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Früher war alles einfacher, da hieß das hier Querdenken, Querdenkereien oder Quer-ich-weiß-nicht-was. Dann kamen diese unegalen Möchtegern-Querdenker, die verrückten Ärzte, Köche, Nazis, Impfgegner und Gates-Feinde, die allesamt Corona ablehnen, und das auch öffentlich abstands- und maskenlos protestieren. Mit denen möchte ich bitte auf keinen Fall in einen Topf geworfen werden. Deshalb kein Querdenken mehr, das könnte verwechselt werden, jetzt bin ich eben am ceterum censeo...
 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Wenn ich die Russen wäre... Worauf ich besser aufpassen würde. Eine Ideensammlung.

Empfehlung

Wenn ich die Russen wäre oder bei GAZPROM etwas zu sagen hätte, dann würde ich mir im Moment große Sorgen machen.

Sie fragen jetzt warum? Nein, nicht wegen Schröder und seiner Soyeon Kim, die sind denen doch wurscht. Nee, das ist doch klar: Wegen der Pipeline durch die Ostsee, Northstream II! Die hat ja ordentlich was gekostet, Geld und Ressourcen. Sanktionen der Amis wegen der die Freiheit des Westens bedrohenden Pipeline sind eine Sache, aber da GAZPROM die Piepline jetzt allein mit russischen Schiffen fertig baut, wird ja zum Ärger der Amis irgendwann russisches Gas durch die Pipeline fließen. Viel Gas.

Ich habe ja immer viel Spaß daran, mir irgendwelchen Unsinn, bei dem es knallt und scheppert, auszudenken. So wie diese Geschichte. Aber ganz ehrlich, ich bin mir nicht so sicher, ob die Amis das auch so sehen. Ich befürchtet, sie sehen es viel ernster! Bierernst!

Und das finden US-Politiker aller couleur gemeinsam, egal, ob BIDEN oder TRUMP oder entsprechende Parteifreunde bekanntermaßen Grande Kacke, weil sie uns dann nicht stattdessen ihr dreckiges Fracking-Gas verkaufen können, auf dem sie im Sinne des Wortes sitzen. Davon haben sie unglaubliche Massen – und wenige wollen es freiwillig haben. Die einen, weil sie kein weiteres CO2 durch Verbrennung erzeugen wollen, die anderen, weil sie Fracking unglaublich Scheiße und gefährlich finden. Kaum einer will es – daher sind schon diverse Fracking-Firmen, die furios begonnen haben, bankrott gegangen. Und weil die vorher, zu „guten“ Fracking-Zeiten, alle gemeinsam enorme Summen an Republikaner und Demokraten gespendet haben, fordern sie nun die „Gegenleistung“ des politisch-militärischen Komplexes für ihre Spenden ein. Die Politik macht gerne mit - "America first" nennt sich das dann. Siehe: Heraus kommen dann Sanktionen gegen Russland und GAZPROM und Firmen, die sich an Finanzierung und Bau von North Stream II beteiligen, sogar gegen den albern kleinen Hafen von Sassnitz inkl. Mukran und deren Leiter und Angestellte bis hin zum letzten Festmacher.

Wenn man bedenkt, dass Schalke 04 von GAZPROM gesponsert wird, und wie mies Schalke 04 in der Tabelle dasteht, muss man direkt mal überlegen, ob die Amis da evtl. auch ihre Finger drin haben... Andererseits, von Fussball haben die wenig Ahnung (außer bei Frauen), das zeigt sich ja schon daran, dass die Klinsmann als Managertrainer genommen haben.

Das Ganze - "America first" und Sanktionen gegen Russland und die gas-Industrie - nennt sich dann freiheitlich-demokratischer Markt, der alles fair und sauber regelt. Angeblich. Aber wenn das Prinzip irgendwann und irgendwo auf der Welt aus der Sicht des ganz großen Kapitals einmal versagt, dann darf die freiheitliche Wirtschaftsordnung auch mal für die ausgehebelt werden werden, die die freiheitliche-demokratische Grundordnung inkl. Kapitalismus lauthals als Heil für alle und alles auf ihren Fahnen durch die Welt tragen. Wenn es ihnen denn nützt. Sonst ja nicht. Siehe Frackinggas versus Russen-Pipeline.

Fracking hat die USA vom Energie-Importeur zum Energie-Exporteur gemacht. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass viele kleinere Fracking-Firmen in den USA in den letzten Jahren pleite gegangen sind. Die Situationen der bislang überlebenden Fracking-Firmen können jetzt auch kritisch werden. Deshalb haben die US-Frackinggas-Firmen Europa als Markt für ihr Gas entdeckt. Trump hat sich vehement für sie ins Zeug geworfen - vor allem hat er Sanktionen gegen Pipeline-Bauer und Reeedereien von Pipeline-Verlege-Schiffen, die Pipeline finanzierenden Banken, Rohr-Produzenten und Versicherungen bis hin zu den Häfen, in denen russische Wohnschiffe für russische Pipelinearbeiter liegen, erlassen. Und die deutsche Politik hat teilweise gerne mitgemacht, z.B. die Grünen, die aus Prinzip gegen Erdgas sind. Auch ein Präsident Biden wird am aktuell unterkühlten wenn nicht feindlichen Verhältnis zu den Russen nicht viel ändern, eher gar nix, denn er wird in den USA für die Trump-Wähler, mit denen er sich ja wieder vertragen will, „Stärke“ zeigen müssen, um kein "Weichei", kein "Looser" zu sein. Und wir Deutschen und die NATO werden schön mitmachen. Wir sind schließlich Freunde der USA. Also wird es weiterhin die Sanktionen gegen North Stream II geben.

