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 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Corona News! Über Gaststätten, Restaurants und Kneipen etc.

Zu dem Thema kann man zurzeit jede Menge „Murks“ lesen, sehen und hören.

Zurzeit vor allem, dass von den betroffenen Wirten und Hoteliers gefordert wird, die Restaurants & Cafés & Clubs wieder zu öffnen, die Muckie-Buden natürlich auch – überhaupt alle und jede Interessengruppe behauptet im Moment lautstark, dass man sich in ihren Räumen nun garantiert nicht mit dem Corona-Virus anstecken kann. Die heimische Wohnung dagegen, darauf weisen die Vertreter gerne hin, die sei natürlich saugefährlich, viel gefährlicher als ihre Etablissements, weil die meisten zuhause ja nicht einmal ein Hygienekonzept hätten! Das müsse man sich einmal vorstellen. Und dann kämen sich Mann und Frau ja auch manchmal (lt. Stat. Bundesamt jeden zweiten Donnerstag) verdammt nahe (auch noch ohne Maske!) und Kinder und Katzen liefen da auch noch rum!

Dankbar aufgenommen wird jedwede Meinungs- oder Emotionsäußerung von Betroffenen zu all diesen „GG*-Freiheitsberaubungsthemen“ von der Presse, natürlich von der AfD und einigen Rechtsanwälten.

Print-, TV-, Radio- und Internetmedien wühlen lustvoll im Sumpf derer, die sich lautstark und hochemotional beschweren, dass a) die Grundrechte der Menschen ausgehebelt würden und b) gerade ihr „Geschäft“ geschlossen bleiben müsse, wo man doch sogar ein Hygiene-Konzept hätte... Am besten, der Wirt oder Hotelier bricht vor der Kamera wenn nicht zusammen, dann doch bitte in Tränen aus, weil er doch nach vier Wochen Shut down Insolvenz anmelden müsse. Denn Emotionen kommen immer gut! Alternativ lesen Sie bitte statt Wirt auch Besitzerin von Kosmetik- oder Fitnessstudio etc. Wieso ausgerechnet Friseur-Salons vom pandemiebedingten Schließen ausgenommen sind, ist zugegebenermaßen der Ratio nicht unbedingt zugänglich. 

Über eines sind wir uns doch wohl einig: Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Und zwar über aus- und eingeatmete Aerosole. Immer dann, wenn ein infizierter Mensch anderen – nicht infizierten – Menschen nahe kommt. Nicht etwa ZU nahe kommt, ohne Maske reicht nahe kommen völlig aus. Und wenn man dann noch heftig ein- und ausatmet oder sich länger Virus-angereicherter Luft aussetzt, darf man erwarten, dass man am nächsten Tag zu den z.Zt. ca. 20.000 Neuinfizierten Deutschlands gehört.

Wo traf man denn in den letzten Wochen vor dem Shut down light auf andere, auf fremde Menschen ohne Maske? Natürlich in Restaurants, Cafés & Clubs oder in Muckie-Buden – trotz aushängenden Hygienekonzepten übrigens. Ja, auch in Läden und Supermärkten! Aber Einkaufen ist zum (Über)Leben eben noch nicht ersetzbar – das Wiener Schnitzel im Restaurant oder das Stück Torte im Café eben doch!

Deshalb wurden ja auch die o.g. Etablissements für 4 Wochen geschlossen. Nach reiflicher Überlegung und völlig zu Recht. Aber Wirte etc. sehgen das als Betroffene anders und nicht immer rational. Wenn ich zum Beispiel ein Wirt wäre, würde ich von meinen Hotel- und Gaststättenverband erwarten, dass der etwas gegen die zeitweisen Schließungen und Umsatzeinbußen meines Ladens tut – trotz 75% Ausgleichszahlung und trotz Kurzarbeitergeld. Wofür hat man diese Verbandskerle denn sonst, wenn nicht dafür? Die Verbandskerle wissen natürlich, was ihre Beitragszahler von ihnen erwarten: Kampf gegen die Schließung bis aufs Messer! Den liefern sie auch – natürlich im übertragenen Sinne.

