Der Grosse Grüne Plan

;-)) Ich habe vor ein paar Tagen einen guten Freund beerdigen müssen. Er fiel einem Unfall mit seinem Fahrrad zum Opfer Ich wusste gar nicht, dass er eins hatte.

Nur wenige Tage vorher hat er mir den folgenden Text geschickt (die persönlichen Worte zu Beginn lasse ich aus, weil sie für Sie nicht interessant sind):

Ich bin neulich in Karl-Marx-Stadt in den ICE Richtung Berlin eingestiegen und habe mich nach kurzer Zeit in den Speisewagen begeben. Alle Plätze besetzt, nur an einem Tisch war noch ein Platz frei. An diesem Tisch saß hinter drei kleinen Flaschen Rotwein eine still vor sich hin weinende junge Frau.

Nun bin ich nicht der Typ „weinende junge Frauen Tröster“ – aber das war der einzige freie Platz. Ich fragte also, ob ich mich setzen dürfe und sie antwortete mit einer beliebigen Handbewegung, die ich als „ja“ interpretierte.

Als der Kellner kam, bestellte ich auch so ein Fläschen wie die, die sich dort schon sammelten und sie nahm auch gleich noch eines.

Die Weine kamen und prosteten uns schweigend zu.

„So schlimm?“, fragte ich nach meinem dritten Schluck.

Sie nickte als Antwort nur.

Als sie sich das zweite Gals aus der vierten Flasche eingoss, sagte sie nur ein Wort „Schlimmer!“

Ich schaute sie fragend an und öffnete damit offenbar eine Schleuse in ihr.

„Es ist so schlimm“, seufzte sie, „schlimmer. Am schlimmsten!“

„Aha“, sagte ich und dachte mir „was denn?“

„Sie fragen sich bestimmt, was denn so schlimm ist?“, sagte sie leise und tonlos.

„Sicher.“

„Der Plan“, sagte sie tonlos und schaute sich irgendwie hektisch um, „hinter allem steckt ein Plan.“

Sie klopfte auf eine abgestoßene alte Ledertasche, die sie auf dem Schoß hatte.

„Tatsächlich?“, fragte ich höflich.

„Ja“, nickte sie, „was sind Sie?“, fragte sie.

Ich schaute sie nur fragen d an.

„Politisch“, sagte sie, „was haben Sie gewählt? Grün? Sie sind so der Grünwählertyp…“

„Nee“, antwortete ich bestimmt, „bestimmt nicht!“

„Gut“, atmete sie auf, „und arbeiten Sie im Bundestag? Für die anderen vielleicht? Vielleicht sind Sie ja der Typ? Könnten Sie sein, rein optisch…“

„Auch nicht“, antwortete ich, „ich bin der Souverän.“

Sie braucht einen Moment, um zu verstehen, dann sagte sie: „Ach so, Wähler, also politisch interessiert. Na gut, ich muss mit jemandem darüber reden“, sagte sie dann, „Darf ich? Wollen Sie´s wissen? Den Plan hinter allem?“

Ich schaute sie bejahend an.

Sie überlegte noch einen Moment, dann sagte sie „Ach, was soll´s, jetzt habe ich mich schon so weit aus dem Fenster gelehnt… Schauen Sie“, und damit öffnete sie die Tasche und nahm zwei Stapel Papiere heraus.

„Ich darf das hier“, sie wedelte mit den Papieren, „eigentlich niemandem zeigen. Ist geheim, aber sowas von geheim, das glauben Sie nicht…“

„Vielleicht sollten Sie es dann lieber für sich behalten?“, fragte ich vorsichtig.

