KB01 250Für neue Leser: Diese Website zeigt unsere - Slartibartfass und meine - sehr persönliche Sicht vom Leben, vom Universum und dem ganzen Rest. Sie will weder politisch "korrekt" sein, noch kümmert sie sich in den meisten Fällen um die Meinung der Duden-Redaktion zu Schreibweisen. Was sie aber keinesfalls will, ist a.) Fake-News oder b.) Verschwörungstheorien  verbreiten. Dieses ist eine Website zum Stöbern, Sie finden viel, echt, lesen Sie sich fest! Mehr als 250 Texte (manche fast 10.000mal aufgerufen). In den Bereichen "Meine Kommentare" und "Quergedacht" finden Sie kaberettistisch angehaucht Texte. "Stories" sind auch eher leicht verrückt zu lesen und "Meine Krimis" - das ist selbsterklärend. Teilweise finden Sie hier ganze Bücher. Die Foto-Bereiche sind eher schön. 


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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Seehofers Alptraum

Empfehlung

(Veränderte 3. Auflage)   Täglich kommen Migranten aus Libyen über das Mittelmeer in Richtung Griechenland oder Italien...

Eigentlich wollen die meisten nach Deutschland. Keiner will sie haben, die Italiener nicht und die Griechen schon mal gar nicht. Und die Deutsche? O je...

Eingeschobener Gedanke zu Libyen:
War da nicht ´mal was? So etwa in der Richtung: Waren wir nicht sooo glücklich, dass der sog. Verbrecher Gaddafi endlich weg war? Dass dort jetzt Christentum, Demokratie, Kapitalismus und Wohlstand einziehen würden? Irgend so etwas in der Art meine ich zu erinnern, oder?
Jetzt ist er mit US-amerikanischer und NATO-Hilfe tatsächlich weg - und wir haben das Chaos! Geschieht uns doch irgendwie recht...

Die Italiener haben so viele, die können schon gar keine Migranten mehr auf den Tomatenfarmen als Sklaven unterbringen. Selbst die N´Drangheta stöhnt, sie wisse nicht wohin mit den Leuten... Erst hatten sie zu viel Schwarzgeld, und jetzt haben sie zu viele Sklaven! Die haben da echt Probleme, die Jungs, die möchte ich nicht sein!

Die Griechen scheinen „ihre“ Migranten ja momentan in ihren Booten teilweise wieder raus auf See zu schleppen, tatkräftig unterstützt, liest man zumindest, von den EU-Marine-Grenztruppen FRONTEX* (Front-EX, das sagt doch schon alles, oder? Hört sich sehr nach "weg von meiner Grenze" und "ex und hopp" an, finde ich). Und unser Innenminister soll ja fleißig mindestens beide Augen zugedrückt haben. Mindestens. Manche behaupten ja, sie hätten ihn beim Rudern helfen sehen – aber das glaube ich nicht, dafür ist er doch wohl schon zu alt.

Und Deutschland, da wo viele von den Migranten ja hinwollen, will sie aus Prinzip nicht haben, und behauptet, sie auch nicht zu gebrauchen - schon wegen dem Sozialstattparasitismus. Tomaten wachsen hier nicht in den Mengen, und seitdem es keine Kohlegruben im Ruhrgebiet mehr gibt, wissen unsere Politiker ja auch nichts mehr mit ihnen anzufangen – schwierig, und im Ruhrgebiet haben die da damals so gute Erfahrungen mit ihren Polen gemacht (so vor 100 Jahren), die wollten gar keine anderen mehr haben.

Pizza können die Migranten auch nicht. Außerdem hat die N´Drangheta schließlich schon lange ihre eigenen Leute in unseren Pizzerias platziert... Pizzabäcker, -kellner oder -austräger sind also auch keine alternativen Berufe für die Sklaven unserer italienischen Freunde.

Seitdem unsere Kanzlerin betont hat, wir würden das schaffen und dann die Grenzen dicht machen ließ (unsere ja nur pro forma eher nur ein bisschen, aber die ungarischen und türkischen und griechischen Grenzen auf jeden Fall.

