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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Wunderschön sind die Vogel
Wunderschön sind die Vogel

Vogelbeere = Eberesche

Empfehlung

Anhänger Thors, des Beschützers von Midgard, ist der Vogelbeerbaum sowieso heilig.

n der Snorra-Edda wird nämlich beschrieben, wie sich Thor an einem Ast der Eberesche - "Zeuss sei Dank" (Zeuss???), nee, da stimmt doch etwas nicht, oder? Das muss natürlich "Odin sei Dank" heißen - aus dem Fluss Wimur zieht.

Ein völlig anderes, aber genauso wichtiges Thema im Zusammenhang mit Vogelbeeren: Vogelbeerschnaps ist richtig teuer! Damit ist das Wichtigste zum Vogelbeerbaum bereits gesagt und schnelle Leser könnten hier aufhören zu lesen.

Naja, vielleicht sollte man doch noch wissen, dass der Botaniker die Vogelbeere auch als Sorbus aucuparia bezeichnet, der normale Baumfreund ohne Botanik-Studium sie hingegen unter Bezeichnungen wie Eberesche oder Vogelbeerbaum kennt. Nahe verwandt sind Kernobstpflanzen, also Äpfel und Birnen, entfernter Rosen, Brombeeren, Erdbeeren und Himbeeren sowie Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen und Mandeln. Also alles ziemlich leckere Pflanzen, aber darauf kommen wir noch zu sprechen.


Die anspruchslose Vogelbeere ist ein schneller Besiedler von Brachflächen und kommt in Norddeutschland vorwiegend in Knicks vor.

eberesche B96

Auf dem Weg an die Strände der Schaabe fährt man auf der B 96 nach dem großen Kreisverkehr bei Bergen durch mehrere Hundert Meter lange Vogelbeerbaum-Alleen, die offenbar erst vor wenigen Jahren gepflanzt wurden - im Herbst bieten die Bäume mit ihre vielen roten Früchten hier ein wunderschönes Bild!

Die Vogelbeere erlangt, wenn sie der Axt des Landmannes entgeht, gewöhnlich ein Alter von 80, in seltenen Fällen auch bis 120 Jahren. Mit einer durchschnittlichen Wuchshöhe von 15 Metern ist die Eberesche ein eher kleinwüchsiger Baum. Einzelstehend kann sie bis zu 25 Meter erreichen. In den ersten 20 Jahren wächst sie schnell, danach stockt das Wachstum ziemlich bald.

Die Eberesche besitzt ein tiefgehendes Senkerwurzelsystem (erst flach in die Breite und von da aus dann teilweise senkrecht nach unten) und die Fähigkeit, sich über Stockausschläge und Wurzelbrut vegetativ zu vermehren.

Von wg. "leckere Verwandtschaft" (1): Die Eberesche hat in allen Zeiten dem Menschen als Nahrungs- und Heilmittel gedient Die Früchte der Eberesche werden sowohl in der Wildkräuterküche wie in der Pflanzenheilkunde verwendet. Die Früchte enthalten Sorbinsäure und kleine Anteile von Parasorbinsäure. Nach der Entbitterung werden sie meist zu Marmelade, Kompott oder Gelee gekocht. Ebenso werden aus ihnen Schnaps, Sirup und Tee hergestellt.

Die Volksheilkunde setzt Vogelbeeren bei Rheuma, Verstopfung und bei Blutungen sowie Absude der Früchte als Gurgelmittel bei Heiserkeit ein.

eberesche Blueten

Der reichblütige Blütenstand entspricht einer ausgebreiteten Schirmrispe, in der 200 bis 300 Blüten vereinigt sind. Die Früchte reifen von August bis September. Die bei Reife leuchtend roten, glatten und breitrunden oder eiförmigen Früchte werden etwa 8-9 Millimeter groß. Sie sind im botanischen Sinne Apfelfrüchte. Im Volksmund werden sie als „Beeren“ bezeichnet.

Von wg. "leckere Verwandtschaft" (2): Die Früchte sind für Menschen bedingt essbar. Und sie sind eben NICHT giftig! Auch wenn der Volksglaube eine Giftigkeit behauptet, ist dies nicht richtig. Allerdings kann der Verzehr der rohen Früchte zu Magenproblemen führen. Gekochte Beeren können auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich waren Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut. Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff.

Nach den ersten Frösten am Baum verlieren die Früchte ihren bitteren Geschmack und schmecken dann leicht süßlich. Im Bayerischen Wald und in Böhmen wird aus den Früchten Konfitüre gekocht, die wie Preiselbeeren als leicht säuerliche Konfitüre zu Wildgerichten gereicht wird.

Von wg. "leckere Verwandtschaft" (3): Der Likör Sechsämtertropfen, der seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Fichtelgebirge gebrannt wird, verwendet als Grundstoff unter anderem Vogelbeerenfrüchte. Vogelbeerschnaps hat vielen Gegenden Österreichs eine lange Tradition. Aufgrund der aufwändigen Gewinnung und Verarbeitung der Beeren und der geringen Ausbeute beim Brennen der Maische – nur ca. 2 Liter Edelbrand pro 100 Liter Maische – ist der fertige Vogelbeerbrand ziemlich teuer.

Von wg. "leckere Verwandtschaft" (4): Andere Geschmäcker finden offenbar anderes lecker: Die Blüten riechen für Menschen unangenehm, ungefähr wie Heringslake. Das beruht auf dem Wirkstoff Methylamin. Andere können dem Geruch kaum widerstehen: Er lockt insbesondere Käfer und Fliegen zur Bestäubung an.

Die Eberesche ist eine wichtige Futterpflanze für Tiere. Nachgewiesen wurde dies bislang für mehr als dreißig Säugetier- und 70 Insektenarten, darunter Kleinschmetterlinge und Rüsselkäfer. Insgesamt wurden mehr als 60 Vogel- und 20 Säugetierarten als Nutzer der Früchte festgestellt. Insbesondere Singdrossel, Misteldrossel, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke, Kleiber und Gimpel schätzen die Früchte der Eberesche und nutzen den Baum, ebenso wie der Grünspecht, als Nistgehölz.

Eichelhäher und verschiedene Nagetiere, wie Siebenschläfer, Haselmaus, Gelbhals- und Feldmaus legen sich im Boden versteckte Wintervorräte der Früchte an. Da diese oftmals vergessen werden, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Ausbreitung der Eberesche.

Das Kernholz älterer Vogelbeeren ist sehr hart und dauerhaft, vergleichbar mit Eichenkernholz; es wurde früher in der Wagnerei verwendet.

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