„Nein, nein, ich muss mit jemandem reden, sonst werde ich noch verrückt!“

„Vielleicht fangen Sie dann am Anfang an, das macht es für mich eventuell leichter alles zu verstehen.“

Sie nickte und stopfte die Papiere wieder in ihre Tasche. Kaum hatte sie sie sicher verstaut, drängten sich zwei Typen im Trenchcoat und Schlapphut durch die Speisewagentür hinter ihr. Sie sahen sich nicht weiter um und gingen weiter. Sie taten nichts Auffälliges und doch…

„Also“, sagte die junge Frau, „ich arbeite im Büro einer Bundestagsabgeordneten der Grünen als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die ist nicht ganz oben aber schon ziemlich weit. Parteikarriere, verstehen Sie, Studium begonnen, Schwangerschaft, Studium nicht beendet, in der Partei hochgearbeitet – brutal, sage ich Ihnen, die ging über Leichen, also politische…“

Sie sagte mir den Namen ihrer Chefin, Sie kennen sie, aber ich musste versprechen, ihren Namen nicht zu nennen. Und sich bin der Typ Mann, der sein Wort hält. Vor allem nach dem Ausgang der Geschichte.

„Vor ein paar Monaten hat sie mich eingestellt. Gutes Gehalt, wissen Sie, in dem Job verdient man nicht schlecht. Aber mich hat sie verdammt gut bezahlt, besser als die anderen ihre Hilfstruppen bezahlen. Ich sollte einen Spezialjob für sie erledigen. Was ich nicht wusste, ich war von diversen Geheimdiensten intensivst gecheckt worden: Politisch, finanziell, sexuelle Ausrichtung, damit ich nicht erpresst werden kann und so weiter. Sie kennen das.“

Ich nickte und tat damit so, als ob ich das kennen würde, sogar als ob das die normalste Sache der Welt wäre. Naja, man kennt das ja auch. Geheimdienste! Oder Sie etwa nicht.

„Der Spezialjob, wissen Sie, der bestand darin, ein englischsprachiges Paper – das war das eine von den beiden Papieren, die ich Ihnen gezeigt habe – ins Deutsche zu übersetzen, und zwar so zu übersetzen, dass es so wirkte, als ob es in der Parteizentrale der Grünen geschrieben worden wäre. In Wahrheit kam es aber von einem US-Senator, von einem der ganz harten, übrigens.“

Sie winkte dem Kellner und bestellte ein Wasser.

„Kein Wein mehr im Moment, muss einen klaren Kopf behalten“, sagte sie eher zu sich selbst.

„Und was ist das nun für ein sagenhafter Plan?“, wollte ich endlich wissen.

„Der Krieg“, flüsterte sie und schaute sich angstvoll um, „in der Ukraine…“ Damit brach sie ab.

„Ja“, sagte ich, „der Ukraine-Krieg, ist doch ein alter Hut, wer da dahinter steckt…“

„Nein“, sagte sie, „darum geht es ja gar nicht, oder doch, aber das wird weitergehen…“

„Was wird weitergehen?“, wollte ich wissen.

„Naja, diese ganzen Waffenlieferungen, das zuerst einmal, das wird so lange weitergehen, bis die Russen richtig wütend werden und uns irgendwie angreifen.“

„Das ist der Plan?“, wollte ich wissen und schob ein „Perfide“ hinterher.

„Nein“, sagte sie, „es geht weiter. Wir, also meine Chefin und die anderen wollen den Atomkrieg!“

Jetzt war ich doch erschrocken. „Atomkrieg?“, fragte ich leicht fassungslos, „meinen Sie das im Ernst? Das kann doch niemand wollen? Das ist doch das Ende der Menschheit… Das kann doch niemand wollen.“

„Doch“, sagte sie, „dahinter steckt eine Grüne Logik, doch, doch…“

„Das soll logisch sein?“, fragte ich leicht atemlos.

„Ja, natürlich“, erwiderte sie, „man muss nur das Große und Ganze sehen. Also das ganz, ganz Große!“

„Und das wäre?“

„Die Erde. Gaia. Kennen Sie die Gaia-Theorie?“

„Natürlich“, nickte ich, „die ganze Welt als ein Lebewesen! Kennt man doch.“

Jetzt schaute sie mich erstaunt an. „Das kennen aber nur wenige!“

„Naja, ich gehöre eben dazu. Weiter!“

„Ja. In diesem Sinne ist die Menschheit eine Fehlentwicklung. Gehirn ist nicht alles!“

„Also muss die Menschheit weg?“, fragte ich atemlos.

