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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Menschen sind einfach so dämlich...

... vielleicht sogar zu dämlich, um in Zeiten einer Pandemie vernünftig zu leben.

Ich höre oder lese in der Presse immer wieder: „Die Menschen verstehen die Regeln nicht mehr...“. Hä? Verstehen die Regeln nicht mehr... Welche Regeln denn? Es gibt doch nur eine Regel in der Pandemie: Komm den anderen nicht zu nahe!

Warum? Egal. Komm den anderen nicht zu nahe, das reicht. Und das heißt nun wieder, meide die Gelegenheiten, bei denen Du anderen (zu) nahe kommen wirst: Fußballspiele im Stadion, Kneipen, Theater, Biergärten, Feiern und Parties. Und meide Alkohol, weil Alkohol alle Dämme brechen lässt... Und wenn die gesellschaftlichen Dämme erst gebrochen sind, kommt man anderen leicht zu nahe, und das Virus sagt liebevoll „danke“ und springt. Entweder von Dir oder zu Dir - beides ist blöd, weil dann wieder einer/eine von den ominösen 50 mehr infiziert ist. Die weitere Folgen sind Infektion, Krankheit, Krankenhaus, Intensivstation, Beatmung = hohe Kosten. Oder, ach ja, vielleicht Tod oder - wie man seit kurzem weiß - lebenslange Gehirnschäden. Das muss doch nicht sein. 

Bei Regeln kommt es eigentlich nicht darauf an, sie zu verstehen. Es reicht, sie zu befolgen!
Insofern ist es egal, ob die Leute sie verstehen.

Bei den hüpfenden Viren sind wir bei den Parties (privat) angekommen. Wie komme ich jetzt nur darauf?

Ja, ich habe gerade im SPIEGEL ONLINE gerade erfahren, dass die Leute zu Parties gehen, um sexuelle Kontakte zu kriegen. Ach nee... Entweder lag es an mir, oder ich war immer auf den falschen Parties, oder es waren die falschen Partygänger*innen da – vor allem „*innen“. Ich behaupte einfach mal, dass 95% der Partygänger*innen dort nie sexuelle Kontakte gefunden haben (trotz in Strömen fließendem Dämme brechendem Alkohols). Und die 5% anderen brauchten wahrscheinlich weder Alkohol noch Party, um Partner*innen zu finden, denen reichte vermutlich ein Telefon.

Ach ja, und dann ist es laut diverser Rundfunkberichte den Menschen nicht vermittelbar, dass man von Mainz zwar nach Köln fahren darf, dort aber nicht im Hotel übernachten darf. Und man darf von Köln nach Mainz fahren UND dort im Hotel übernachten. Oder andersrum. Das verstehen die Menschen also nicht. Was ist daran nicht zu verstehen? Ein Mainzer bekommt im Moment kein Hotelzimmer in Köln! Oder andersrum. Was verstehen die Menschen daran nicht: Mainz? Köln? Hotel? Es ist eine Regel. Die ist ziemlich einfach und man muss sie nicht verstehen. Capito? 

Es ist auch nicht erlaubt, in geschlossenen Ortschaften schneller als 50 km/Std. zu fahren. Es ist eine Regel. Und die ist auch ziemlich einfach. Die Leute halten sich auch weitgehend daran. Obwohl man jetzt ohne weiteres fragen könnte, warum gerade 50 km/Std., warum nicht 40 oder 55 km/Std.? Wer hat das warum genau so festgelegt und nicht anders? Oder warum eigentlich km/Std. und nicht Meilen/Std.?

Und warum darf man dem Blödmann zwei Plätze weiter in der Schlange an der Kasse nicht einfach eine reinhauen? Auch wenn er es verdient hätte, und ich 25 Kilogramm mehr habe? Regel! Darf man nicht. Gibt Ärger.

Und dann das Beherbergungsverbot: Vor der Urlaubsreise in Mainz einen negativen Test machen (Praxen sind überlaufen, Tests dauern) oder am Urlaubsort in Köln in Quarantäne - unbequem, klar, wahrscheinlich sogar unmöglich - DAS ist ja der Sinn an der Sache. Die Herbsturlaubsreise aus Risikogebieten wird nicht verboten, sie wird technisch einfach unmöglich gemacht. Läuft auf dasselbe hinaus, hört sich aber viel bessser an. Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Menschen müssen zuhause bleiben, weil sie die Reisevoraussetzungen nicht erfüllen KÖNNEN. Schon wieder und nur Regel eins: Komm den andern nicht zu nahe!

Oder die Sache mit den Pendlern. Keine Urlaubsreise aber Pendeln dürfen! Das verstehen die Leute angeblich auch nicht. Jetzt kommt Regel Nr. 2 ins Spiel. Die Wirtschaft muss laufen! Die ist fast noch wichtiger als Regel 1. Denn bei Regel 1 geht es nur um Menschenleben, bei Regel 2 aber ums Wirtschaftsleben. Da muss man nicht fragen, was wichtiger ist.

Leute, es ist so einfach: Man nennt das Regeln. Sie regeln das Zusammenleben. Erfahrungsgemäß hält man sich besser an Regeln. Sonst explodiert das Ganze nämlich. Da gibt es nichts zu verstehen oder einzusehen. Regel ist Regel, ganz einfach. Punkt. Ende. Aus.

Wer das nicht versteht, ist dämlich, so einfach ist DAS. Vielleicht sogar zu dämlich. Ich will jetzt gar nicht von exponentiellen Kurven, R-Faktoren oder Inzidenzraten reden, da steigen eh die meisten aus... Offenbar sind viele in der Gesellschaft einfach zu dämlich, um allereinfachste Regeln zu verstehen – obwohl, verstehen muss man sie ja gar nicht. Wir sollen sich nur daran halten. Das würde ja schon reichen, wenn es ziemlich viele täten. Je mehr desto besser.

Ich versuche es noch einmal anders: 1+1 = 2 (das ist eine Regel, soweit alles klar?) oder in Worten: Virus + körperliche Nähe = Infektion. Für die etwas Schlaueren: Virus + körperliche Nähe = höhere Wahrscheinlichkeit einer Infektion. Mit Köln oder Mainz hat das übrigens nichts zu tun.

Weil aber leider nicht nur die besonders dämlichen und die dämlichen im Allgemeinen von Corona dahingerafft werden, sondern auch Nette, Kluge, Alte, Systemrelevante und vielleicht sogar ich, ist das mit der Dämlichkeit nicht nur dämlich, sondern auch verdammt ärgerlich.

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