US-Gas kann ja nun leider nicht durch Pipelines nach Europa fließen. Da ist der Atlantik davor. Das ist dumm. Lösung: Das US-Gas muss verflüssigt mit Spezialtankern nach Europa transportiert werden. Solche Schiffe gibt es seit Jahrzehnten, die ersten wurden sogar in Deutschland entwickelt und gebaut, sie sind immer noch kompliziert und teuer zu bauen, weil mindestens die Tanks, in denen das Flüssiggas während des Transportes bei minus 180°C gelagert werden muss, aus schwer zu verarbeitenden Spezialstählen bestehen. Außerdem müssen in den USA landseitig komplizierte Beladungsstationen für die Tanker gebaut werden und in Europa mindestens genauso komplizierte Entladestationen... Das Ganze ist wirklich sehr, sehr kompliziert und daher auch sehr, sehr teuer.  Aber es rechnet sich... Na gut, es könnte sich rechnen. Genauer gesagt, es könnte sich unter gewissen Bedingungen rechnen. Ehrlich gesagt, kann es sich nur dann rechnen, wenn das vergleichsweise billige russische Gas als Konkurrent nicht mehr existiert, was bedeutet, dass die US-Firmen den Markt für sich alleine hätten, oder fast, die Norweger rechnen wir mal nicht mit. Die sind viel zu klein.

Ja, auch eine mehr als 2.000 Kilometer lange russische Unterwasser-Pipeline ist in Vergleich mit einem Döner richtig teuer - aber auf Dauer viel billiger als diverse Ver- und Entladestationen und ganze Flotten von Flüssiggastankern!

Also, wenn ich in einer US-Frackinggas-Firma für den Absatz zuständig wäre und der heimische Markt relativ gut gesättigt wäre, und wenn ich vor einer Weltkarte stehen würde, und mir recht schnell klar wäre, dass Kanada und Mexiko auch nicht DIE Mengen abnehmen können, die ich verkaufen MUSS, weil sie bei mir aus der Erde kommen, dann käme mir sehr schnell Europa als Abnehmer in den Sinnn! Aber England und Norwegen fallen für´s Erste aus, denn die haben noch das Nordsee-Gas, noch! Mein Gott, würde ich denken, wie schnell können Bohr- und Produktionsplattformen schon mal explodieren? Und dabei würde ich an die "Deepwater Horizon" denken, die 2010 explodierte. Dumm gelaufen für BP und ein paar andere. Aber auch ein schönes Beispiel dafür, was alles passieren kann. Okay, lassen wir das. Bleiben Deutschland und die EU als Gas-Abnehmer. Gut, das sind mindestens 450 Millionen potenzielle Abnehmer, wunderbar. Aber die haben die Scheiß-Russen an der Hintertür und es existeren auch schon einige Pipelines zu den Kommunisten. Da kämen mir dann schon ein paar krumme Ideen... Wie hat mein Präsident neulich und dann immer wieder gesagt: "America first!" Den sollte ich mal ernst nehmen, wozu ist der Präsident? Also, America first!

Wenn ich die Russen wäre, ich würde mir ziemlich Gedanken machen! Denn so eine Pipeline, die liegt da ja – wenn sie einmal fertiggestellt ist – ziemlich allein und verlassen „einfach so“ in der Ostsee. Extrem vulnerabel, extrem angreifbar, jeder mit einem gewissen Aggressionspotenzial und genügend technischer Ausrüstung (was eine Umschreibung für militärische Ausrüstung ist), kann die Pipeline mit geringem Risiko angreifen und vernichten... Tatsächlich könnte sich jeder Wurm effektiver gegen Angriffe wehren.

Und die Russen bauen die Pipeline ja nicht, weil sie gute Menschen sind, und weil sie uns verweichlichten Westeuropäern etwas Wärme in die kalten Winterstuben bringen wollen, nein, die wollen ganz schnöde Geld damit verdienen, richtig viel Geld: Rubel, Euro oder zur Not auch Dollar, obwohl, nein, Dollar wahrscheinlich nicht. Andererseits ist es ja bei weitem nicht so, dass NorthStream II die erste Pipeline wäre, die sibirisches Erdgas nach Europa leitet. Und auch ist Europa nicht das einzige Ziel russischer Pipelines - die letzte große Erdgasleitung wurde gerade in Richtung China in Betrieb genommen.

Um genau diese Angreifbarkeit würde ich mir Gedanken machen, wenn ich die Russen wäre und erst recht, wenn ich bei GAZPROM etwas zu sagen hätte. So eine Pipeline, vor allem eine russische in internationalen Gewässern kann ja so schnell einmal explodieren – da ist schließlich dieses verdammt brennbare Gas drinnen, nicht wahr. Und dazu diese primitive russische Technik, da weiß man doch, dass die nix taugt, nicht sicher ist und nach Pannen geradezu schreit. Ich sage nur „Tschernobyl“.