Was mich bei den Griechen tatsächlich wundert, so schändlich, wie Merkel und Schäuble die Griechen in der sog. Griechenlandkrise (die eigentlich eine deutsche Banken Krise war, fragen Sie mal die Griechen!) behandelt haben... Wenn ich Grieche wäre und Geld hätte (was sich außer bei griechischen Reedern seit der Griechenlandkrise quasi ausschließt), würde ich als Grieche ja jedem Migranten, der mir über den Weg läuft, ein One-Way-Ticket nach München schenken! Okay, die Griechen scheinen das nicht in Erwägung zu ziehen, was ich nicht verstehe.

Aber es gibt ja noch das Mittelmeer! Von libyschen Stränden, von denen ich aus eigener Erfahrung von vor 50 Jahren sagen kann, dass sie wirklich unglaublich schön sind, lassen sich täglich Hunderte Migranten aufs Mittelmeer hinausfahren.

Das Mittelmeer ist ein Meer, das sich in Rimini meistens zu benehmen weiß, aber außerhalb der eher „deutschen“ Bereiche eben auch sehr gemein werden kann! Von den Hunderten kommen täglich Ungezählte jämmerlich im Mittelmeer um.

Jetzt sollten Sie bitte nicht sagen, ja, die hätten halt schwimmen lernen sollen! Völlig falsch gedacht, ehrlich, denn jeder vernünftige Seemann macht einen großen Bogen um jeden angebotenen Schwimmlehrgang, denn dann dauert das Sterben nach dem Überbordgehen oder Schiffsuntergang nur länger bis viel länger - und das will keiner, der etwas von der See, von Haifischen oder Kraken versteht.

Manche Glückliche werden von deutschen Rettungsschiffen aus dem Mittelmeer resp. aus den Booten gezogen, und die dürfen dann teilweise mit Einzelgenehmigung von Herrn Seehofer tatsächlich ins gelobte Land, also zu uns, wenn sie denn Arzt, Ingenieur oder Pfleger sind... Die kommen zwar rein nach Deutschland, aber sie wissen ja nicht, auf was sie sich einlassen... Und selbst die, die es zu uns geschafft haben, die allerwenigstens dürfen schlussendlich bleiben – es sei denn, sie sind Ärzte, die bereit sind, in Mecklenburg-Vorpommern zu praktizieren, oder sie sind Pflegekräfte, die vertragsfrei arbeiten, die kann man immer brauchen, sagt Herr Spahn und macht ihnen Angebote, denen sie nicht widerstehen können. Alle anderen fliegen im Wortsinne im hohen Bogen mit Lufthansa wieder raus... „Homeward bound“!

Unser gegen Migration zuständige Innenminister, der Herr Seehofer, muss eigentlich täglich darum beten (wahrscheinlich lässt er beten, er ist schließlich der katholische Boss), dass die Schlepper und Schleuser in Libyen nicht auf eine andere Idee als „Mittelmeer“, "Italien" und "Griechenland" kommen. Dabei liegt das Problem ja so nahe. Denn..., also, wenn ich Schlepper und Schleuser wäre, ich würde das anders machen.


Menschen, die in den Branchen Schleuser, Schlepper, Nepper und Bauernfänger im nördlichen Afrika tätig sind, werden gebeten, hier nicht weiter zu lesen - das Folgende ist eh nix für sie! Völlig uninteressant, ehrlich!


 

Okay, die sind jetzt weg, wir können also offen miteinander reden...

Ich würde mir nicht Hunderte oder Tausend kleine Wegwerfboote anschaffen, um die Leute (die Migranten) nach Europa zu schaffen – viel zu aufwendig, viel zu kompliziert, viel zu viele Leute beteiligt, die jeder einzelne den Profit nur senkt. Nein, im Gegenteil, ich würde mir ein großes Schiff, es darf gerne ein oller Seelenverkäufer sein, anschaffen. In Zeiten von Corona kriegen sie ein fast neues relativ großes ehemailiges Kreuzfahrtschiff für nen Appel und nen Ei, echt, die kosten fast nix.

