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 Bananenbuch
"Wenn Bananen "Wenn Gondeln Trauer tragen" sehen.
Ein außergewöhnlicher Fotocomic, den man gelesen haben muss

Hier in voller Länge

Die Perser sind da!

Klaus Bock by Klaus Bock

Ich verlange nicht viel von Ihnen! Stellen Sie sich doch einfach einmal vor,

Sie seien ein intelligentes kreatives und innovatives Kerlchen von Ende Zwanzig mit Ambitionen. Sie haben Abitur und studiert, familiäre Beziehungen reichen für einen Job. Eine ausgewogene Life balance ist Ihnen sehr wichtig, Ihre Arbeitswoche sollte bitteschön nicht mehr als 32 Stunden haben, Arbeitsbeginn nicht vor 9 Uhr, Feierabend nicht nach 16 Uhr sein. Soweit so gut. Wenn Sie von hier sind. Da haben Sie einige (noch nicht alle) Möglichkeiten – aber immerhin.

Und nun gehen Sie einen Schritt weiter: Stellen Sie sich jetzt vor, Sie seien ein Iraner – genauso intelligent, kreativ und innovativ wie der Typ oben und ebenfalls mit Ambitionen ausgestattet. Das ist dann aber ziemlich blöd, wissen Sie: Weil Sie wegen der Sanktionen des Westens kaum noch Möglichkeiten haben. Eigentlich keine. Was bleibt Ihnen? Eine gute Schulbildung, bei der Sie sich richtig Mühe geben müssen, das tun die Mitschüler = potenzielle Konkurrenten nämlich auch. Fremdsprachen lernen ist unumgänglich, in Naturwissenschaften sind Sie besser exzellent. Nur die Besten kommen weiter. Im Studium dasselbe. Lernen, lernen und noch einmal lernen! 60-Stunden-Woche! Und nur den Allerbesten kann das Land heute wirklich etwas bieten… Also seien Sie am besten verdammt gut in Ihrem Studium.

Sie haben in den letzten Jahren miterlebt, wie die Ölfirma eines Onkels mütterlicherseits Pleite gegangen ist, weil er keine Ersatzteile mehr kaufen konnte. Immobilien haben an Wert verloren, weil niemand genug Geld verdienen kann, um hohe Mieten zu bezahlen. Sanktionen, verstehen Sie? Und die Firma eines Onkels väterlicherseits ist den Bach runtergegangen, weil er seinen Kaviar nicht mehr ins Ausland verkaufen durfte. Und die Russen, dahin durfte er noch verkaufen, haben selber welchen und zahlen in Rubel…

Das Institut, an dem Sie Biotechnologie studiert haben, musste gleich nach Erwerb Ihres Diplomes geschlossen werden, weil…, klar, Sanktionen. Kein Geld, keine Computer, kein Zugang zum aktuellen Wissen. Alles, das ganze Leben, Ihr ganzes Leben und die Leben Ihrer Familienmitglieder liegen in Scherben. Immer diese Scheiß-Sanktionen!

Sie haben einen verdammt guten Universitätsabschluss und können nichts bis wenig damit anfangen… Dass es in absehbarer Zeit besser werden wird, ist nicht abzusehen. Mein Gott, denken Sie (als Hiesiger!) vielleicht, selbst Schuld, warum, zum Teufel, lässt man sich in einen Staat der Achse des Bösen hinein gebären? Und den lieben netten Schah haben sie auch rausgeschmissen, diese Perser, dabei war der doch erst mit dieser netten Deutschen und dann mit der damals hübschen Farah Diba Pahlevi verheiratet! Und dann, denken Sie (immer noch als Hiesiger!) vielleicht noch, wozu, zum Teufel, braucht es Atome in Eurer verdammten Wüste? Da waren nie welche, also Atome, und da braucht es auch keine…

Aber Sie sollten sich doch vorstellen, ein intelligentes kreatives und innovatives iranisches Kerlchen mit Ambitionen zu sein! Aber: Wissenschaftliche Karriere perdu, wirtschaftliche Karriere im Eimer (weil da keine mehr Wirtschaft ist). Vielleicht eine politische Karriere? Nee, auch keine Politik, weil für Ihren Geschmack viel zu viel Allah…

Militär? Das ist in keinem Land der Welt wirklich etwas für ein intelligentes kreatives und innovatives Kerlchen von Ende Zwanzig mit Ambitionen… Was bleibt? Sie machen sich Gedanken (iranische) und – Bingo! – entscheiden sich zunächst einmal für die Revolutionsgarden. Da ist das Leben spannend, da ist immer etwas los, da gibt es sogar Frauen (!), da kommt man in Teilen der Welt herum, da kann man die weißen Teufel aus den USA zumindest ein wenig ärgern…

Nach einer Grundausbildung (sich in die Wüste schmeißen, in der Wüste strammstehen, in der Wüste gehorchen und Waffen kennen lernen und damit in der Wüste herumballern – eben das Übliche plus Wüste) melden Sie sich zum Einsatz nach Syrien. Mal raus aus der Enge. Da ist der andere grottenmiese Feind, an dem man sich reiben kann: Israel. Aber Sie merken schnell: 1. wollen die gar nicht spielen, 2. meinen die es ernst und 3. sind die richtig gut bewaffnet. Das kann gefährlich werden. Sie mögen zwar ein Revolutionsgardist sein, aber sie sind ja nicht blöd!