Klar, so eine Pipeline explodiert nicht einfach so  von selbst. Um zu explodieren, muss an eine Pipeline eine brennende Lunte = (besser Sprengstoff) gelegt werden. Aber diese neue Pipeline durch die mit 70 bis 200 Meter Tiefe doch recht flache Ostsee ist sehr leicht angreifbar. Da ist schnell und leicht mal eine Lunte resp. ein Sprengstoffpaket angebracht.

Wenn ich nicht nur Russe, sondern auch ein Autor wäre, dann würden mir mehrere Methoden in diversen Variationen einfallen, wie die Amis Northstream II verdeckt angreifen und punktuell zerstören könnten.

Denn die werden ja wohl nicht mit ihrer Marine mit Flugzeugträger und Atom-U-Bot kommern, um die Pipeline wieder aus dem Ostseegrund zu blasen. Obwohl, vorstellbar ist das schon, glaube ich. Ich bin sogar überzeugt, dass das in irgendwelchen US-Thinktanks auch schon theoretisch durchgespielt worden ist. Trotzdem, nein, die werden das nicht selbst machen. Wahrscheinlich ist, dass die Amis dafür andere finden werden, die das für sie übernehmen. Keine Staaten wie Polen oder Ukraine, die nach Betriebsbeginn der Pipeline beide auf ziemliche Summen „Durchleitungsgebühren“ verzichten müssen. Und die Ukraine sogar auf das jeden Winter aufs Neue geklaute Gas aus der Soyuz-Pipeline. Nein, das nicht, aber ein paar für jedes Abenteuer bereite Söldner, die würde man finden, garantiert. Die könnten ja auch aus der Ukraine oder Polen kommen. Oder aus anderen Staaten. Abenteurer gibt es schließlich überall. Sagt ja auch keiner, dass die das Abentuer überleben werden, oder? Man wird ja mal denken dürfen...

Wie gesagt, wenn ich ein Autor wäre, zum Beispiel einer, der Thriller schreibt, dann würden mir schon ein paar Ideen oder Stories einfallen:

Vorbemerkung

Für alle im Folgenden beschriebenen Ideen gilt, dass die zum Einsatz kommenden Waffen und Sprengmittel grundsätzlich aus Altbeständen der ehemaligen DDR-Marine, der polnischen Marine oder der Schwarzmeerflotte der Ukraine stammen, damit es unter den Explosionsresten keinen Hinweis auf einen US-amerikanischen Ursprung geben kann. Das mag Ihnen jetzt clever erscheinen, ist aber nur selbstverständlich.

Der Chef des ukrainischen Gasversorgers Naftogaz, Andrej Koboljew hält den Bau der Gasleitung Nord Stream 2 für eine Kriegserklärung Russlands an die Ukraine. "Ihr Bau wird die Wirtschaft des ganzen Landes drastisch untergraben. Wir glauben, dass der Bau teilweise ein militärisches Projekt ist, denn das Ziel von Putin ist, den Transport von russischem Gas über das Territorium der Ukraine zu beseitigen, um den Weg zur vollgültigen, militärischen Aggression zu eröffnen”, zitierte die ukrainische Nachrichtenagentur news.liga.net Koboljew am 23. Dezember 2017.

Koboljew ist sich der Unterstützung vonseiten der Europäischen Union und der USA sicher.

Das Besorgen ist mit entsprechenden finanziellen Mitteln zumindest bei den von US-Geheimdiensten finanziell und logistisch abhängigen ukrainischen Kollegen nicht weiter schwierig, da die ehemalige Schwarzmeerflotte im Verhältnis 1:1 zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt wurde. Mindestens der Teil, der der Ukraine zugeschlagen wurde, vergammelt in ukrainischen Schwarzmeerhäfen und kann dort von Interessenten für mässig viel Schmiergeld und ´n Appl und ´n Ei erworben werden. Alles: Schiffe, Bewaffnung, Sprengstoffe, Wasserbomben und nicht zuletzt risikobereite und zu allem entschlossene Männer, die damit umgehen können. Geld spielt für die im Hintergrund Agierenden keine Rolle, es ist bei den zu erwartenden Gewinnen „bis zum Abwinken“ vorhanden. Und für genügend Geld finden sich „im Osten“ Männer, die alles tun.

Selbst wenn die wüßten, dass ihre Überlebenswahrscheinlichkeiten gegen Null gehen, würden sich ganz sicher welche finden: Ihnen selbst, den Eltern (vielleicht), Frauen und Kindern würden große Geldsummen versprochen sowie Einreise- und Arbeitspapiere für die USA bis hin zu Studienplätzen für die Kinder. Das würde ganz sicher funktionieren.

1. Ganz einfach!

Man nimmt ein schön altes großes Schiff, zum Beispiel einen Schüttgut-Frachter mit einer Ladekapazität von mindestens 50.000 Tonnen Erz oder Kohle und läßt es die Pipeline queren.