Wenn Sie zum Beispiel bei der Reederei AIDA in Rostock anrufen, und denen auf den Anrufbeantworten sprechen: „He, hallo, Leute, hört mal, Leute, ich könnte Euch für ´ne kleine Mark ein oder zwei von Euren Dampfern abnehmen", und dann Ihre Telefonrückrufnummer hinterlassen, dann ruft spätestens am nächsten Tag einer von ganz oben aus dem Laden zurück und fragt: „Halten Sie Ihr Angebot noch aufrecht? Falls ja, dann können Sie den Dampfer auf der Reede von ... abholen. Anker auf und viel Glück!“.

Wenn Sie im nächsten persönlichen Gespräch nun noch gute Nerven und ein wenig Zeit haben, können Sie mit denen in Rostock auch noch vereinbaren, dass die noch eine bemerkenswerte a conto-Zahlung auf Ihr Konto leisten, und dass Sie das Schiff vollgetankt übergeben kriegen. Dann müssen Sie der Versicherung noch bestätigen, dass Sie der neue Eigner mit Heimathafen auf Malta sind, und schon geht es los... So einfach geht das.

Dann haben Sie also einen großen Dampfer, auf dem Sie eine Menge Leute unterbringen können! Und wenn ich sage, dass Sie eine Menge Leute unterbringen können, dann meine ich auch eine Menge – mindestens das Zehnfache der „eigentlich“ von den Behörden zugelassenen Passagierzahl, mindestens, wenn Sie sie gut „packen“ auch das Zwanzigfache, vielleicht mehr, wenn Sie das Wasser aus dem Pool ablassen und auf Rettungsboote und so´n Tüttelkram verzichten und dann auch noch die Kühlräume für ihre „Gäste“ benutzen. Das Schiff muss seinen = ihren Reingewinn schließlich auf einer, seiner ersten und einzigen Fahrt reinfahren (Reingewinn reinfahren, Sie verstehen?) , denn in Ihrer Reederei fährt jedes Schiff nur einmal!

Und ich würde mir ein neue Route suchen - die Direttissima!

Afrika X

Die „Passagiere“ sind also Migranten, wer sonst. Die von Ihnen veranschlagten Passagekosten würden 5.000 € (in bar zu zahlen) deutlich übersteigen, schließlich garantieren Sie das Ankommen nicht an einem unbeleuchteten Strand in Italien oder Griechenland, nein, Sie garantieren die Ankunft direkt im Himmel, in Deutschland, also da, wo "alle" hinwollen...

Und Sie würden sie natürlich nicht wie gehabt von Libyens Stränden aus Boote in Richtung Italien starten lassen, oder Bootswracks, die nach wenigen Kilometern einfach absaufen, sondern von Casablanca oder so mit 5.000+ Leuten an Bord (Sie versprechen ja schließlich keine Kreuzfahrt und das sind nur Migranten, die von Schifffahrt eh nix verstehen!) in Richtung Nordatlantik fahren. 5.000 €mal 5.000+ macht 25 bis 35 Millionen €. Dafür hast Du früher irgendwo auf der Welt schon jede alte Schaluppe von einem alten großen Fährschiff oder eben Kreuzfahrtschiff bekommen... Aber in Corona-Zeiten haben Sie es ja sogar umsonst mit Aufgeld bekommen!

Besatzung brauchen Sie nicht viel: Einen Kapitän (der macht sich immer gut), ein oder zwei Offiziere (ohne Patent! Suff im Dienst? Die sind billiger), einen Matrosen, der in Casablanca die Festmacherleinen losschmeißt, und schließlich ein paar erfahrene Sklaventreiber statt Servicepersonal. Mit Beschwerden würde ich nicht rechnen, deshalb muss der Empfang auch nicht besetzt sein. Falls es doch einmal zu Beschwerden kommen sollte, wird der erste Beschwerdeführer gekielholt - erfahrungsgemäß senkt das die Anzahl evtl. Folgebeschwerden signifikant. 

Ein Kreuzfahrer-Schiff ist super, aber ein Fährschiff täte es auch, die haben nämlich meistens vorne und hinten Klappen, über die die Passagiere schnell ein- und aussteigen können! Für die drei Tage von Casablanca bis in die Elbmündung (und das Ziel ist der Trick: Das Ziel!) kriegen die Passagiere sogar noch jeder drei Bananen und drei kleine Flaschen Wasser (still). Wegwerfen der ausgetrunkenen Flaschen ist verboten, natürlich wegen der Umwelt! Wenn nämlich die Gutmenschen in Deutschland mitkriegen, dass da hinter dem Schiff 15.000+ Plastikflaschen in der Nordsee schwabbeln, ist Schluß mit Gutmenschen... 

