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 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Mein Gespräch mit Nawalny: Wie alles wirklich war

Betrifft Nawalny: Ich war gestern in Moskau. Natürlich virtuell. Man darf ja nicht reisen.

Ich hatte so viel von Alexei Anatoljewitsch Nawalny gelesen, und ich wollte ihn endlich einmal persönlich sprechen, weil mir so vieles an seiner SPIEGEL-Story nicht so recht einleuchten wollte.

Ich habe mir gedacht, was die recherchierende Qualitätspresse schafft, das schaffe ich auch. Habe ich auch. Ich hatte natürlich keine Nummer und keine Adresse von ihm und auch sonst nix. Aber es gibt ja das Internet. Ich bin dann übers Darknet gegangen, da geht bekanntlich alles.

Als Suchbegriffe habe ich in der russischen Suchmaschine Yandex im Darknet erst alles Mögliche versucht, und schließlich Специальные тюрьмы в Москве und Тюрьмы особого режима в Москве verwendet. Natürlich hatte ich vorher und zur Sicherheit einige Rechner in der Ukraine, im Kaukasus und in China gekapert, über die meine Suche wirklich sehr anonym lief. Erstaunlich genug, ich hatte nach höchstens 15 Minuten Suche eine ganze Liste entsprechender Einrichtungen in Moskau, in denen ich Nawalny vermutete, und die ich durchtelefoniert habe.

Im fünften oder sechstem Institut hatte ich Glück. „Alexei Anatoljewitsch? Ja den haben wir hier“, sagte ein sehr hilfsbereiter und netter Wärter. Er bot mir für 250 € in Platincoin sogar an, heimlich die Zelle von Nawalny zu filmen. Das habe ich abgelehnt. Nach einigem Hin und Her mit der Gefängnisleitung und für die o.g. Summe habe ich mit dann ihm sprechen können.

Die Gefängnismenschen waren wirklich zugänglich, nett und zuvorkommend (natürlich auf russisch, aber für den Nawalny haben sie drei Wärter im 24Stundendauerdienst, die alle wichtigen Sprachen – also Deutsch -) beherrschen: „Den Nawalny wollen Sie sprechen? Moment, der spricht gerade mit SPIEGEL und Redaktionsnetzwerk Deutschland und gibt denen Anweisungen, was sie als nächstes rauskriegen sollen. Anschließend machen wir noch Fotos für das nächste Titelbild des SPIEGEL (nachdem wir ihn absprachegemäß ein bisschen verdroschen haben). Dann ist da noch ein Gauland aus Deutschland in der Leitung, der wartet schon länger, aber dann können Sie... Bleiben Sie am Apparatski?“.

Klar, ich blieb. Kaum 30 Minuten später kam ein gut gelaunter Nawalny ans Fonski und fragte, ob ich ein paar Selfis von ihm mit seinen persönlichen Wärtern und dem Staatsanwalt wolle?

Nee, das sei zwar sehr verlockend, aber das wollte ich nicht. Ich habe ihn dann gefragt, er solle doch mal ganz ehrlich sein und mir sagen, ob ich das alles glauben müsse, was vor allem im SPIEGEL über ihn stehen würde?

Ach was, hat er (virtuell) abgewinkt, die ganze Story sei ja eigentlich nur eine einzige große Verwechslungski gewesen. Ja, er habe sich damals im Flieger schlecht gefühlt – aber er sei doch nicht vergiftet worden! Er habe sich den Magen an dem miesen Essen und dem finnischen Wodka in dem Flugzeug verdorben. DARÜBER dürfe man in Russland aber nicht reden, weil der Vetter eines Vetters von Putin mit der Schwester des Chefkochs vom Russki Partiski Servistki verbandelt sei, und die hätten das Essen geliefert.

Im Krankenhaus in Omsk oder wo das war, er wisse das gar nicht mehr, hätten die gemerkt, dass er eine westliche Privatkrankenversicherung mit Einzelzimmerservice und Chefarztbehandlung hätte, und daraufhin hätten die das ganze Programm abgearbeitet, bis alle Chefärzte ihre Rechnungen fertig gehabt hätten. Wahrscheinlich, das würde ihn jedenfalls nicht wundern, hätten die ihm auch noch „´was gegeben“, damit er länger im Krankenhaus bleiben müsse.

Dann hätte er wieder Wodka bekommen und sei Berlin aufgewacht.