"Vielleicht" ist der seit Jahren marode Motor gerade einmal wieder ausgefallen? Kann ja mal passieren... Der Kapitän versucht das langsam vor dem Wind treibende Schiff nahe der Pipeline mit den Ankern zu stoppen – die Anker rauschen raus und schleifen Halt suchend über den Boden. Dumm gelaufen. Da die Ankerwinden auch keinen Strom kriegen, weil gerade im Moment auch die Hilfsmaschine ausfällt, können die Anker trotz diverser verzweifelter Versuche nicht eingeholt werden. 80.000 Tonnen Schiff und Ladung lassen sich so nicht stoppen. Die Pipeline wird leider über hunderte Meter aufgerissen, weil die Maschine im falschen Moment gerade wieder angesprungen ist (der Hilfsdiesel aber nicht) und das Schiff aus Sicht der Pipeline in die falsche Richtung antreibt. Das war nun noch einmal Pech.

Noch einmal Pech: Leider war die Versicherung nicht bezahlt worden. Kapitän und Offiziere sind wenig später mit einem Speedboot fort, niemand weiß wohin, die pakistanische und indonesische Mannschaft weiß trotz strengster Verhöre von nichts.

Geschätzte Reparaturzeit der Pipeline: Ca. ein Jahr.

2. Ganz einfach!

Wenn Sie es gerne etwas komplizierter haben: Man baut irgendwo auf einer Werft am Ende der Welt in das oben beschriebene Schiff eine große Klappe in den Schiffsboden, durch die ein gewaltiger „Pflug“ auf den Boden herabgelassen werden kann. So ist das nicht zu sehen.

An der richtigen Stelle wird der „Pflug“ herabgelassen und reißt mit dem richtigen Kurs die Pipeline über fast eine Seemeile auf. Wie gesagt 80.000 Tonnen stoppst Du nicht so schnell...

Schiff und Ladung werden wenig später an einer einsamen schwedischen Küste aufgefunden. Die Mannschaft wird „vom letzten Mann bis rauf zum Kapitän“ tot an Bord gefunden. Erschossen. Keine Papiere. Es wird nie herausgefunden, wer der letzte Besitzer des Schiffes war, wer es umgebaut und wer die Attacke auf die Pipeline veranlasst hat. Man weiß nur, es wurde vom letzten bekannten Vorbesitzer zum Abwracken an eine indische Abwrackwerft verkauft. Dort kam es angeblich nie an.

Geschätzte Reparaturzeit der Pipeline: Ca. ein Jahr.

3. Noch einfacher!

Man kaufe irgendwo auf der Welt für etwas Bargeld einen großen schrottreifen Stückgut-Frachter, belade ihn z.B. in Australien mit 50.000 Tonnen Kohle und lasse ihn gezielt über der Pipeline sinken, indem diverse Sprengungen von innen an der Außenhaut vorgenommen werden. Wassr ergießt sich ins Schiff und 80.000 Tonnen Stahl und Kohle, die auf den Ostseeboden "knallen" reichen locker, um die Pipeline zu zerstören. Vielleicht sogar North Stream II und North Stream I...

Mannschaft und Kapitän werden in einem Rettungsboot treibend auf der Ostsee gefunden. Tot. Erschossen. Zwei baltische Offiziere sind spurlos verschwunden.

Geschätzte Reparaturzeit der Pipeline: Ca. zwei Jahre.

 

4. Die Amis machen es – teilweise – selbst

Mit Überwasserschiffen kommen selbst US-Marines in der kleinen Ostsee nicht unentdeckt an die Northstream II-Pipeline heran. Daher hat man sich für einen U-Boot-Einsatz entschieden. Mit einem kleinen und leisen diesel-elektrischen U-Boot, z.B. aus deutscher Produktion, das man sich irgendwo auf der Welt für Geld und gute Worte oder böse Drohungen ausgeliehen hat (z.B. von der befreundeten israelischen Marine; doch, so etwas gibt es oder von Chile oder ...........) schleicht ein geheimes Kommando durch unter Wasser durch Kattegatt und Großen Belt in die Ostsee. Nicht gesehen werden ist dabei alles! Da die Russen ein enges Netzwerk an Unterwassermikrofonen und Ortungsgeräten in der Ostsee positioniert haben, ist es unmöglich, ein großes und vergleichsweise lautes und damit leicht zu entdeckendes Atom-U-Boot zu verwenden. Außerdem könnte das aufgrund seiner Größe und seines Tiefgangs nur aufgetaucht durch den relativ flachen Großen Belt in die Ostsee einlaufen. Damit wäre jede geheime Mission unmöglich. Nein, es muss ein sehr viel leiseres und kleineres diesel-elektrisches „Schleich“-U-Boot zum Einsatz kommen. Gerne von einer weder US-amerikanischen noch israelischen Besatzung gefahren – irgendwelche Marine-Söldner (vielleicht sogar russischer, ukrainischer oder baltischer Herkunft)...

Kapitän ist ein Amerikaner, der die Söldner kommandiert und das U-Boot ggf. (wenn das Kommando auffliegt) zur Explosion bringt, und die Mannschaft damit an irgendwelchen Aussagen hindert: Tote können bekanntlich nicht reden! Für ihn selbst existiert eine Rettungsmöglichkeit durch einen dafür vorgesehenen Fischkutter oder ein in der Ostsee arbeitendes Forschungsschiff mit Hubschrauber...