Ihre Passagiere stehen wegen der Gewinnoptimierung natrlich eng gepackt wie Ölsardinien in der Dose - aber das müssen Sie als Service sehen: Ersten wärmt das die Leute und zweitens, nicht, dass die Ihnen unterwegs bei Seegang umfallen. Aber Umfallen können die nicht einmal bei starkem Seegang, dafür ist bei 5.000+ Passagieren gar kein Platz. Und wer auf See kotzen muss, kriegt vom Vordermann welche aufs Maul, das geschieht ganz automatisch. Toiletten werden nicht gebraucht, weil Bananen bekanntlich stopfen.

In deutschen Gewässern angekommen, stellt sich denen maximal ein Boot der Wasserschutzpolizei („Bitte verlassen Sie das deutsche Hoheitsgebiet. Sie befinden sich im Naturschutzgebiet Schleswig-holsteinisches Wattenmeer!“), was an Bord des Migrantenschiffes aber niemand versteht oder verstehen will – die estnisch/ukrainische Schiffsführung schon einmal gar nicht.

Landungskarte

Die Bundesmarine würde zwar gerne auslaufen, kann aber gerade nicht. Denn das Schiff ist nicht da. Das fährt für Frontex im Mittelmeer. Außerdem besteht kein parlamentarischer Auftrag! Man bereitet sich aber insofern vor, als dass die ehemalige von-der-Leyen-Kaserne bei Meldorf geräumt und für evtl. Migranten frei gemacht wird. Das geht ganz schnell, da hier eh weder Waffen noch Ausrüstung vorhanden waren, eben von-der Leyen´sche-Zustände herrschten.

Okay, die fahren also mit Ihrem Dampfer in die Elbmündung oder etwas nördlich davon ins Wattenmeer. Mit der auflaufenden Flutwelle kommen die schon ziemlich weit, fast bis an den Deich bei Büsum. Da das Schiff so gut wie keine Ladung hat (nur 5.000+ Personen á 75 Kilogramm, also läppische 375+ Tonnen, das ist quasi nix für so ein Schiff. Und da die vorbesitzende Reederei sie bei der Menge Bunkeröl schon wegen der Kosten beschissen hat, kommen vielleicht noch 50 Tonnen hinzu). Damit hat der olle Kahn so gut wie keinen Tiefgang, es kommt also auch bei Niedrigwasser dicht an Küste heran.

In Richtung Büsum geht im Watt ein etwas tieferer Priel bis zum Büsumer Hafen. Kurz davor lässt der Käptn das Ruder hart Steuerbord legen. Bei ablaufendem Wasser (vulgo "Ebbe") sitzt das Schiff auf seinem platten Boden bald auf dem Schlick. Das letzte Stück rutscht es auf dem matschig-glitschigen Untergrund noch ein paar Hundert Meter weit in Richtung Deich. Die Menschen an Bord (außer die Esten und Ukrainer) kriegen einen fürchterlichen Schreck, weil die aus der Sahara von Meer, Ebbe, Flut, Schlick und Watt noch nie etwas gehört haben. Die Klappen vorne und hinten am Schiff gehen wie bei einem Landungsschiff auf, als erstes verschwindet die 3-Mann-Schiffsführung von Bord und ward erst in den Puffs von St. Pauli wieder gesehen, wo sie ihre Prämien verficken.

Bei Ihrem ehemaligen Kreuzfahrer gibt es keine Klappen, die aufgehen könnten, aber keine Sorge, Sie haben vorgesorgt. Deshalb stehen an den Schiffsseiten Plastikrutschen wie beim notgelandeten Flieger zum Verlassen des Schiffes zur Verfügung. Gepäck haben die Migranten es eh nicht, das wurde denen schon lange vorher geklaut.

Innerhalb kurzer Zeit ist das Schiff menschenleer und das Watt voller bunt bekleideter vor Kälte schnatternder Afrikaner (dieses miese Vorurteil musste ich mir einfach gönnen) – ein selten hübsches buntes Bild, wirklich.

