Diese Seite drucken

Das Gute an Trump war oder ist ...

Klaus Bock by Klaus Bock

... na gut, zugegegeben das wird jetzt eng: Etwas Gutes an Trump???

Falls es irgendwas Gutes an Trump geben sollte, falls... Dann ist das einzig Gute an Trump, dass er noch keinen Krieg angezettelt hatWas vielleicht daran liegt, dass er privat im Hotel- und Golf-Business tätig ist und keine Aktien im Waffen-Geschäft hat. Golf soll sich in Atomkriegszeiten einfach nicht gut spielen lassen, habe ich mir sagen lassen, weil es draußen gespielt wird und weil dann der Boden manchmal so doll bebenund zittern soll, wenn irgendwo (!) diese verdammt großen A-Bomben einschlagen. Und dann der unter Golfern positiv besetzte Begriff „Handicap“ erinnert eben doch sehr an „kriegsversehrt“ – das kommt in solchen Zeiten einfach nicht gut.

Nein, ich habe nix für Trump übrig, wirklich nicht - Pfadpfinderehrenwort! 
Aber auch nicht für Biden!!!

Egal, könnte er jetzt sagen, wenn er gefrägt würde, "auf jeden Fall habe ich noch keinen Krieg angefangen" (evtl. Zitat Ende) – es sei denn, ich hätte da einen verpasst. Aber das hätten die in den Tagesthemen mit Zamperoni gebracht. Früher nicht, denn dann hätten die Leute das gemerkt. Das, also bisher noch kein Krieg vom Zaun gebrochen - das unterscheidet ihn tatsächlich von allen anderen Nach-WW2-USA-Präsidenten. Alle, jeder einzelne, hat mindestens einen Krieg oder zumindest „Kriegchen“ begonnenNatürlich immer „abroad“, also nicht zuhause. So blöde waren die ja auch nicht. Denn "zuhause" hätten die Amis das genmerkt und dann auch übel genommen, glaube ich. Aber Korea, Vietnam, Kambodscha, Iran, Irak, Grenada, Chile oder irgendwas in Afrika - das weiß doch kein Durchschnittsami, a) dass es die Länder gibt, und b) wo die Länder liegen.

Ja, tatsächlich, auch so ein strahlender Superheld wie John F. (Kennedy)... Der ganz besonders, der hätte die Welt wg. Kuba gerne in den Dritten Weltkrieg – übrigens den ersten und vermutlich letzten mit Atomwaffen – geführt, wenn..., ja wenn nicht Chrustschow jedesmal zurückgezuckt hätte. Okay, das sollte man vielleicht auch einmal bedenken: Chrustschow hat nie gesagt, dass er ein Berliner und nicht einmal ein Ostberliner sei.

Und auch „Friedensfürst“ und Friedensnobelpreisträger Obama, der erste..., naja, Sie wissen schon... (Tipp: Hautfarbe!), Präsident der USA hat mit seinem Krieg gegen den Terrorismus, mindestens mehrere Tausend Kriegswaffen- = Drohnenopfer zu verantworten.

Der einzige, der sich bisher nur zu einem Wirtschaftskrieg gegen China aufraffen konnte, ist der angeblich so völlig beknackte Herr Trump, Mr. Goldfinger himself. Wahrscheinlich hätte Biden jetzt schon deutlich gewonnen, wenn er Trump als den „Friedens-Feigling“ dargestellt hätte, der er im Vergleich mit allen anderen Expräsidenten von Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter, Bush, Reagan, Bush, Clinton bis Obama vielleicht ist. Denn Klugheit würde ich ihm jetzt auch nicht gerade unterstellen wollen. Das wäre wirklich unfair! Was ich meine, ist, dass Trump irgendeinen Krieg aus Klugheit nicht angefangen hätte.

Vielleicht ist ja auch die Deutsche Bank daran Schuld, dass er sich bisher nicht wirklich getraut hat, mal irgendwo „mit seinen Jungens reinzugehen“ resp. „unsere Jungs reinzuschicken" – schließlich schuldet Trump denen nach neuesten Zahlen im SPIEGEL ONLINE fast 350 Millionen US $. Könnte doch sein, dass die Banker ihm verboten haben, auch nur an ein Kriegchen zu denken geschweige denn zu beginnen, weil seine Hochhäuser und Golf-Hotels danach als Schutthaufen nix mehr wert wären, was sich zu beschlagnahmen lohnen könnte.

Allerdings hat der ja vielleicht in den nächsten 4 Jahren noch eine Chance, oder? Aber ein Gegner wie China (und/oder Russland) wäre*n echt Scheiße, finde ich, weil das würde uns in Deutschland ja auch an den Kragen gehen. Da können wir den Corona-Shutdown glatt vergessen, das wäre nix im Vergleich mit dem, was uns in dem Fall bevor stände. Klar, die jetzt mit Langeweile und Umsatzverlusten geschlagenen Kulturschaffenden könnten dann gut bezahlte Truppenbetreuung machen... Aber Helene Fischer würde sicherlich nicht lange Lili Marleen säuseln können, denn bei uns haben die US-Truppen Atombomben lagern, von Ramstein aus – das ist doch mitten in Deutschland, oder? – steuern die Amis ihren weltweiten nicht erklärten Drohnenkrieg. Grund genug für potenzielle Gegner wie Russland und China auch bei uns mal (nicht bös gemeint aber prophylaktisch erforderlich) zuzuschlagen... Und dann nutzen uns weder 1,25% oder 1,5% oder 2,0% Waffenkäufe vom Bruttosozialprodukt, glaube ich jedenfalls. Das steht dann nicht mehr zur Debatte. Weder in Washington, noch in Moskau oder Peking. Die schießen einfach auf uns. Einfach so. Und Lili Marleen wäre stumm.

Gelesen 222 mal
Template Design © Joomla Templates | GavickPro. All rights reserved.