Aber so weit sind wir noch nicht. Das U-Boot wartet getaucht auf ein grosses und möglichst lautes Schiff – gerne leer fahrend, weil der Tiefgang dann geringer ist, und die sich teilweise oberhalb der Wasserlinie drehende Schraube einen unglaublichen Kracht verursacht – , schleicht sich vorsichtig an und fährt nur wenige Dezimeter unter dem lauten Schiff durch die bis zu 60 Meter flache Meeresenge, bis der Dampfer die Kadettrinne erreicht. 60 Meter hören sich viel an, aber da bleibt für ein U-Boot, dass sich zwischen Meeresboden unter und Schiffsboden über sich durch die Meeresenge zwängt nicht viel Platz, genauer gesagt, das wird von der Höhe her verdammt eng. Im Film könnte ich mir da spannende Szenen vorstellen, wie das U-Boot mal dem über ihm fahrenden Schiff an den Boden knallt oder mal über zig Meter über den Meeresboden schleift. Evtl. muss der U-Boot-Kapitän sein Boot in Schieflage durch die flachste Stelle manövrieren. Atemlose Spannung! Ich sehe in dem Moment das Wasserglas vom Kartentisch rutschen, das im letzten Moment vom 1. Offizier in der Luft aufgefangen wird, um den verräterischen Lärm des zersplitternden Glases zu vermeiden.

Bleiben wir bei dem Krachmacher-Dampfer. Der kann über mehrere Ecken zum Beispiel zum Anlaufen einer finnischen Werft „bestellt“ (gechartert) worden sein. Geld spielt in dem Geschäft keine Rolle. Reederei und Besatzung wissen nichts von dem Zweck ihrer Fahrt. Außerdem würde die NATO gerade ein bestelltes Manöver in deutsch-dänisch-schwedischen Gewässern abhalten, mit dem man auch einen gewaltigen Geräuschvorhang durch die Ostsee zieht, der die russischen Mikrofone „betäubt“ resp. ablenkt.

Das U-Boot schleicht möglichst langsam = leise in die Bereiche der Ostsee, in dem die Pipeline verläuft, dabei legt die Mannschaft unter Wasser in Abstand von mehreren Hundert Kilometern russische Wasserbomben auf den Meeresboden neben die Pipeline.

Nach getaner Arbeit schleicht sich das U-Boot auf demselben Weg wie auf der Hintour wieder zurück in die Nordsee. Um diesmal nicht gesehen oder gehört zu werden, wartet es in der Kadettrinne, bis ein anderes geeignetes Überwasserschiff in den Großen Belt einläuft. Das U-Boot fährt wieder nur wenige Dezimeter unter dem lauten Schiff durch die Meeresenge, bis der Dampfer das Kattegatt erreicht hat. Dann löst es sich von dem Dampfer und fährt immer noch sehr vorsichtig und möglichst leise ohne seinen Lärmschutz-Dampfer weiter.

Wochen später werden die Wasserbomben aus einer Zentrale irgendwo aus den USA oder Ramstein gezündet und die Pipeline birst an den vorgesehen 3 bis 5 Stellen.

Der Schaden ist immens. Gas kommt keines mehr in Lubmin, der deutschen Kopfstation von Nordstream II, an. Da die US-Sanktionen weiterhin bestehen, kann GAZPROM für eine Reparatur nur russische Spezialschiffe einsetzen. Viele geeignete (und verdammt teure) Pipeline-Verlege- und Reparaturschiffe haben die Russen nicht – das ist bekannt. Die gibt es auf der ganzen Welt nur in sehr kleiner Zahl – und die Reedereien, die welche besitzen, geben sie unter der Androhung der US-Sanktionen nicht für einen GAZPROM-Auftrag her. Deshalb dauert es dann a.) lange, bis die Schiffe in die Ostsee verlegt sind, und b.) dauert es noch länger bis die 3 bis 5 Schäden nacheinander (!!!) repariert sind.

Bis dahin sind die US-Frackinggasfirmen im Geschäft, man hilft den verbündeten Deutschen natürlich gerne mit Gaslieferungen aus, NACHDEM langfristige (!!!) Lieferverträgen unterschrieben wurden, wir sollen in den kalten deutschen Wintern ja nicht frieren. Wozu sind wir Freunde, wir und die USA?

Ja, so KÖNNTE es laufen. Also, wenn ich die Russen wäre, ich würde mir Gedanken machen!

Es könnte aber auch anders laufen.

5. Die Sache mit dem Fischkutter

Da liegt die Pipeline in der Ostsee. Die soll weg, zumindest sollen die Gaslieferungen weg, sagt die Frackinggas-Industrie der USA.

