KBDiese Website zeigt meine sehr persönliche Sicht vom Leben, von der Welt und dem ganzen Rest. Man könnte sie als antikapitalistisch und antiamerikanisch verstehen. Gut so, stimmt schon... Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu meinen Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. "Kommentare" haben eher kabarettistischen Anspruch. Wenn´s gut ist...
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Wahl oder wählen. Da kann man mal sehen, was wirklich wichtig ist

Sie kennen ihn schon, den anonymen „Fritz“, der ja gar nicht Fritz heißt, ja,

dessen Name nicht einmal mit „F“ beginnt. Und nein, wer ihn als Jens, Hansi oder Heidi erkannt geglaubt hat – alle sowas von falsch...

Inzwischen sehe ich in Fritz ja einen heimlichen Revoluzzer, doch, doch... Denn er schrieb mir jetzt sehr fundiert: „Wenn Du Lust hast, könntest Du doch mal einen Artikel darüber schreiben, wie wenig „Wahl-Möglichkeiten“ wir Deutsche eigentlich haben. Und Recht hat er, der Fritz. Stellen Sie sich einmal vor, was das für eine Revolution wäre, wenn wir mehr Wahlen hätten.

Von wegen wählen - das meint der Fritz eben nicht: Bei meinem Lieblings-Italiener stehen 18 verschiedene Pizzen, ein göttliches Kartoffel-Carpaccio und 12 verschiedene Pasta-Gerichte auf der Speisekarte, da muss ich jedes Mal wählen, und zwar im wahrsten Sinne AUSwählen! Beim Fischkutter meines Vertrauens habe ich – ich habe nachgezählt je nach Tagesfang – die Wahl zwischen 8 bis 12 Fischsorten und bei der Kapitänsfrau täglich mindestens 12 verschiedenen Salaten. Beim hiesigen Metzger muss ich mich bei Einkauf zwischen 14 verschiedenen Wurstsorten entscheiden. Angeblich haben wir in Deutschland die größte Brotauswahl. Beim Benzin kann ich mich – von ARAL bis ... – zwischen x verschiedenen Anbietern entscheiden, ich habe das Zählen inzwischen aufgegeben – und deren Produkte sind alle absolut austauschbar. IKEA hat gefühlt mehr als 100.000 Wahlmöglichkeiten, mir an der Kasse das Portemonnaie zu leeren, und die rücken mir jetzt auch noch mit innerstädtischen Kleinläden auf den Pelz.

Apropos „austauschbar“, so ähnlich muss es in der Politik sein – die Politiker sind eh austauschbar, klar, da müssten wir als Teilnehmer des Wahlvolkes eigentlich gar nicht mehr zu wählen, finden die Politiker offenbar. Spätestens wenn es allerdings um hoch bezahlte Nachkarriere-Jobs als Lobbyist*innen geht, sind sie alle austauschbar. Egal, was der Job ist, da muss man/frau nix von verstehen, Hauptsache ist, es kommt genug „Marie“ rüber, da nehmen die von der SPD denen von der CDU nichts... Bei den Jetzigen von der FDP erwartest du ja eh nix anderes, die sind ja schon als Parlamentarier Lobbyist*innen.

Na gut, den einfachen Massenpolitiker auf Lokal-, Regional- und Bundesebene, den oder die dürfen wir schon wählen. Sollen wir auch. Der/die ist eh austauschbar. Wenn die Wahlbeteiligung allerdings in Richtung „niedrig“ geht, wird der Politiker richtig böse auf das Wahlvolk – von wegen mangelnde Legitimation durchs Wahlvolk! Politiker werden ja auch böse, wenn die Falschen gewählt werden. Am liebsten würden die so lange wählen lassen, bis das Ergebnis „passt“.

Aber wenn es an die guten Jobs geht, an die, die etwas zu sagen haben, dann bleiben wir von der Wahlbevölkerung draußen vor, denn dann machen die das unter sich aus! Da kommen dann meistens die an die Reihe, die sich schon lange genug ohne groß zu mucken angestellt haben – das hat nix mit Qualifikation zu tun und erst recht nix mit Qualität, aber die haben eben lange genug auf ihre Belohnung gewartet. Außer MdB Amthor, der wollte zu schnell zu viel, geradezu alles: I want it all-Amthor! Das ist mit dem wie beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht. Rausgekegelt. Jetzt muss er warten, bis er eine 6 gewürfelt hat – das kann aber dauern, weil andere ja auch würfeln dürfen.

Okay, manchmal geht der Gaul mit mir durch – zurück zu den Oberen: Wäre ja auch noch schöner, wenn der durchschnittlich dumme Wähler da mitreden wollte, wer Bundeskanzler*in, Bundespräsident*in (jaaa, ich weiß, der wird von der Bundesversammlung gewählt, in der 50% Bürger*innen vertreten sind – jaaa, ist doch läppisch) oder Bundestagspräsident*in wird. Natürlich gilt das alles auch für die Landesebenen.

Die Idee, dass Minister z.B. nach Ausbildung, Kenntnissen oder Erfahrungen direkt gewählt werden könnten – für die Politiker*innen ein gar aberwitziger Gedanke, der höchstens ein Schütteln hervorruft. Für das Aussprechen dieser Idee erntet man vielleicht noch einen „Vogel“. Nee, das mauscheln die Parteien schön unter sich aus, und das soll auch so bleiben.

Ist ja auch klar: Schließlich haben wir lt. Definition schon die Besten der Besten für unsere Parlamente gewählt, da bleiben doch nur die Dummen draußen vor nach, oder? Und den Dummen soll etwa die Entscheidung über die Spitzenjobs überlassen werden? Wie dumm ist das denn?
Auf europäischer Ebene ist es doch genauso oder sogar noch um eine Nummer stärker auf die Spitze getrieben! Lesen Sie mal die Autobiografie von Varoufakis, dann wissen Sie, was da in Brüssel abgeht...

Oder glauben Sie, eine vom Job überforderte deutsche Ex-Verteidigungsministerin von der Layen würde von den Wahlberechtigten Europas zur Präsidentin der EU-Kommission gewählt werden? Never ever! Sie wurde zunächst ernannt. ERNANNT und durfte dann vom Parlament so ein bisschen gewählt werden? Frau von der Layen wurde ernannt, weit weg von jeder direkten Legitimation durch die Völker Europas. Musste ja auch so sein, stellen Sie sich mal vor, ein Varoufakis wäre GEWÄHLT worden.

Die Idee „von der Layen“ ansich war ja schon peinlich genug, genauso wir ihr deutscher Gegenkandidat Weber von der CSU... Als ob die Zimmermanns, Ramsauers, Dobrindts und Scheuers als Verkehrsminister nicht schon genug Blödsinn angerichtet hätten. Man stelle sich das vor: Allesamt CSUler an Spitzenpositionen von Bayern, Berlin und Brüssel... Mal ehrlich, das wäre/ist doch eine grauenvolle Vorstellung, da beschäftige ich mich lieber mit Pizzen und Fischfilets, ehrlich. Ich glaube, das machen die absichtlich, diese Politiker*innen. Damit wir anderen die Lust verlieren. Deshalb kommen auch ab und zu diese Amthors, Scheuers, Merz´s, Röttgens etc. immer wieder hoch, als ob sie Kasperles wären (wie, Sie sagen sind sie ja auch?). Kaum sind sie wieder da, vergeht Dir die Lust am Wählen, mir geht es jedenfalls so. Ich hoffe nur, dem Fritz geht es nicht so. Fritz, bleibe bitte (m)ein Revolutionär!

 

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