„Genau. Ein Atomkrieg in Europa, China, Indien  und den USA. Dann sind alle Industrienationen erst einmal weg. Vorteil: Keine CO2-Produktion mehr.“

„Na, ich weiß nicht“, wandte ich ein; „erst einmal brennt alles wie Zunder mit sehr viel CO2-Produktion.“

„Ja, aber dann ist Schluss. Ist alles ausgerechnet worden. Rechnet sich innerhalb von 50 Jahren…“

„Und das wollen die Amis? Ausgerechnet die Amis?“

„Ja, ja, das sind die von Trump. Die wollen auf die Art und Weise ihre Neger und Latinos loswerden.“

„Aber die kommen doch mit um!“

„Nein, Trump sagt denen, dass die Regierung geheime fliegende Bunker besitzt…“

„Fliegende Bunker? Sagen Sie mal, sie verarschen mich doch…“

„Nein, sagt Ihnen Roswell was?“

„Da wo die Amis angeblich Aliens gefangen halten?“

„Genau. Und die Aliens haben diese fliegenden Bunker in Mengen produziert, also in Mengen, die für die Trump-Familie und die der wichtigsten Republikaner und ein paar ausgesucht Reiche reichen.“

„Wahnsinn !“

„Sie sagen es.“

„Aber die Radioaktivität…“

„Ach, unsere führenden Politikerinnen haben sich damit intensiv auseinandergesetzt – die Radioaktivität wird massiv überschätzt. Und wenn da keine Menschen mehr sind, dann ist die Radioaktivität ja auch egal. Wo keiner sie messen kann, sagen unsere Toppshots, ist sie auch nicht vorhanden.“

„Naja“, wollte ich einwenden, aber sie winkte ab.

„Wir Menschen haben sowieso das sechste große Aussterben eingeleitet“, sagte sie lässig, „und die Radioaktivität akzeleriert Genmutationen in den überlebenden Tieren – da findet Mutter Natur, also Gaia, ganz neue Lösungen…“

„Aber der Wind treibt radioaktive Wolken um die ganze Erde…“

„Ist doch gewollt“, sagte sie und nahm noch einen großen Schluck Wasser. „Dann werden die Menschen in Afrika und Südamerika und im ganzen Pazifik auch minimiert. Ist doch im Plan berücksichtigt. Ein paar werden schon überleben. Ca. 5% wären okay, haben unsere besten Politikerinnen ausgerechnet. Die werden schon recht haben. Wer sonst?“

„Puh“, sagte ich und nahm einen großen Schluck Rotwein, „das haut mich um!“

„Ja, nicht?“, nickte sie, „ist alles drin im Großen Plan. Sogar, dass die Argentinier und Brasilianer dann keine Rinder mehr züchten müssen, weil ihre Abnehmerländer im Norden und Europa weggefallen sind. Spart unglaublich viel Methan, was die Rinder dann nicht mehr rauspupsen! Ich sage ja, alles drin im Plan.

Zum Beispiel Indien, das würde von USA und Russen ja nicht atomar bombardiert werden. Aber da die Chinesen natürlich angegriffen werden, werden die Inder glauben, sie könnten ihre Grenzstreitigkeiten mit China lösen, sie greifen also China an – und was machen die in dem ganzen Chaos? Bumm, bumm mit Atomwaffen. Und schon ist Indien, also die Inder, meine ich, auch weg. Alles im Plan.“

„Sagen Sie einmal“, fragte ich sie vorsichtig, „finden Sie das etwa gut?“

„Sagen Sie einmal“, antwortete sie fast aggressiv, „halten Sie mich für blöd? Natürlich nicht.“

Wir schwiegen einen Moment gemeinsam. Am Fenster flog die Landschaft kurz vor Leipzig vorbei.