Und dann schießen die Amerikaner aus großer Entfernung, diese Feiglinge, mit Cruise Missiles auf Ihr Lager, weil Sie angeblich mit chemischen Waffen gezündelt haben sollen. Sie wissen zwar, dass Sie haben gar keine haben – das macht aber nichts, siehe 2003: Powell löste mit wilden Lügen über nie vorhandene irakische Bio- und Chemiewaffen den Irak-Krieg aus. Im Nachbarzelt kommt ein Haufen befreundeter Gotteskrieger um. Das lässt Sie erstmals an Weisheit und Gerechtigkeit Allahs zweifeln.

Ein paar klare und kalte Wüstennächte später haben Sie eine Idee. Sie erinnern sich: Sie waren und sind doch ein intelligentes kreatives und innovatives iranisches Kerlchen jetzt von dreißig Jahren und immer noch mit Ambitionen. Und sie waren in Ihrem ersten Leben doch fast schon einmal Biotechnologe! Da wird Ihnen klar: Revolutionsgarden sind ebenso wenig etwas für Sie wie das Militär. Und Sie merken noch etwas: Der blau-weiß-rote Feind ist schon immer und überall. Und auch er meint es richtig ernst! Sogar mitten im Iran ermorden seine Agenten hohe iranische Militärs – und kommen straffrei davon!!!

Nee, das ist also Mist. Karriere zwar möglich, aber mit großem Risiko behaftet! Aber Sie hatten ja diese eine kreative und innovative Idee! Sie gehen zum direkten Vorgesetzten und deuten Ihre Idee zunächst einmal an. Er hört Ihnen zu, schaut sie erstaunt mit großen Augen an, murmelt, dass Allah Ihnen da ja tolle Flausen in den Kopf gesetzt habe, und geht aber doch mit Ihnen zum nächsthöheren Vorgesetzten, weil man ja nie weiß...

Auch der hört Ihnen zu, schaut sie ebenfalls erstaunt mit großen Augen an, murmelt, dass Allah Ihnen da ja tolles Zeug in den Kopf gesetzt hat, aber auch der geht mit Ihnen zu seinem nächsthöheren Vorgesetzten. Was Wunder, auch der hört Ihnen zu, schaut sie ebenfalls erstaunt mit großen Augen an, murmelt, dass Allah zwar verdammt groß sei, aber dass manche menschlichen Ideen einfach zu gut seien, um nicht auf sie einzugehen, und geht mit Ihnen zum nächsthöheren Vorgesetzten. Der war früher auch einmal ein Kerl mit Ambitionen, er hört Ihnen geduldig zu, stellt einige kluge Fragen, nickt, versteht sofort die immense Größe Ihrer Idee – und schickt sie mit dem nächsten Flugzeug nach Teheran – nicht ohne Sie darauf hinzuweisen, dass Sie ihm in aller Zukunft, die Allah mit ihm vielleicht noch vorhat, dankbar sein sollen, weil er sie aus dem Scheiß-Krieg nach Hause geschickt hat.

Der erste Mullah, der Ihnen in Teheran zuhört, nickt, lächelt und schickt sie – was sonst – zur nächsthöheren weltlichen Instanz. Schließlich sind sie ganz oben angelangt. Der oberste Mullah preist Allah, seine Weisheit und Ihre, nickt, lächelt, und sagt schließlich mit einem weisen Lächeln unter dem schwarzen Turban, er sei erstaunt, dass noch niemand auf die Idee gekommen sei, und dass man sie unbedingt realisieren müsse. Und zwar sofort.

Sie werden für einige Tage gut untergebracht und verpflegt und auch sonst super betreut – ganz so, wie man das mit Männern im Iran macht, die eine richtig große Idee haben, mit denen man die sanktionierenden Staaten des Westens super ärgern kann.

Als nächstes kommen diverse Geheimdienstgeneräle, hören Ihnen zu, nicken klug und sagen, dass sie das schon immer gesagt hätten, aber leider zu wenig Zeit hatten, um das zu realisieren, außerdem hätten ihnen die richtigen Leute gefehlt, und dass Sie offenbar so einer seien.

