KB01 250Für neue Leser: Diese Website zeigt unsere - Slartibartfass und meine - sehr persönliche Sicht vom Leben, vom Universum und dem ganzen Rest. Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. Dieses ist eine Website zum Stöbern, Sie finden viel, echt, lesen Sie sich fest! Mehr als 250 Texte (manche fast 10.000mal aufgerufen). In den Bereichen "Meine Kommentare" und "Quergedacht" finden Sie kaberettistisch angehaucht Texte. "Stories" sind auch eher leicht verrückt zu lesen und "Meine Krimis" - das ist selbsterklärend. Teilweise finden Sie hier ganze Bücher. Die Foto-Bereiche sind eher schön. 


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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Echt, Deutschland verdummt 2.0

Man darf sich als Alter ja nicht über die jungen Generationen aufregen, weil die ja so viel mehr können als ich Alter:

Mit Handies telefonieren, mit zwei Daumen auf dem Handy tippen, Videotelefonie mit Handy usw. Das mit dem mehr und anderes Können, kann aber nicht stimmen, denn nach meinen Beobachtungen ist Deutschland inzwischen ziemlich dämlich geworden und wird immer dämlicher. Hier die Beweise:


Besuch in zwei Elektronikmärkten in Stralsund wg. Kauf eines Druckers. Drucker gibt es nicht nicht mehr, es gibt nur noch Multifunktionsgeräte, die unter anderem drucken können. Ich will aber keinen Scanner, weil ich einen besitze, und ich will auch nicht faxen, weil das niemand mehr macht! Aussage der Verkäufer (zusammengefasst): „So einfache Drucker will niemand mehr, deswegen werden die auch nicht mehr gebaut!“. Blödsinn, 1. stehe ich hier und will einen DRUCKER und sonst nix und 2., weil die Chinesen das Zeug so billig bauen, schmeißen die das Zeug auf den Markt und verkaufen uns nix anderes mehr. Wahrscheinlich wegen Trump. Ihre Strafe für uns Wessis.

Eine schnelle Recherche im Internet ergibt, dass es von Ricoh (das ist eine japanische Firma) das geeignete Gerät bei Saturn Hansa gibt – etwas teurer als der Multifunktionsmist. Da steht aber nicht, was der Toner kostet. Und die nächsten Saturn-Märkte gibt es in Rostock und Lübeck.

Also: Anruf an der Hotline von Saturn-Hansa. Erst einmal kriege ich viel Mist über das neue iPhone aufs Ohr, was mich aber nicht interessiert. Dann werde ich tatsächlich mit einem Menschen verbunden, Wahnsinn, ein Mensch! Hoffnung keimt auf... Aber es war nach der Stimme zu urteilen, nur ein junger Mann. Ich ahne, was kommen wird, aber ich gebe ihm eine Chance.

Er: „Womit kann ich dienen?“

Ich: „Sie bieten da diesen Drucker an, Ricoh SP 230 DNw...“

Er: „Moment“. Ich höre ihn tippen. Nein, sorry, haben wir nicht.

Ich: „Ich bin aber auf Ihrer Website, da steht er: Ricoh SP...“

Er: „Das heißt USB...“

Ich: „Keine Ahnung, ich will ja kein Kabel sondern einen Drucker, und bei Ihnen auf der Website steht nun einmal Ricoh SP“

Er: „Sie haben aber USB gesagt...“

Ich: „Unwahrscheinlich, naja egal, aber probieren Sie doch mal Ricoh SP – Richard-Ida-Caesar-Otto-Heinrich-Siegfried-Paul...“

Er erstaunt: „Was hat Caesar damit zu tun?“

Ich: „So buchstabiert man am Telefon, damit der andere es versteht...“

Er: „Tatsächlich? Gute Idee. Können Sie noch mal...?“

Ich: „Richard-Ida-Caesar-Otto-Heinrich-Siegfried-Paul...“

Er tippt, dann (erstaunt): „Tatsächlich, da ist er. Wollen Sie ihn bestellen?“

Ich: „Später, vielleicht, wahrscheinlich – erst einmal möchte ich wissen, was die Druckerpatronen kosten?“

Er: „Das weiß ich nicht!“

Ich: „Dann schauen Sie doch mal nach, muss doch in Ihrem System stehen, oder?“

Er: „Vermutlich, aber dafür bin ich nicht ausgebildet.“

Ich (perplex): „Bitte? Muss man dafür ausgebildet sein? Sie, junger Mann, das ist doch eine einfache Datenbank-Recherche in Ihrem System. Da haben Sie in Ihren Märkten extra Computer aufgestellt, da kann man selbst nachschauen.“

Er: „Tatsächlich? Das weiß ich nicht. Dann verbinde ich Sie mit einem Markt.“

Ich: „Halt! Da geht garantiert keiner ans Telefon. Das kann doch für Sie nur eine kleine Recherche sein...“

Er: Ich habe es Ihnen gesagt, dafür bin ich nicht ausgebildet.“

Ich: „Oh nee...“

Er: „Ich kann Ihre Anfrage jetzt aufnehmen, Sie werden zurückgerufen. Oder wir beenden das Gespräch an dieser Stelle." Hat der sie nicht alle? Hat er echt mit Abbruch des Telefonats gedroht?