Das Ganze beginnt in einer Sitzung der Topp-Leute einer Fracking-Firma, der es so langsam an den Kragen geht. Der Vertriebschef kann nicht rechtfertigen, warum die Umsätze stagnieren. Im Spreadsheet der Umsätze nach Kontinenten ist der Balken „Europa“ der kleinste. Der Boss der Bosse explodiert. Ihm sei es völlig egal, wie die Idioten in der Firma es anstellen würden, und wenn ... da fällt ihm nicht recht etwas ein. Aber wenn sich da nicht ganz schnell etwas tun würde, und zwar sich signifikant tun würde, dann könnte all die Idioten hier im Raum und in den Etagen des Verwaltungsturmes der Firma sich schon einmal Äxte oder Ähnliches kaufen, denn dann könnten sie ganz, ganz schnell als Holzfäller in Kanada arbeiten müssen, um Haus, Hof, Ehefrau, Geliebte und Bälger auf den High-Schools zu bezahlen. Viel Spaß! Oder zumindest die jüngeren beiderlei Geschlechtes könnten sich ihr Geld auf dem Strich verdienen. Dann viel Spaß dabei!!! Alle wussten, dass er nicht scherzen würde. Er meinte das bitterernst.

Nach einigen Telefonaten mit Staats- und Bundesregierung war klar, man würde die Scheiß-Russen mit ihrem Scheiß-Billiggas mit Gewalt aus dem Scheiß-Geschäft schmeißen müssen. Aber diese Scheiß-Russen hatten eben diese Scheiß-Langfrist-Verträge mit den Scheiß-Deutschen und all diesem anderen Pack, die man in diesem Scheiß-Krieg erst einmal von diesem Scheiß-Hitler befreit hatte. Und jetzt paktierten die mit diesen Scheiß-Russen-Kommunisten, das der gute alte Eisenhower schon statt den Japanern hätte mit den ersten Atombomben belegen sollen, als die sich noch nicht wehren konnten. Dann würde das ganze Scheiß-Russen-Gas jetzt schon uns gehören und nicht denen. Die könnten das denn jetzt höchstens auf Flaschen abziehen – aber allerhöchstens. Und wir würden das für Dollars verkaufen.

Man musste den Russen die Geschäftsgrundlage für den Gasverkauf entziehen, das war nur gerecht: Mit den Ukrainern würde man vereinbaren müssen, dass die das Gas im Winter aus der Trans-Ukraine-Pipelines Soyuz und Brotherhood (was fiel denen eigentlich ein, englische Namen zu verwenden?) abzweigen würden. Oder die könnten ein paar Durchgeknallte gleich die Pipelines sprengen lassen, das passierte da eh andauernd. Und sie dürften keine russischen Reparaturtrupps ins Land lassen. Wozu hatte man den Krieg im Donbass angezettelt? Das wäre doch gelacht, wenn das nicht mit einer Hand voll Dollar, ein paar modernen Waffen zum Kriegspielen im Osten und etwas Druck gehen würde. Und die erzkatholischen Polen sollten sich um diese gottlose Yamal-Pipeline kümmern, die ihr schönes Land durchschnitt.

Und dann müsste man diese Scheiß neue Pipeline sprengen, damit die Russen das Gas nicht hinten herum nach Deutschland pumpen könnten.

Verdammt gute Idee! Klasse. Aber nicht drüber reden. Das will keiner wissen – bis es dann getan ist. Wer machts? US-Marines? Wäre für die kein Problem, ist aber zu gefährlich, wenn diese Scheiß-Russen etwa auf ihre Pipeline aufpassen würden. Werden die aber nicht, sind die viel zu faul dafür. Trotzdem, besser wäre, es würde jemand anders machen. Wer? Egal! Logisch: Wozu hatte man in allen Brennpunkten der Welt teure Söldner, die ohne Fahne für das Land der Freien kämpften. Das war nur eine Frage des Geldes. Die würden nicht fragen oder gar hinterfragen, das waren die nicht gewohnt, das wollten die auch gar nicht. Die wollten Jobs! Und Befehle! Und Geld! Die würden es einfach MACHEN. Die hatten vielleicht sogar Spaß daran. Nervenkitzel. Vielleicht würde man das ganze Spektakel sogar live auf irgendeinem Sniff-Kanal im Dark-Net sehen können: Die tickenden Uhren, der Countdown auf Null! Das Gewurle des durch die Explosionen siedenden Wassers in 200 Metern Tiefe. Und dann Umschnitt auf das große Ganze: Die sich an diversen Stellen kurz aufwölbende Ostsee. Triumph! Alarm in St. Petersburg. Das Auslaufen der Schiffe. Die Hilflosigkeit der Russen. Die Pressekonferenz von Putin, der nix sagen konnte, weil er nix wusste. Die bedauernden Worte von Biden, der auch nix wußte aber technische Hilfe anbot. Niemand wußte etwas – außer der ganz kleine Kreis: Champagner und dicke kubanische Zigarren (Scheiß auf das Embargo). Und dann würde der Rubel nicht mehr rollen, dafür aber der Dollar. Schulterklopfen. Beförderung. „Warum nicht gleich so?“, würde der Boss der Bosse sagen, und „Ich habe es doch gleich gesagt, man muss Euch nur gehörig in den Arsch treten...“

Und das Beste: Das würde nur einen Pappenstiel gegenüber dem kosten, was man später mit dem Frackinggas in Europa verdienen würde.