Okay, Sie haben wieder etwas Pause, können sich um alles kümmern, was bei den Garden verboten war. Schließlich lädt man Sie zu weiteren Treffen mit Mullahs, Generälen und einigen anderen. Mullahs und Generäle sind langweilig, aber die anderen sind interessant: Richtig gut ausgebildete junge Wissenschaftler aus Biologie, Medizin, Biotechnologie und verwandten Wissenschaften wie Mathematik, Programmierung etc. mit Ambitionen.

Sie präsentieren also noch einmal Ihre Idee vor der versammelten Mannschaft in aller Kürze. Die läuft in etwa so: Der Iran verkauft Gas und Öl an Russland. Vorn dort geht es auf Rechnung von Gazprom als russische Bodenschätze nach Deutschland. Gazprom ist u.a. eine Schweizer Firma, die die Lieferungen problemlos abrechnen kann. Das kassierte viele Geld landet schließlich nach verschiedenen Umwegen auf Konten von österreichischen Banken. Da bleibt es erst einmal. Und da ist es mindestens so sicher wie auf Schweizer Banken, man nur leichter mehr damit anfangen. Kreatives und Innovatives.

Die iranischen Wissenschaftler erhalten sehr gut gefälschte Pässe, werden in fürchterlichen Kasematten ein wenig gequält, damit sie sichtbare Verwundungen und Narben aufweisen, und werden dann über die Ukraine als Flüchtlinge nach Deutschland geschickt, wo sie Asyl beantragen. Da sie und ihre (nicht existierenden) Familien politisch verfolgt wurden und werden (daher die Fälschungen!!!), erhalten Sie Asyl. Außerdem sind sie gut ausgebildete Fachleute in gesuchten Disziplinen und geeignet, langfristig das Bruttosozialprodukt inklusive Abgaben in die Sozialkassen Deutschlands zu verbessern.

Super, jetzt können sie arbeiten. Sie bewerben sich in kleinen biotechnologischen Start-Ups, die kurz vor dem Bankrott stehen. Der erste zieht bald den zweiten und den dritten Iraner nach – mehr besser nicht, sonst fällt das auf! Lieber sorgt man dafür, dass noch andere Nationalitäten kommen.

In den Start-Ups wird das an iranischen Universitäten und in iranischen Instituten erworbene und entwickelte Wissen in erstaunlich kurzer Zeit noch einmal reengineered, damit es von hier ist. Bei Fragen, die nicht sofort beantwortet werden können, ist ein Besuch zuhause bei Mutter und Vater und – viel wichtiger – im entsprechenden Institut angesagt. Mit neuem Wissen ausgestattet, kommt der iranische Wissenschaftler, der jetzt ja ein Deutscher ist, zurück und löst die anstehenden Probleme ruckzuck!

Im Rahmen der Pandemie, die eben garantiert NICHT aus China kam, werden wahnsinnig schnell supergute Tests und Impfstoffe entwickelt. Aus Ländern wie Polen, Rumänien und Bulgarien kommen kurzfristig erstaunlich gute Studiendaten, die für die Zulassung in der EU benutzt werden. In Polen, Rumänien und Bulgarien sitzen nämlich auch Iraner (u.a. die Programmierer), die die Studiendaten herstellen.

Die Start-Ups werden mit dem Geld auf den österreichischen Banken finanziert und gekauft. Von nun an, sind es deutsche Firmen, die weltweit Pandemie-Geld verdienen! Das teilweise über Umwege in den Iran transferiert wird.

Bingo.

Irgendwie und irgendwann kriegen US-Geheimdienste das Ganze mit. Von nun an wird’s spannend! Plötzlich platzen Zentrifugen oder Verträge, plötzlich gehen Labors in die Luft, in denen gar nichts Explosives lagert, plötzlich verschwinden Wissenschaftler aus den Start-Ups auf dem Weg von der Münchner U-Bahn-Station ins Labor. Alles spurlos. Das ärgert die Iraner zuhause, die das ja mitbekommen. Die senden ausgewählte Kämpfer der Revolutionsgarde zum Beispiel nach München. Auf absehbare Zeit verschwindet kein Wissenschaftler aus ausgewählten Labors mehr. Dafür treiben plötzlich andere Leichen in der Isar… Im US-Konsulat wird´s hektisch.

Das ist dann die nächste Geschichte.

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6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE WIR AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES VERARBEITEN (ART. 6 (1) LIT. E ODER F DSGVO), WIDERSPRUCH MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN. DIE VORAUSSETZUNGEN HIERZU FINDEN SIE IN ART. 21 DSGVO.

7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
Sofern nicht vorgenannt eine abweichende Speicherdauer genannt wird speichern wir die Daten so lange sie für ihre Zweckbestimmung erforderlich sind und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Aufbewahrung für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

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