Ich deutete nach draußen und fragte dann: „Und das ist dann alles weg? Deutschland, Europa, wir?“

„Der Plan sagt, man müsse das Große und Ganze sehen und wir müssten eine gewisse Verarmung in Kauf nehmen…“

„Verarmung?“, wandte ich ein „es geht wohl eher um Extinktion, um Auslöschung, oder?“

Sie zuckte mit den Schultern. „Ist wohl so. Ist im Rahmen des Ganzen und Großen aber notwendig.“

„Aber Ihr schöner Plan…“

„Ist nicht mein Plan“, wandte sie tonlos ein, „ich musste ihn nur umformulieren. Erst einmal müssen Russland und China weg und dann Indien, die würden die nächste reiche Nation werden, sagen unsere Freunde in den USA. Müssen auch weg.“

„Aber Ihr schöner Plan“, fuhr ich fort, „hat doch einen Fehler…“

„Echt jetzt“, fragte sie halbwegs desinteressiert, „welchen?“

„Die Radioaktivität. Die wird doch für 50.000 oder 100.000 Jahre strahlen!“

„Na und? Was sind schon 50.000 oder 100.000 Jahre in der Erdgeschichte. N´ Klacks. Nichts. Nicht einmal ein Wimpernschlag. Und danach geht das Leben dann wieder von vorne los. Hat für Gaia schon fünfmal geklappt, wird auch wieder klappen. Glauben Sie mir, das haben unsere Topp-Politikerinnen alles bedacht. Ja gut, uns wird es nicht mehr geben. Man kann eben nicht alles haben, sagen sie. Aber uns hätte es wahrscheinlich auch ohne den Krieg nicht mehr gegeben. Was soll´s also. Wir beschleunigen das alles nur – etwas. Nicht einmal viel. Die Erde ansich, das Leben ansich und Gaia sind wichtiger.“

Sie griff in ihre Tasche und holte ein beeindruckend dickes Bündel 200-€-Scheine aus der Tasche. Mein Honorar. Oder besser mein Schweigegeld.“

„Ich muss mal eben verschwinden auf den Schock hin“, sagte ich, weil das grüne Licht anzeigte, dass die Toilette gerade frei war. Auf dem Klo musste ich ausgiebig kotzen. Dann machte ich mich so gut es ging sauber. Als ich die Toilette verließ gingen die beiden Typen im Trenchcoat mit Hut wieder in die Richtung, aus der sie vorhin gekommen waren. Der Zug lief gerade in den Bahnhof von Leipzig ein. In dem Gewurle dauerte es einen Moment, bis ich wieder am Platz war.

Meine Gesprächspartnerin schien zu schlafen. Jedenfalls saß sie etwas zusammengesunken in ihrem Sitz.

Naja, dachte ich, der Rotwein…

Als der Zug nach ein paar Minuten anruckte, um die Weiterfahrt nach Berlin anzutreten, bewegte sie sich etwas und da sah ich, das kleine Loch in ihrer Stirn, aus der ein wenig Blut über ihr Gesicht zum Kinn gelaufen war. Ach ja, und ihre Tasche fehlte offenbar.

Ich dachte, nur weg hier, legte ausreichend Geld für meine Flasche Wein plus die richtige Menge Trinkgeld auf den Tisch, weil ich nicht wollte, dass der Kellner sich zu gut an micht erinnern würde, und verließ den Speisewagen betont unauffällig in Richtung Spitze des Zuges, dorthin, wo die beiden Trenchcoat-Typen nicht gegangen waren. Aber ich vermutete, dass die in Leipzig sowieso ausgestiegen waren.

Ich verließ den Zug am nächsten Halt in der Lutherstadt Wittenberg. Nix wie weg, dachte ich mir.

Am Abend habe ich diesen Text als Gedächtnisprotokoll geschrieben. Morgen früh werde ich ihn per Post an Slartibartfas schicken. Für alle Fälle.

 

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