Gut, die Idee war geboren. Jetzt brauchte man ein Konzept. Dafür gab es verschiedene spezialisierte Firmen. Das waren die modernsten Armeen. Die verfügten über Männer, die nicht fragten, über Manner, die vor nichts zurück schreckten, über Männer, die keine Tabus kannten, denen es völlig egal war, ob und wen oder was sie töteten, über Satelliten, über die modernsten Waffen, sogar über Kampfroboter, sagte man. Ihre angebotenen Leistungen waren im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos. Die konnten in jedem Land der Welt zuschlagen, das heißt, die konnten jeden umbringen. Jeden! Überall. Zum Beispiel in Teheran. Problemlos. Die würden auch auf und in der Ostsee zuschlagen. Das wäre ein Klacks für die. Dafür bräuchten die nicht einmal ihre besten Männer oder Frauen zu holen. Diesmal sollte nicht einmal jemand umgebracht werden – obwohl, die Führungsspitze von GAZPROM ärgerte eigentlich immer und überall... Das wäre überlegenswert. Vielleicht ein anderes Mal.

Gut, man brauchte zunächst eine verschwiegene Firma, die eine steuerliche absetzbare Rechnung für „irgend etwas“ ausstellen konnte, das nicht „Anschlag auf Unterwasser-Pipeline“ hieß, und die eine Firma in einem anderen Land beauftragen würde, die eine Firma in einem anderen Land ... Irgendwann wäre nicht mehr nachzuvollziehen, wer eigentlich wen mit was beauftragt hatte, oder ob überhaupt ein Auftrag erteilt worden war.

Der Auftrag würde zum Schluss lauten:

Kauft einen Fischkutter von einem bankrotten Fischer in einem Ostseehafen – ggf. mit Eigner als Kapitän, der sich in den Gewässern der Ostsee auskennt.

Lasst irgendwo auf der Welt 3 bis 5 per Kabel und Videokameras an Bord fernsteuerbare einfache Unterwasserdrohnen für eine payload von 500 kg bauen. Die U-Drohnen müssen per Kran aus dem Laderaum ins Wasser gesetzt werden können. Von da an werden sie ferngesteuert ins Ziel gefahren und abgesetzt.

Besorgt 2.000 kg russischen oder Ostblock-Sprengstoff, teilt sie in 5 Portionen in Fässer, verseht sie mit einem funkgesteuerten Fernzünder.

Lasst in irgendeiner kleinen Werft ein Bodenradar auf dem Fischkutter einbauen.

Besorgt drei Mann ausländische Besatzung, die kein Deutsch sprechen, damit sie sich nicht während der Vorbereitungszeit im Hafen oder auf der Werft verplappern können, die gleichzeitig wie Fischer aussehen, und die außerdem mit Elektronik umgehen können.

Verseht den Fischkutter mit einer für die Mannschaft nicht als solche erkennbare Selbstvernichtungsanlage.

Damit ist eigentlich alles klar. Der Fischkutter läuft von einem kleinen deutschen Ostseehafen aus, nimmt am gottverlassenen Kai in Ladebow die U-Drohnen an Bord. Er läuft zum Fischen in die internationalen Gewässer der nordöstlichen Ostsee aus. Einige Male werden Netze ausgesetzt und eingeholt. Mit dem Bodenradar wird die genaue Positionierung der Pipeline gefunden. Eine U-Drohne wird mit einem Fass versehen, über Bord gesetzt und zur Pipeline gesteuert. Dort setzt sie sich auf den Meeresboden über dem Pipelinegraben. Das Ganze passiert fünfmal. Dann tuckert der Fischkutter langsam zurück. Am 460 Meter tiefen Landsorttief, der tiefsten Stelle der Ostsee, wird die Selbstvernichtungsanlage ferngesteuert gezündet. Eine gewaltige Explosion. Nichts bleibt übrig, was größer als 30 cm ist. Niemand überlebt, niemand kann etwas erzählen.

Drei Tage explodiert die Pipeline an 4 Stellen, eine Drohne explodiert nicht. Sie wird später gefunden. Zeitgleich findet ein Angriff auf die Molch-Station in Lubmin bei Greifswald statt, wo die North Stream II Pipeline an Land traf und mit dem landseitigen europäischen Pipelinenetz verbunden war.

Jetzt geht die Geschichte entweder so weiter, dass die Russen sie finden, bergen und auswerten und durch einen dummen Zufall auf die Auftraggeber stoßen und sich rächen, oder sie finden sie eben nicht und stehen dumm da.


Weitere Ideen werden folgen. Wenn´s Ihnen Spaß gemacht hat, schauen Sie mal wieder rein!

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Besuchen Sie unsere Internetpräsenz ohne sich zu registrieren oder uns anderweitig Informationen zu übermitteln, erheben wir nur solche Daten, die Ihr Browser an unseren Server übermittelt (sog. „Server-Logfiles“). Wenn Sie unsere Website aufrufen, erheben wir die folgenden Daten, die für uns technisch erforderlich sind, um Ihnen die einzelnen Webseiten anzuzeigen:

• Die einzelnen Seiten unserer Internetpräsenz (URL)

• Datum und Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes

• Menge der gesendeten Daten in Byte

• Quelle/Verweis, von welchem Sie auf die Seite gelangten

• Verwendeter Browser

• Verwendetes Betriebssystem

• Verwendete IP-Adresse

Die Verarbeitung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an der Verbesserung der Stabilität und Funktionalität unserer Internetpräsenz. Wir behalten uns allerdings vor, die Server-Logfiles nachträglich zu überprüfen, sollten konkrete Anhaltspunkte auf eine rechtswidrige Nutzung hinweisen. Nicht anonymisierte Server-Logfiles werden spätestens nach 30 Tagen automatisch wieder gelöscht.