[Alternativ könnten die auch direkt in die Brunsbütteler Schleusen des Kiel-Kanal fahren, um ihre Passagiere hier an Land zu setzen. Da wären die Migranten gleich in die hohe Zäune eingesperrt, an die sie sich bei uns gewöhnen werden müssen...]

Viele werden in die richtige Richtung (Deich)  laufen, die meisten, weil Wind und das auflaufende Wasser sie vor sich hertreiben, die anderen...? Mein Gott (von mir aus auch deren Gott) - Kollateralschäden gibt es halt immer und überall...

Rettungsschiffe, falls vorhanden, kommen nicht an die Menschen ran, weil wegen der Ebbe ja kein Wasser da ist. Die berühmten Büsumer Krabbenkutter jagen weit unter dem Horizont die letzte Krabbe, sind also weg. Ehe die professionellen Wattführer sich und ihre Gummistiefel klargemacht haben, sind die meisten Migranten schon schlickverschmiert, barfuß und vor Kälte bibbernd am Deich angekommen. Mitfühlende gegen heissen Grog aus. Dass da Alkohol drin ist, ist den Söhnen und Töchtern der Wüsten in dem Moment egal, jedenfalls wärmt das schön durch. Anschließend gibt es für 5 € ein Krabbenbrötchen.

Auf dem Deich versammeln sich immer mehr Marschbauern und gucken sich das Ganze mehr oder weniger regungslos an - von wegen ihres Glaubens: "Das Meer nimmt, und das Meer gibt". Einige überlegen, wo heute das "Gibt" ist?

Andere schichten schnell noch Holzhaufen auf und zünden sie an. Nein, nicht weil sie beim Ku-Klux-Klan wären, nein, das haben schon die Urgoßväter so gemacht, wenn sich fremde Schiffe näherten. Das war eine Frage des Bergungsrechtes, lauf halt bitte, bitte auf MEINEM Strand auf... Denn, wo ein Schiff aufläuft, ist ein zweites vielleicht nicht fern? Man muss wissen, Büttenwarder ist nicht weit...

Ganz Schlaue recherchieren schon einmal mit ihren Smartphones den Schrottpreis, denn in Bangladesh verschrotten sie ja auch Schiffe am Strand. Genug Arbeiter hat das Meer ja dankenswerter Weise gleich mit an den Deich gespült...

Andere rechnen aus, wie viele Dunkelhäutige (die sie verbotenerweise N... nennen, aber das haben schon die Urgroßväter auf den Sklavenschiffen nach Amerika so gemacht, und deshalb ist es absolut okay, politisch korrekt ist das HIER sowieso) in der Scheune zum Stück- und Nachtpreis von 25 € unterkommen, und schicken die Frauen nach Hause, um zu sehen, wie viele Klappbetten sie zusammenbringen. Der Bürgermeister telefoniert mit dem Landrat, was man denn pro Mann verlangen könne. Einer, der bekanntermaßen gerne besonders laut und deutlich spricht, weist seine Frau an, die letzten Touristen "aber man ganz fix" nach Hause zu schicken, denn "hier und jetzt komme nun gerade das ganz große Geld, ja, genau, das GANZ große! Ja, nun mach mal n beten to, mien Deern", schickt er ihr noch hinterher und überlegt, auf welchem Grundstück er noch schnell ein paar Container aufstellen und vor allem, wo er die herbekommen könne, bevor die anderen auf diese Idee kämen...

Die örtliche Currywurst-Braterei ordert schon einmal vorsorglich alles Lammfleisch, was sie bekommen kann und erklärt das Buch "Subsaharian Cooking & Recipees" zur Pflichtlektüre für seine Currywurst-Brater.

Ein paar Grüne haben superfreundlich alle Handtücher zusammengerafft, derer sie habhaft werden konnten, damit die Ankommenden sich abtrocknen können.

Der örtliche Bundestagsabgeordnete hat inzwischen den überraschten Innenminister in Berlin angerufen, nachdem er ihn in Bonn nicht mehr erreicht hat, und ihn darüber informiert, dass da "Zigtausende Migranten durch das Watt in Richtung Deich kämen, die wahrscheinlich alle Asyl in der Bundesrepublik beantragen würden, denn ab heute ist Deutschland Außengrenzenstaat der EU, ja, genau wie Griechenland, Italien und Ungarn".