Das mit der Vergiftung sei dann der Privatkrankenversicherung eingefallen, denn damit konnten die sich das ganze schöne Geld, mit dem jetzt alle Chefärzte in Omsk (das war doch Omsk, oder, eh egal) mit Porsches durch Omsk brettern, von anderen Versicherungen zurückholen. Und den Rest hätte er aus den Honoraren des SPIEGEL zurückzahlen müssen. Auf die Storiski hätte man ja auch erst mal kommen müssen – aber die vom SPIEGEL hatten ein paar kreative Schreiber von BND und NSA dabei gehabt, die sich das ausgedacht hätten. Superstory – und für Monate „Stoff“ und ein verdammt gutes Honorar hätte man ihm versichert. Und dann hätte er noch eine Schweigevereinbarung unterschreiben müssen.

Der finanzielle Riesenhammer wäre natürlich ein Treffen mit Trump gewesen, aber solche Treffen mit US-amerikanischen Linken hätte er aus Prinzip abgelehnt.

Dann habe ich ihn nach dem Telefonat mit seinem „Mörder“ gefragt. Das sei ja eine ziemliche Nummer gewesen, fand ich, also da hätte ich schon geschluckt – einfach so seinen Mörder anzurufen.... Ach das, hat er abgewinkt, auch so eine Idee von den Kreativen. Die von der NSA hätten schon vor Jahren so eine Fake-Website vom KGB inkl. Impressum und Datenschutzrichtline eingerichtet. Da hätten die die Nummer her und einfach angerufen, und den Hörer ihm dann in die Hand gedrückt. Der andere hätte sich sofort als „Dein Mörder“ gemeldet und fürchterlich geheult, weil das doch alles nicht geklappt hätte. Und dann hat er noch gesagt, das Gift wäre, wenn er es genau überlegen würde, wohl übers „Verfallsdatum“ hinaus gewesen. Alles täte ihm so leid und beim nächsten Mal würde er es ganz bestimmt besser machen... Dann hat er noch gefragt, wenn ich schon in Berlin sei, ob wir dann nicht mal abends ein Bier zusammen trinken wollten? Nee, das wollte er dann doch nicht. Wer weiß, was der ihm reingetan hätte...

Von dem SPIEGEL-Geld, hat er dann noch gesagt, hätte er selbst keinen „müden Euro“ gesehen, die wären direkt an die westliche private Krankenversicherung geflossen. Das würde ihm hier in Moskau kein Verwandter glauben, der ihm auf der Tasche liegen würde. Scheiß Germanski... Wenn er das alles gewusst hätte...

Ja, schon, in der Charitee sei es ja ganz nett gewesen, aber was ihn so wahnsinnig gestört hätte, war, dass das Personal weitgehend gewerkschaftlich organisiert gewesen sei. Sowas würde es in Russland nicht geben, dort könne man die viel besser ausnützen. Und dann das Essen! Unmöglich. Lieber Putin (das verwendet er in diesem Zusammenhang als Fluch, glaube ich), jeden Tag Fleisch aber nie Kohl oder Rote Beete oder Kaviar... Echt Scheiße, kein Wunder, dass die Kollegen Patienten aus den Nachbarbetten alle so schnell wieder entlassen werden wollten.

Und jetzt? Er im Gefängnis? Da musste Nawalny lachen. Er sei doch nicht im Gefängnis ja, doch, natürlich, sei er im Gefängnis, da hätte ich ihn ja auch erreicht, aber er sei doch kein Gefangener seines Freundes Wladimir Wladimirowitsch Putin, nein, das sei vor allem eine Schutzhaft vor den Schergen der deutschen Versicherungen, die seine private Krankenversicherung so brutal reingelegt hätte. Verstehski?

Meine letzte Frage galt dem sagenhaften Palast von Wladimir Wladimirowitsch Putin, diesem Milliardengrab. Davon, sagte er, wisse er eigentlich kaum etwas, das hätten sich die Kreativen auch ausgedacht, um Putin ans Bein zu pinkeln. Aber das sei doch eher eine Datsche als ein Palast, oder? Man dürfe seit Photoshop nun wirklich nicht allen Bilder Glauben schenken.

Damit waren meine 250 € in Platincoin um, und der Direktor mischte sich höflich ein, dass, wenn wir weiterreden wollten, die nächsten 250 € in Platincoin fällig wären. Da mein Vorrat an Spielgeld aufgebraucht war, brach er das Gespräch ab.

Und ich hatte einiges zu Denken!

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6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE WIR AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN (ART. 6 (1) LIT. E ODER F DSGVO), WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. DIE VORAUSSETZUNGEN HIERZU FINDEN SIE IN ART. 21 DSGVO.

7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
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