Unsere Internetpräsenz wird bei einem Hosting-Dienstleister gespeichert, der für uns Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen bereitstellt. Mit diesem haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen haben. Die Datenverarbeitung erfolgt zum Zweck der Gewährleistung der Betriebsbereitschaft unserer Internetpräsenz, an der wir ein berechtigtes Interesse haben, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Darüber hinaus werden die Server-Logfile-Daten auch von Drittanbietern erhoben (siehe weiter unten).

3. Cookies
Auf unserer Internetpräsenz setzen wir sogenannte Cookies ein. Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Werden Cookies gesetzt, erheben und verarbeiten diese im individuellen Umfang bestimmte Nutzerinformationen wie Browser- und Standortdaten sowie IP-Adresswerte. Teilweise dienen die Cookies dazu, durch Speicherung von Einstellungen den Bestellprozess zu vereinfachen (z.B. Merken des Inhalts eines virtuellen Warenkorbs für einen späteren Besuch auf der Website).

Die von uns gesetzten Session-Cookies werden nach dem Ende der Browser-Sitzung, also nach Schließen Ihres Browsers, wieder gelöscht.
Sofern durch einzelne von uns implementierte Cookies auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO entweder zur Durchführung des Vertrages oder gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung unserer berechtigten Interessen an der bestmöglichen Funktionalität der Website sowie einer kundenfreundlichen und effektiven Ausgestaltung des Seitenbesuchs.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Browser so einstellen können, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und einzeln über deren Annahme entscheiden oder die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen können. Jeder Browser unterscheidet sich in der Art, wie er die Cookie-Einstellungen verwaltet. Diese ist in dem Hilfemenü jedes Browsers beschrieben, welches Ihnen erläutert, wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern können. Diese finden Sie für die jeweiligen Browser unter den folgenden Links:

• Internet Explorer: http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-vista/Block-or-allow-cookies

• Firefox: https://support.mozilla.org/de/kb/cookies-erlauben-und-ablehnen

• Chrome: http://support.google.com/chrome/bin/answer.py?hl=de&hlrm=en&answer=95647

• Safari: https://support.apple.com/kb/ph21411?locale=de_DE

• Opera: http://help.opera.com/Windows/10.20/de/cookies.html

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden.

4. Elektronische Kontaktaufnahme
Im Falle Ihrer elektronischen Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben. Welche Daten im Falle eines Kontaktformulars erhoben werden, ist aus dem jeweiligen Kontaktformular ersichtlich. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Ohne diese Pflichtangaben können wir Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Alle weiteren Angaben sind freiwillig.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Ihre freiwilligen Angaben ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Für die Durchführung unserer E-Mail-Kommunikation haben wir einen Dienstleister beauftragt, der für uns Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen bereitstellt. Mit diesem haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen haben. Die Datenverarbeitung erfolgt zum Zweck der Gewährleistung der Betriebsbereitschaft unserer E-Mail-Kommunikation, an der wir ein berechtigtes Interesse haben, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

5. Einbindung weiterer Tools

Adobe Typekit
Unsere Internetpräsenz verwendet zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts die von der Adobe Systems Inc, 345 Park Avenue, San Jose, California 95110-2704, USA („Adobe“) bereitgestellt werden. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browser-Cache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen.

Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Adobe aufnehmen. Hierdurch erlangt Adobe Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Adobe Typekit erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Adobe Typekit finden Sie in der Datenschutzerklärung von Adobe:
https://www.adobe.com/privacy/policies/typekit.html

6. Betroffenenrechte
6.1 Als betroffene Person haben Sie folgende Rechte:

• Bestätigung der Datenverarbeitung: Sie haben das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 15 DSGVO;

• Auskunft: Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 15 DSGVO;

• Berichtigung: Sie haben das Recht, unverzüglich die Berichtigung Sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 16 DSGVO;

• Löschung: Sie haben das Recht, die unverzügliche Löschung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 17 DSGVO;

• Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 18 DSGVO;

• Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Weiter haben Sie das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen durch uns übermitteln zu lassen. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 20 DSGVO;

• Widerruf von Einwilligungen: Sie haben das Recht, Ihre erteile Einwilligung jederzeit zu widerrufen, wenn die Verarbeitung auf Art. 6 (1) lit. a oder Art. 9 (2) lit. a DSGVO beruht. Die Datenverarbeitung bis zum Widerruf bleibt dabei rechtmäßig. Der Widerruf gilt nur für die Zukunft. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 7 (3) DSGVO;

• Beschwerde: Sie haben das Recht, unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs, auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Die Voraussetzungen hierzu finden Sie in Art. 77 DSGVO.

6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE WIR AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN (ART. 6 (1) LIT. E ODER F DSGVO), WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. DIE VORAUSSETZUNGEN HIERZU FINDEN SIE IN ART. 21 DSGVO.

7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
Sofern nicht vorgenannt eine abweichende Speicherdauer genannt wird speichern wir die Daten so lange sie für ihre Zweckbestimmung erforderlich sind und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Aufbewahrung für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.

8. Änderung dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Januar 2021.

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.