Wenn ich beim Hotel- und Geststättenverband arbeiten würde, würde ich in etwa folgendermaßen vorgehen:

Ich würde

  1. mir ein „sattes“ Budget genehmigen lassen
  2. drei Werbeagenturen beauftragen, für ´ne kleine Mark (die haben im Moment ja sonst nix zu tun) jeweils ein Konzept für eine Kampagne unter dem Titel „Noch nie hat sich ein Gast in einem deutschen Hotel oder Restaurant mit Corona infiziert“ zu entwickeln.
  3. das mir am geeignetesten erscheinende Konzept auswählen.

Das Konzept würde sehr wahrscheinlich eine massive Lobbyarbeit in allen deutschen Parlamenten und bei der EU beinhalten. Dabei würde von den Politikern die vielen „kleinen Entgegenkommen“ von früher (kostenlose Reisen (mit wem?), Hotelübernachtungen (mit wem?) und kostenlose Essen in Spitzenrestaurants (mit wem?)) ansprechen und ihr „pro“ einfordern. Ich meine, überlegen Sie einmal, warum wurden die denn dauernd eingeladen? Doch um sie in Situationen wie diesen damit zu konfrontieren (vulgo: sie damit zu erpressen). 

Dann würde ich kurzfristig ein Online-Symposium mit 6 bis 10 Wirtschaftswissenschaftlern und drei drittklassigen deutschen Virologen, Epidemiologen und Medizinern einberufen. Die Wirtschaftswissenschaftler werden nach ihrer positiven Grundeinstellung zum Hotel- und Gaststättenverband – man kennt seine Pappenheimer ja inzwischen – ausgewählt, die drittklassigen Mediziner nach ihrer Eitelkeit und ihrem Geldbedarf. Denn alle Teilnehmer am Symposium werden „supersatt“ bezahlt – die wissen warum sie soviel Geld für 4 Stunden Arbeit bekommen und äußern sich dementsprechend. Natürlich müssen die ihre Vor- und Beiträge als Manuskripte bei mir abliefern, damit sie entsprechend korrigiert in von unserem Verband abhängigen Organen veröffentlicht werden können. Auch die Verlage wissen, wer sie in der Vergangenheit bezahlt und finanziell am Leben gehalten hat.

Damit steht den ausgewählten am Symposium teilnehmenden freien Journalisten, die von der Agentur beauftragt werden, genug Stoff zur Verfügung, aus dem sie kreativ flott geschriebene Artikel jeglicher Länge – von Kurzmeldung bis Feature – schreiben können. Außerdem können sie mit den wissenschaftlichen Teilnehmern Interviews für alle Medien erzeugen.

Gemeinsames Fazit: „Noch nie wurde in einer Studie weltweit nachgewiesen, dass sich EIN Gast beim Restaurant-Essen angesteckt hätte. Noch nie. Keiner. Kein einer! Und erst recht nicht beim Vorliegen der sensationellen Hygienekonzepte, die die deutschen Hotels und Gaststätten ausgehängt hätten.“ Und das Ganze wird von führenden deutschen Wissenschaftlern unterstützt resp. gestützt.

Inhaltlich wäre damit die Basis geschaffen. Jetzt kommen die Redaktionen dran: Diverse Journalisten, die bei Qualitäts- und Massenmedien angestellt sind, würden auf die vielen „kleinen Entgegenkommen“ der Vergangenheit (kostenlose Reisen (mit wem?), Hotelübernachtungen (mit wem?) und kostenlose Essen in Spitzenrestaurants (mit wem?)) angesprochen werden, und wir würden ihr „pro“ = „unsere Berichterstattung“ auf der Basis unser Materialien einfordern.