Nachdem der Herr Seehofer sich von einem Assistenten erklären ließ, was und vor allem wo Büsum läge, was Watt und was Deich seien, und dass es nördlich des Mains tatsächlich noch bewohnte deutsche Landstriche gäbe, ist er zusammengebrochen und hat dann mehrfach in großer Pose deklamiert, warum so ein Scheiß aber immer auch ihn treffen würde und dann auch noch immer am freien Wochenende? Immer ihn! Ihn oder den Scheuer Andi, der in diesem Falle wg. seiner Zuständigkeit für die Seestraßen in der Patsche sitzen würde – auf jeden Fall die CSU.

Der örtliche Bischoff in Niebüll kann auch nicht helfen, denn die ist evangelisch und lässt schon einmal „Kirchenasyl“ googeln, nein, die wird keine Hilfe sein, das weiß er noch aus der letzten Barneby-Folge.

Dabei meinte er doch, das Migrantenproblem bereits endgültig einer Lösung zugeführt zu haben, da er die Griechen doch gerade davon abgehalten hatte, ihren Migranten kostenlose One-Way-Tickets nach München zu schenken. Das war richtig teuer gewesen. Wenn das mal herauskäme, was das gekostet hatte und wer das alles eingesackt hätte , dann wäre der Mautskandal vom Kollegen Scheuer Andi dagegen nur eine geklaute  Rabattmarke... Und außerdem, die ganze Ausländer-Mautscheiße hatte sich die CSU doch nur einfallen lassen, um die Migranten mit Flugangst auf der Autobahn vor Salzburg anhalten zu können, ihnen ein Strafmandat ausstellen, und sie damit als Straffällige sofort nach Griechenland zurückschicken zu können. Aber das Elegante an dem Plan hatte ja wieder einmal niemand verstanden... Er glaubte ja, dass die anderen das einfach nicht begreifen wollten. Mein Gott, das war Politik, hinterfotzige Politik zwar, aber eben Politik! So lief das nun einmal in Bayern. 

Jetzt war die Scheiße nicht nur da, sondern schon fast geronnen... Zigtausende Migranten, die er nach keinem Dublin-Abkommen der Welt in ein anderes Land abschieben könnte. Wer hatte denn damit gerechnet, dass Deutschland einmal eine Außengrenze der EU haben könnte. Das hat ihm auch nie einer gesagt. Obwohl, vielleicht ja doch, aber mit Seekarten konnte der Binnenländer eh nix anfangen... Mein Gott, was würden sich die Griechen vor Lachen auf die Schenkel schlagen. Erst hatten sie damals mit Otto von Wittelsbach dankbar einen Bayern als König adoptiert und jetzt das! Einer hatte sogar aus Athen angerufen und gefragt, ob er mit den richtigen Formularen aushelfen könne...

Und dann hatte die verdammte Interims-Kanzlerin auch noch angerufen, um zu fragen, ob er das alleine schaffen würde, oder ob sie mal eben rüberkommen solle? Woher wusste die das schon wieder? Und wieso wusste die, wo Büsum und das Wattenmeer liegen. Scheiß-DDR-Abitur...

Gemein fand er, dass die verdammten Norddeutschen ihm ja auch mal hätten sagen können, dass das Meer nicht am Horizont aufhören würde, und dass man da einfach so über die Nordsee reinfahren könne!

Die Marine hatte natürlich auch wieder versagt. Verdammte Krampf-Knarrenbauer, oder wie die hieß? Saarländerin!!! Musste man denn alles selber machen? Und dann das Scheiß-Watt! Laut Auskunft ein Naturschutzgebiet! Flaches Wasser und lauter Schlamm! Da geht kein Schiff unter! Ein richtiges Naturschutzgebiet ist auf´m Berg und hat Bäume - nicht einmal eine Arche käme da durch. Und auch das war höchstens einmal am Ararat mit Allerhöchster Hilfe passiert. Anders als im Bayerischen Wald, DAS ist ein Naturschutzgebiet! Nicht Hunderte Quadratkilometer Schlick, in dem eh nur eklige Würmer und scharfkantige Muscheln lebten, wer will den sowas?

