KB01 250Für neue Leser: Diese Website zeigt unsere - Slartibartfass und meine - sehr persönliche Sicht vom Leben, vom Universum und dem ganzen Rest. Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. Dieses ist eine Website zum Stöbern, Sie finden viel, echt, lesen Sie sich fest! Mehr als 250 Texte (manche fast 10.000mal aufgerufen). In den Bereichen "Meine Kommentare" und "Quergedacht" finden Sie kaberettistisch angehaucht Texte. "Stories" sind auch eher leicht verrückt zu lesen und "Meine Krimis" - das ist selbsterklärend. Teilweise finden Sie hier ganze Bücher. Die Foto-Bereiche sind eher schön. 


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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Mal was Neues für die Post

Klaus Bock by Klaus Bock

Die Post ist bei uns ein größerer Kiosk, gut, ein großer Kiosk, der vornehmlich Zigaretten, Zeitungen und Glücksspiele (Lotto) vertreibt. Und eben die Post annimmt. So weit, so gut.

Ich habe einen sehr großen gefütterten Umschlag (ca. 1 mal 35 mal 45 cm) zu versenden, also ein großes und gleichzeitig sehr dünnes Ding.

„Oh“, sagt der Zeitung-Zigaretten-Lottoverkäufer und Postler in einer Person, „das ist aber ein Ding“! Er nimmt das „Ding“ und schaut es (den Umschlag) kritisch und/oder neugierig an. Er würde gerne wissen, was drin ist, glaube ich. „Sowas habe ich ja noch nie gesehen!“

„Tja“, antworte ich, „das ist ja das Schöne bei der Post, jeder Tag kann etwas Neues bringen, man lernt eben nie aus.“

„Hhm“, antwortet er, „aber was ist das?“. Er scheint sich nicht ganz sicher zu sein, ob ich ihn verulke oder nicht (tue ich nicht, ich über nur etwas Konversation, meine Frau behauptet nämlich, ich würde zu wenig mit den Menschen reden).

„Ein Umschlag?“, wage ich halblaut einen Hinweis. Über den Inhalt sage ich nix, geht ihn ja auch nix an...

„Das sehe ich, ich meine es ja portomäßig...“. Er scheint das Gespräch auf eine Fachebene heben zu wollen. Jetzt misst er wortlos die Seiten, dann murmelt er die gemessenen Zentimeter: „Von der Dicke her ein Brief, längsseitig eindeutig ein Päckchen, aber die kurze Seite, die ist es, die mir Sorgen macht.“

„Sorgen?“, frage ich verdutzt, wie so macht er sich um die eine Seite meines Umschlages Sorgen? „Aber das müssen Sie schon entscheiden, ich kann nur bezahlen, was Sie sagen.“

„Tja, von der kurzen Seite her, ist es ein sehr dünnes Paket, tut mir leid, das ist am teuersten. Aber sie haben natürlich auch Vorteile...“

„Welche?“, frage ich tatsächlich gespannt.

„Es ist versichert, und sie bekommen eine Versandnummer zur Zustellungsverfolgung.“

„Das überzeugt mich: Also Paket, bitte!“, stimme ich zu.

„Ja... Aber so ein Paket, das habe ich noch nicht gesehen!“. Er scheint noch nicht 100%ig überzeugt zu sein. „Aber wie Sie sagen, man lernt immer wieder dazu. Das ist ja auch schön, nicht...“

„Ja“, stimme ich wieder zu, „und heute abend können Sie Ihren Kindern erzählen, wie Papa etwas Neues, bisher nie Gesehenes erlebt hat. Die Post als Taka-Tuka-Land... Und wie er das Problem elegant gelöst hat.“

„Ich habe keine Kinder!“, sagt er etwas traurig. Fast hätte ich gesagt: "Üben, üben!", aber das kann ich gerade noch nicht sagen.  Dafür rutscht mir etwas anderes einfach so raus: „Na denn, erzählen Sie es Ihren Enkeln.“. Was ja erst recht Quatsch ist.

Er schaut mich entsprechend verständnislos-leer an, die Dame, die 2 Meter hinter mir steht, kichert halblaut. Und ich murmele "tschüß" mache, dass ich davonkomme.

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Ob die Website Cookies verwendet oder irgendwelche Daten von Ihnen speichert? Ob irgendwelche Google-Tools im Hintergrund laufen? Ehrlich, liebe User, ich weiss es nicht - und wenn, dann komme ich an diese - Ihre - Daten nicht heran. Ihre Daten interessieren mich auch nicht. Und andere kommen auch nicht an Ihre Daten, hoffe ich. Ich weiß allerdings nicht, ob irgendwelche UK-/US-Geheimdienste mitlesen!!! Also seien Sie lieber vorsichtig...