Ich: „Wann denn?“

Er: „Das weiß ich nicht, kann ich nicht sagen, wenn da jemand Zeit hat...“. Ehrlich ist er jedenfalls.

Ich: „Oh nee“

Er: „Also wollen Sie jetzt oder nicht?“. Der droht schon wieder!

Ich: „Wie viele Tage muss ich warten? Sie, ich bin Kunde, ich will Geld in Ihrem Laden abliefern... Schon mal gehört: Kunde?“. Jetzt werde ich langsam frech, obwohl mir klar ist, dass das nix bringen wird. Aber man ist ja auch nur ein Mensch, und die sich langsam aufstauende Wut will raus.

Er: „Ich vermute, im Laufe des Tages – wenn nicht zu viel los ist.“

Ich: „Ja, danke!“

Er legt auf. Ich auch. Aber als zweiter.

Ich warte jetzt schon drei Stunden, bisher war in den Märkten offenbar zuviel los, als dass die Zeit für mich gehabt hätten.

Aber mal ehrlich, das ist doch bitter, oder? Da sitzt einer an einer Hotline und kann eine ganz einfache Datenbankabfrage nicht machen. Ob das Homeoffice mit drei Kleinkindern war? Aber da hat kein Kind gebrüllt. Und Zeit hatte er ja auch.


Nach den beiden Elektronikmärkten war ich noch im famila-Markt. Da hatten sie ausnahmsweise roten Heringssalat, den gibt es hier selten. Nach langem Warten vor dem unbedienten Tresen kommt ein junger Mann im famila-Outfit.

Er (sehr freundlich): „Kann ich Ihnen helfen?“

Ich: „Ja. Sie können mir Heringssalat verkaufen, eine mittelgroße Schale...“

Er: „Da muss ich eine Kollegin holen.“

Ich: „Aber sie sind doch da...“

Er: „Ja, aber ich bin noch nicht auf die Käsetheke geschult worden.“

Ich: „Ich will aber Heringssalat, keinen Käse.“

Er: „Tja, Heringssalat gehört aber zu Käse.“ Er ist wirklich höflich, der wird mal Karriere machen und Marktleiter werden, Potenzial hat er.

Er verschwindet, kommt nach einer Weile wieder, weil er niemanden gefunden hat. Er lächelt und zuckt entschuldigend mit den Schultern. Das mit dem Marktleiter wird garantiert mal was. Jetzt telefoniert er. Ich höre den Lautsprecher. „Nummer xyz bitte an die Käsetheke!“. Gleich darauf kommt einer.

Er2: "Womit kann ich dienen?"

Ich: „Eine mittlere Schale Heringssalat, bitte.“

Er2 füllt ein, legt die Schale auf die Waage, schaut sich die Rückseite des Preisschildes ein, tippt offenbar die darauf stehende Nummer ein. Es surrt, der Bon wird ausgedruckt.

Ich: „Und das konnte der junge Kollege nicht selbst machen?“

Er2: „Der ist wohl noch nicht auf Käse geschult worden...“

Ich: „Wenn das noch länger gedauert hätte, hätte ich das selbst hinbekommen.“

Er2: „Ja, Sie...“


Dann habe ich noch in einem Hotel auf Rügen angerufen, um einen Tisch in einem bestimmten Turmzimmer zu reservieren. Mein Ansprechpartner konnte mir nicht sagen, ob das Zimmer frei ist oder nicht. Mit wurde ein zeitnaher Rückruf versprochen. Zeitnah! Wenn ich das schon höre... Ein Rückruf kam nicht, zeitnah schon einmal gar nicht, weil der Veranstaltungschef langes Wochenende hatte. Am nächsten Tag hat sich der Typ am Empfang gewundert, dass ich nicht zurückgerufen wurde. Er selbst könne mir leider keine Auskunft geben, weil das Reservierungssystem für ihn nicht zugänglich sei... Man, in welcher Welt leben wir denn inzwischen? Wenn da ein Terminkalender gewesen wäre, könnte er sagen, "Moment mal, ich gehe mal eben rüber und schaue nach."

Kann er aber nicht, weil das System „modern“ ist.


Schöne neue Welt? Ach Scheiße... Der Tag reicht mir. Von wegen, die Jungen können´s... Nee. das ist nicht mehr meine Welt.

 

Naja, zugegeben, es gibt auch andere, bei denen man optimistisch sein kann. Jeder kennt die eine oder andere. Aber können die sich gegen die Masse durchsetzen?

 

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Weil hier absolut nichts "Wirtschaftliches" stattfindet und ich als Websitebetreiber keine juristische Person/Firma bin, habe ich von einer Angabe von Steuer(Ident)nummer und Bankverbindung abgesehen. Ich hoffe, das ist für Sie okay - ansonsten können Sie mich ja fragen... (wenn es Sinn macht). Es handelt sich bei VEBQUERSTROM um eine sehr private Website, die Ihrer Unterhaltung dienen und - manchmal mit unsäglichen Kommentaren - auch zum Nachdenken anregen will. Irgendwelche wirtschaftlichen Interessen stehen an keinem Punkt dahinter! Sie können die Artikel und Bilderserien nur konsumieren, nicht kommentieren, also können Sie sich auch nicht als User registrieren. Ein Email-Versand findet nicht statt, das wäre mir viel zu viel Arbeit...

Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...