Die Australier hatten immerhin ein Riff als Naturschutzgebiet angelegt – wenn da ein Schiff aufläuft, geht es weit weg vom Land unter. Das schwimmt keiner. Blöd! Haben die da oben im Norden denn keine Riffe oder so? Nein, nicht, nur Schlick... Aber Länderfinanzausgleich haben wollen. Wofür bitte? Bayerisches Geld, aber kein Riff, nicht einmal ein Riffchen. Da würde er mit dem Chef reden müssen, mit dem Söder, diesem Jungspund von einem Nachfolger. Sollte der sich darüber ärgern. Jetzt musste er doch lächeln.

Nach kurzem Gegoogle hatte er sich erinnert: Da oben sollte es doch ein paar Inseln geben. Inseln, schoß ihm durch den Kopf, Inseln zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Wasser umgeben sind. Da könnte man doch die verdammten Migranten unterbringen... Zaun drum, Tür drin, abschließen und Schlüssel wegschmeißen, von ihm aus in dieses verdammte Watt. Mein Gott, wer braucht denn schon Sylt? Sand, Dünen und sonst nix. Aus den einfachen Wochenendhäusern könnte man mit wenig Aufwand in ein paar Wochen prima Migrantenwohnheime machen. Den völlig überflüssigen Damm der Nazis könnte die Krampf-Knarrenbauer von ihren ansonsten völlig unnützen und viel zu teuren Jungs überwachen lassen. Sogar das sollte diese blonde CDU-Tussi doch wohl hinkriegen. Wenigstens das. Sonst würde er ein Dutzend bayerische Gebirgsschützen als Berater einfliegen lassen... Auf Berater stand die nämlich. Je mehr, je jünger, je lieber.

So eine Maßnahme könnte die Immobilienpreise auf diesem verdammten Eiland in vernünftige Größenordnungen absacken lassen. Dann könnte er tatsächlich seine Frau in eines ihrer geliebten Flachland-Reetdachhäuser abschieben, von dem sie immerzu faselte... Hinter dem Zaun. Sollte die sich doch mit diesen vermaledeiten Wirtschaftsflüchtlingen abgeben. Die würden sich wundern...Und der Trump würde sich auch noch wundern, wie er, Seehofer, den Vater aller Zäune aus dem Boden stampfen würde – garantiert mexikanerdicht! Mein Gott, das konnte doch keine so große Sache sein, dafür bräuchte man doch nur einen vernünftig bestückten Baumarkt und ein paar Arbeiter mit Muckis!

Außerdem sollte es da doch noch diesen Kanal geben, hatte er einmal gehört, schön tief und nur von ein paar maroden Brücken überspannt. Der eine Tunnel war doch seit 10 Jahren mehr oder weniger dicht. Die Brücken wären eh kurz vorm Kollaps, hatte ihm sein Krisenstab gemeldet. Ja, auf Spezi Scheuer konnte man sich verlassen, der würde nie eine Brücke, die nicht in Bayern stand, reparieren lassen, nie! Der nicht. Der wusste, wo das Geld des Bundes hin gehörte, nach Bayern.

Da die Migranten auf der anderen, der dänischen Seite angekommen waren, bräuchte man die nur zu sprengen, dann wäre Deutschland wieder migrantenfrei und die verdammten Dänen und Schleswig-Holsteiner könnten sich allein um die Mistkerle von Migranten kümmern. Hhm, dachte Seehofer, das wäre doch etwas und endlich würde der vermaledeite Kanal, der sonst nur Scheuer Andis letztes Geld kosten würde, zu etwas Nutze sein.

