öfter nicht, glaube ich, dann hätte er gewußt, dass das nix für seiner Mutter Sohn ist. In Greifwald gibt es das auch nicht, glaube ich, in New York schon, das weiß ich. Vielleicht hätte ich das da oben auch nicht schreiben sollen, wahrscheinlich sogar - aber man macht sich doch Sorgen um die Männer, die einmal unsere Zukunft werden soll(t)en. Und von wem, wenn nicht von uns Altvorderen sollen die jungen Männer denn lernen? Lernen, auf was sie aufpassen müssen...  Denn er könnte ja einmal danach gefragt werden, was auf den Firmenreisen in der tueren Hotels nach dem teuren Schampus noch alles passiert ist - wenn nix, dann ist es ja gut, wenn doch, dann sollte er vorbereitet sein. Das meine ich ja nur! In diesem Sinne lasse ich es vielleicht doch stehen. Und es gibt ja auch in anderen Parteien diese jung-dynamischen Männer, die man warnen muss, wie gemein es da draußen zugehen kann.

Schlußendlich, der Herr Amthor, der sieht so geleckt aus mit seinem stets akkuraten Seitenscheitel, der Krawatte und dem dunklen Anzug, bei dem kann ich mir das alles, was ich erleben musste, nicht vorstellen, ehrlich. Will ich auch nicht. Und das ist ja wohl auch gut für unsere Demokratie, denn die findet doch tagsüber im Parlament statt und nicht nachts „irgendwo“, glaube ich wirklich. Nur der Herr Amthor, der sollte im Moment noch ein wenig warten mit der großen oder mittelgroßen Karriere, vielleicht 10 Krawatten lang oder so. Bei MONOPOLY würde er gerade die Karte „zurück auf Greifswald“ gezogen haben, glaube ich. Muss ja auch nicht das Schlechteste sein: Greifwald hat auch schöne Ecken!

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...