Die großen deutschen Printmedien würden Titelbild- und Titelstory und ganzseitige Features bringen, mindestens eine der großen Qualitätszeitungen würde eine 8seitige Beilage bringen, BILD würde 14 Tage lang Stories über verarmte deutsche Wirte bringen. Tagesschau und Tagesthemen würden ein Corona extra bringen: Fazit: „Noch nie wurde in einer Studie weltweit nachgewiesen, dass sich EIN Gast beim Restaurant-Essen in einem deutschen Restaurant angesteckt hätte. Noch nie. Keiner. Kein einer! Und erst recht nicht beim Vorliegen der sensationellen Hygienekonzepte, die die deutschen Hotels und Gaststätten ausgehängt hätten.“ Das Zweite würde dasselbe besser machen, weil man mit Dem Zweiten bekanntlich besser sieht. Über RTL und SAT1 kann ich nix sagen, weil ich die nicht sehe, aber die ließen sich irgendeinen Quatsch wie GNTR einfallen. GNTR? Germaniens Next Top Restaurant, was denn sonst?

Natürlich würden wir lokal Gesprächspartner für emotionale Foto-, Film- und Audio-Berichterstattungen (Weinkrampf und „Ich bin in drei Wochen Shut down Pleite“, etc.) benennen – bei positiver Resonanz selbstverständlich verbunden mit kostenloser Premium-Essenslieferung während der gesamten Shut down-Periode. Sollten im Haushalt schulpflichtige Kinder herumlungern, würde mein Verband kostenlosen Nachhilfeunterricht inkl. Pausenbrot vom Türken an der Ecke etc. organisieren.

Reiseveranstalter würden mal mit der Anzeigenabteilung ihrer Wahl sprechen, dass man sich leider außer Stande sehe, die eigentlich zugesagten und gebuchten Anzeigenschaltungen in den nächsten sechs Monaten durchzuziehen. Andererseits..., die Anzeigenabteilung hätte doch sicherlich einen guten Draht zur Geschäftsleitung..., äh, hhm, Sie verstehen? Klar ist das verboten, aber man sagt ja nix, man meint ja nur - und außerdem seien es doch besondere Zeiten, oder...? Und in der Liebe, im Krieg und in besonderen Zeiten sei doch alles erlaubt, nicht wahr? Na also,...

Ach so, die Berichte über Infektionen in Lokalen in Leer etc.? Ja, die? Hhm. die würden wir totschweigen oder als lokalen Bioterrorismus brandmarken, von dem wir uns entschieden ..., naja, Sie wissen schon. Wir finden das jedenfalls gar nicht gut. Und die diversen Superspreader-Hochzeiten in Gaststätten? Ausländer, alles Ausländer, die die ausgezeichneten Hygienekonzepte nicht lesen konnten! Und die Sache damals in Ischgl, wo - außer in China - alles seinen Anfang nahm? Ist Ö S T E R R E I C H!!!

Heute kam auf NDRInfo, dass es eine Studie aus den USA gebe. Ergebnis: Restaurants können Superspreader sein!

Nun ja.

Erstens: Die hat noch niemand gelesen, von wem ist sie denn, und wo wurde sie veröffentlicht?
Zweitens: Eine einzige klitzekleine Studie!
Drittens: Aus den USA... Das ist doch Trump-Land, oder? Da wissen wir ja, was wir davon zu halten haben. Wenn schon der Präsident lügt...
Viertens: Die kam nach Redaktionsschluss.

Und als Letztes: Die ist auch bald wieder vergessen. Wetten? Wir arbeiten schon dran...


* GG = Grundgesetz

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Telefon: 03831 9444782, E-Mail: klausbock@glasklar.biz

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6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE WIR AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN (ART. 6 (1) LIT. E ODER F DSGVO), WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. DIE VORAUSSETZUNGEN HIERZU FINDEN SIE IN ART. 21 DSGVO.

7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
Sofern nicht vorgenannt eine abweichende Speicherdauer genannt wird speichern wir die Daten so lange sie für ihre Zweckbestimmung erforderlich sind und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Aufbewahrung für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.

8. Änderung dieser Datenschutzerklärung
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