Er sah plötzlich ganz klar, was er machen, nein veranlassen würde. Er nahm den Telefonhörer auf und wählte eine Nummer. "Annegretchen, meine Liebe, Du könntest mir bei einem Problemchen helfen, nicht wahr, ähhh. Du kennst doch diese, ähhh, Amerikaner, Du weißt schon, da in Büchel oder sonst wo, ganz gut, nicht wahr, ähhh... Du weißt schon, was ich meine... Die haben doch diese kitzekleinen Atombömbchen, oder? Müssen nicht groß sein, nur ganz klein... Glaubst Du, Du könntest bei denen ein paar, also stücka 10 bis 12 von diesen süßen, klitzekleinen Atombömbchen oder so, oder etwas Ähnliches locker machen? Wie gesagt, nix großes, was auffällt...". Er hörte eine Weile zu. Dann sagte er: "Na gut, Annegretchen, nein, weißt Du, etwas Kleines... Ich meine etwas Unauffälliges, Bombe, das hört sich so brutal an. Erst recht in der Presse. Egal was es ist, es muss nur ordentlich rumsen, weißt du...". Und nach einer Weile sagte er: "Neutronenbombe, echt? Gibt es das? Ich dachte immer... Nein, das war keine Ablehnung! Ganz im Gegenteil, das hört sich richtig gut an... Danke, meine Liebe, wirklich, ich wusste doch, dass man mit Dir reden kann. Ja, ich schulde Dir ´was... Doppelter Finanzausgleich für´s Saarland, oder so..."

Pause.

"Moment mal, Du sagst, ich hätte Dich missverstanden? Keine Bombe? Erst recht keine 12. Nicht einmal ein kleines Bömbchen? ... Na gut, und ich dachte, Du hättest da einen guten Draht... Entweder kann der Söder welche von seinem neuen Intimfreund Putin loseisen, oder es müssen dann eben Verbotsschilder machen: "Betreten der Brücke verboten". Wird schon gehen. Ich rufe jetzt AM an und sage ihr, alles okay, wir schafften das , alles im Griff!" 


* Frontex = Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache

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Im Falle Ihrer elektronischen Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben. Welche Daten im Falle eines Kontaktformulars erhoben werden, ist aus dem jeweiligen Kontaktformular ersichtlich. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Ohne diese Pflichtangaben können wir Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Alle weiteren Angaben sind freiwillig.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Ihre freiwilligen Angaben ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Für die Durchführung unserer E-Mail-Kommunikation haben wir einen Dienstleister beauftragt, der für uns Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen bereitstellt. Mit diesem haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen haben. Die Datenverarbeitung erfolgt zum Zweck der Gewährleistung der Betriebsbereitschaft unserer E-Mail-Kommunikation, an der wir ein berechtigtes Interesse haben, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

5. Einbindung weiterer Tools

Adobe Typekit
Unsere Internetpräsenz verwendet zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts die von der Adobe Systems Inc, 345 Park Avenue, San Jose, California 95110-2704, USA („Adobe“) bereitgestellt werden. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browser-Cache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen.

Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Adobe aufnehmen. Hierdurch erlangt Adobe Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Adobe Typekit erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Adobe Typekit finden Sie in der Datenschutzerklärung von Adobe:
https://www.adobe.com/privacy/policies/typekit.html

6. Betroffenenrechte
6.1 Als betroffene Person haben Sie folgende Rechte:

• Bestätigung der Datenverarbeitung: Sie haben das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 15 DSGVO;

• Auskunft: Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 15 DSGVO;

• Berichtigung: Sie haben das Recht, unverzüglich die Berichtigung Sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 16 DSGVO;

• Löschung: Sie haben das Recht, die unverzügliche Löschung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 17 DSGVO;

• Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 18 DSGVO;

• Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Weiter haben Sie das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen durch uns übermitteln zu lassen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 20 DSGVO;

• Widerruf von Einwilligungen: Sie haben das Recht, Ihre erteile Einwilligung jederzeit zu widerrufen, wenn die Verarbeitung auf Art. 6 (1) lit. a oder Art. 9 (2) lit. a DSGVO beruht. Die Datenverarbeitung bis zum Widerruf bleibt dabei rechtmäßig. Der Widerruf gilt nur für die Zukunft. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 7 (3) DSGVO;

• Beschwerde: Sie haben das Recht, unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs, auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 77 DSGVO.

6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE WIR AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN (ART. 6 (1) LIT. E ODER F DSGVO), WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. DIE VORAUSSETZUNGEN HIERZU FINDEN SIE IN ART. 21 DSGVO.

7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
Sofern nicht vorgenannt eine abweichende Speicherdauer genannt wird speichern wir die Daten so lange sie für ihre Zweckbestimmung erforderlich sind und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Aufbewahrung für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.

8. Änderung dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Januar 2021.

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.